Alle Förderprogramme fürs Hausdach
Verbesserung der Wärmedämmung und Aufstockung
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellt zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes von Wohngebäuden besonders günstige Kredite bereit. Diese sind allerdings zweckgebunden und dienen zur Dachsanierung (Programm zur CO2-Minderung) beziehungsweise energetischen Modernisierung des gesamten Wohngebäudes (KfW-CO2-Gebäude-Sanierungsprogramm). Die entsprechenden Kreditlinien werden als Zuschuss gewährt, durch die Hausbank beantragt und bedarfsgerecht ausgereicht.
Die Bundesregierung hat am 1. Februar 2006 außerdem ein optimiertes Förderprogramm aufgelegt. Damit sollen der energiesparende Ausbau des Daches, ein Austausch der Schrägfenster sowie eine Aufstockung des Hauses realisiert werden. Hierbei handelt es sich nicht nur um ein anteiliges Darlehen, sondern die fälligen Sanierungskosten werden bis zu einer Höhe von maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit komplett finanziert. Die entsprechenden Zinssätze liegen mit derzeit 1,5% pro Jahr deutlich unter dem marktüblichen Niveau. Auch diese Förderung läuft über die KfW und wird durch die Hausbank ausgezahlt. Wichtigste Voraussetzung: Das zu sanierende Gebäude muss vor 1984 fertig gestellt worden sein. Außerdem ist nachzuweisen, dass der jährliche CO2-Ausstoß nach der Sanierung um mindestens 40kg pro Quadratmeter sinkt.
Förderung von Solarenergie
Nach wie vor werden für die Nutzung alternativer Energien hohe staatliche Förderzuschüsse gewährt. Planen Bauherren beispielsweise die Installation einer Solarthermie-Anlage (Nutzung der Sonnenenergie zu Heizzwecken), so erhalten sie derzeit einen Zuschuss von 110 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche. Auch die Solarstromerzeugung wird bezuschusst. Hier handelt es sich jedoch nicht um eine direkte Zahlung sondern um eine Abnahmegarantie für überschüssigen Strom. Laut dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) muss nämlich für den Zeitraum von 20 Jahren ins öffentliche Stromnetz eingespeiste Energie durch den örtlichen Stromanbieter vergütet werden. Besitzer einer solchen Anlage erhalten derzeit 51,8 Cent pro Kilowattstunde.
Alle Fördermittel auf einen Blick: Die Datenbank auf dach.de
Für Bauherren ist es durch die Vielzahl unterschiedlicher Förderprogramme sehr schwierig, eine optimale Entscheidung zu treffen. Die Experten von dach.de stellen deshalb eine umfangreiche Datenbank zur Verfügung, in der über 5.000 Förderangebote von Bund, Ländern und Gemeinden sowie Energieversorgern und Baustoffherstellern erfasst sind. Interessenten können hier schnell und unkompliziert nach passenden Geldquellen recherchieren.
Die Experten von dach.de weisen darauf hin, dass die meisten Förderungen bereits vor der Realisierung des Bauprojektes zu beantragen sind. Ansonsten kann es passieren, dass der gestellte Antrag aus formalen Gründen abgelehnt wird und die betreffenden Hausbesitzer die Kosten für den Umbau komplett selbst tragen müssen.
Kostenlose Informationsbroschüre
Zum Thema "Alles rund ums Dach" bietet dach.de eine Informationsbroschüre für Bauherren und Renovierer an. Die Broschüre kann kostenlos angefordert werden unter e-mail: info@dach.de
Ganz gleich ob Neubau oder Sanierung, Wärmedämmung oder Solaranlagen: Das Online-Portal www.dach.de informiert umfassend und individuell über alle Fördermittel
Bild: www.dach.de
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