Guter Schutz auch bei extremen Wetterlagen
Das Porenbeton-Massivdach für den Wohnungsbau hat gegenüber konventionellen Dachkonstruktionen eine deutlich größere Speicherfähigkeit und kann daher klimaausgleichend wirken. Positiv ist, dass die Speicherfähigkeit nicht zu hoch ist, da sich dies im Sommer auf die gewünschte Auskühlung bei Nacht negativ auswirken könnte. In Bezug auf ihr Wärmespeichervermögen liegen Wände aus Porenbeton zwischen den Extremen des Leichtbaus und des schweren Mauerwerks. So können unangenehme Spitzen in den Temperaturverhältnissen sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung vermieden werden. Im Winter kühlt der Dachraum wesentlich langsamer aus, teure Heizwärme wird länger festgehalten. Die Raumtemperatur bleibt konstant und das Behaglichkeitsgefühl steigt. Im Sommer hält der Baustoff hohe Außentemperaturen wie ein Puffer ab und gibt die Wärme nur langsam an den Innenraum ab, wo sie über Nacht leicht weggelüftet werden kann.
Dächer aus Porenbetonbauteilen sind grundsätzlich dauerhaft winddicht - eine wichtige Voraussetzung für den Bau von Energiesparhäusern. Bei anderen Konstruktionen kann mit Hilfe von Kunststoff-Folien zwar auch eine Luftdichtheitsschicht erzielt werden, jedoch muss Anschlüssen, Überlappungen, Durchdringungen und Stößen ein besonderes Augenmerk geschenkt werden. Diese kritischen Details entfallen bei einer massiven Dachkonstruktion aus Porenbeton, die wie konventionelles Mauerwerk von innen verputzt und damit luftdicht wird. Wie wirtschaftlich diese Bauweise ist, wurde an verschiedenen Niedrigenergiehäusern bestätigt. Die beste Luftdichtheit der untersuchten Hauskonstruktionen erzielte eine massive Ausführung aus Porenbeton-Mauerwerk und Porenbeton-Dachplatten, bei der der kritische Anschluss zwischen Dach und Wand besonders einfach und sicher herzustellen ist.
Porenbeton-Dachplatten bieten zudem die Vorteile eines guten baulichen Brandschutzes und bewahren damit das ganze Haus vor dem gefürchteten Übergreifen eines Brandes in der Nachbarschaft über das Dach. Ab einer Plattendicke von 100 mm eignen sie sich für die Feuerwiderstandsklasse F120, d.h. die Dachplatten sind 120 Minuten absolut feuerbeständig. Auch eine zusätzliche Wärmedämmschicht zwischen Porenbetonplatte und Dacheindeckung ändert nichts an der durch die Platte allein garantierten Feuerwiderstandsklasse.
Die Montage- und Verankerungstechnik für das Porenbeton-Massivdach basiert auf jahrzehntelangen Erfahrungen in der Anwendung. Die einbaufertigen, stahlbewehrten Porenbeton-Dachplatten sind mit dem Kran direkt vom Lieferfahrzeug aus schnell und rationell auf der Basis von exakten Plänen verlegt. Die bis zu max. 8 m langen Platten bieten zur Weiterarbeit eine glatte, ebene Fläche, die sofort begehbar ist. Grundsätzlich sind auf Porenbeton-Dachplatten alle gängigen Dacheindeckungen möglich. Weitere Informationen zum Baustoff Porenbeton gibt es im Internet unter www.bv-porenbeton.de oder per E-Mail: info@bv-porenbeton.de.
Ein Massivdach aus Porenbeton hält extreme Hitze und Kälte ab und lässt die Bewohner von Dachwohnungen auch bei Unwettern ruhig schlafen. Foto: Bundesverband Porenbeton
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