Wohnreserven unter dem Dach 3 Tipps für die Planung eines Dachausbaus


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1. Rechtliche Bestimmungen prüfen

Zunächst ist es wichtig, sich mit den gesetzlichen Regelungen vertraut zu machen. Der Gesetzgeber hat die Vorschriften für den Dachausbau bereits 1990 vereinfacht. In manchen Bun­desländern entfällt für den Ausbau sogar die Genehmigungs­pflicht. Trotzdem ist es ratsam, sich bei Bau- und Denkmaläm­tern, bei Architekten oder qualifizierten Handwerksbetrieben über Vorgaben für Brand- und Schallschutz, Wärmedämmung oder Statik beraten zu lassen. Wichtig für den Dachausbau sind auch die Bestimmungen der Energieeinsparverordnung (www.enev-online.de). Sie schreiben den Bauherren bestimmte Dämmwerte unter dem Dach vor, um den Heizwärmebedarf und damit die laufenden Kosten zu senken.

2. Statik und Deckmaterial checken

Neben den rechtlichen gibt es natürlich auch technische Vor­aussetzungen für den Ausbau – zum Beispiel, dass die tra­gende Konstruktion ausreichend Platz zum Wohnen bietet und den Belastungen des Dachgeschossausbaus standhält. Denn zusätzlich zu den vorhandenen Lasten wie zum Beispiel dem Dachdeckungsmaterial, der Wind- und Schneelast, kommen bei einem ausgebauten Dach die entsprechenden Lasten durch die Dachgeschossnutzung zu Wohnzwecken hinzu. Tragfähigkeit und Verstärkungsmöglichkeiten sollte in jedem Fall ein Statiker oder Architekt prüfen.

Sollte die Dachkonstruktion bei diesem Check feuchte oder gar morsche Stellen aufweisen, kann dies auf ein undichtes Dach hindeuten. In diesem Fall ist es ratsam, dass ein Dachhandwer­ker prüft, woher die Feuchtigkeit kommt und welche Maßnah­men notwendig sind. Vielleicht sind Dachpfannen verrutscht oder beschädigt. Auch die Unterdeckbahnen, die das Eindrin­gen von Staub, Flugschnee und Feuchtigkeit verhindern, müs­sen intakt sein. Einzelne angegriffene Dachpfannen kann der Dachhandwerker leicht austauschen. Bei größeren Schäden am Deckmaterial ist es jedoch empfehlenswert, den Ausbau mit einer Neudeckung des Daches zu verbinden. Denn nur ein in­taktes Dach macht das Wohnen darunter zu einem langfristigen schönen Erlebnis. Wer bei der Auswahl des Deckmaterials auf hohe Qualität achtet und zum Beispiel auf Produkte der Marke Braas zurückgreift, schafft dafür gute Voraussetzungen.

3. Angebote vergleichen

Bevor jedoch die ersten Maßnahmen ergriffen werden, sollte die eigentliche Planung des Ausbaus mit einer detaillierten Auf­stellung der auszuführenden Arbeiten beginnen. So kann der Hausbesitzer entscheiden, welche Handwerker er heranziehen muss. Grundsätzlich sollten mehrere Fachleute mit guter Re­putation zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, denn die Leistungen und Preise der einzelnen Angebote können sehr unterschiedlich sein. Vorsicht ist bei Festpreisverträgen gebo­ten. Sie sind sinnvoll, wenn alle Leistungen vertraglich verein­bart sind. Zusätzliche Positionen werden oft nach Stunden abgerechnet – das kann teuer werden.

In einem Zeitplan wird festgehalten, wann welcher Handwerker arbeiten soll und welcher Zeitraum dafür veranschlagt werden muss. Mit der Aufnahme der festgelegten Ausführungsfristen in die Bauverträge sind diese Termine dann bindend. Verzöge­rungen gehen zu Lasten desjenigen, der sie zu verantworten hat. So kann der Hausbesitzer vermeiden, dass sich die Bau­maßnahme in die Länge zieht und damit unnötige Kosten ver­ursacht werden.

Weitere Tipps für die einzelnen Arbeitsschritte rund um den Dachausbau bietet der Ratgeber auf www.braas.de.

Die Marke Braas

Braas ist die bekannteste Marke bei Dachbaustoffen in Deutschland, die zurzeit an 17 Standorten bundesweit von der Lafarge Dachsysteme produziert und vertrieben wird. Die Lafarge Dachsysteme ist ein Unternehmen des Geschäftsbereichs Dachbaustoffe der Lafarge Gruppe. Mit 208 Produktionsstandorten und Aktivitäten in 45 Ländern auf vier Kontinenten ist Lafarge Roofing der führende weltweite Anbieter von Produkten für das geneigte Dach, Dach-Systemteilen und Schornsteinsystemen.