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Absturzsicherung Dach: Wichtig für Reparatur, Wartung und Nachrüstung

Absturzsicherung Dach

Absturzsicherung Dach: Ob individuelle oder kollektive Sicherung, der Dachdecker braucht Bewegungsfreiheit © AMH Flachdach-Sicherungs GmbH

Stellen Sie sich folgende Situation vor: bei einem Sturm sind Dachziegeln vom Dach gefegt worden und Ihr Dach hat erheblichen Schaden genommen. Oder auch: die Abdichtung Ihres Flachdachs hat eine undichte Stelle und Feuchtigkeit zieht in das Unterdach und greift die Dachkonstruktion an. In beiden Fällen muss das Dach dringend repariert werden. Aber der Dachdecker darf nur aufs Dach, wenn entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen sind und eine Absturzsicherung am Dach angebracht ist.

Absturzsicherung Dach: Kollektive Dachsicherung

Nicht nur im Fall von Wartungs- oder Reparaturarbeiten muss der Dachdecker aufs Dach, sondern auch bei Nachrüstungen. Die nachträgliche Installation von Schneefanggittern beispielsweise ist so ein Fall. Auch beim Bau von Häusern müssen die Dachdecker zum Beispiel beim Anbau von Dachfenstern ausreichend gesichert sein. Die Dachsicherung ist daher nicht nur ein Thema für Altbau-Besitzer, sondern auch für Bauherren.
Führend sind im Wesentlichen drei Systeme zur Absturzsicherung am Dach: verschraubte Gerüstsysteme, aufgelagerte Geländerkonstruktionen und sogenannte Anschlageinrichtungen. Gerüstsysteme werden vor allem zur Flachdach-Sicherung verwendet. Absturzsicherungen, die fest im Dach verankert werden, werden nur noch selten genutzt, weil es bei der Anbringung immer die Gefahr gibt, die Dachmembran zu verletzen und die Abdichtung zu beschädigen. Zur Absturzsicherung am Flachdach werden daher vor allem kollektive Sicherungssysteme verwendet, die mit Gewichten beschwert sind und dann einfach auf dem Dach aufgelagert werden.

Absturzsicherung Dach: Individuelle Absturzsicherung

Eine wesentlich günstigere Alternative, die auf Dächern mit geringer bis keiner Dachneigung aber nur bedingt einsetzbar ist, sind individuelle Seilsicherungssysteme. Diese sind leichter zu transportieren und schneller auf- und abgebaut. Der Dachdecker bekommt hier ein Gurtsystem umgeschnallt, an dem er mit Hilfe von Karabinerhaken in ein Seilsystem eingehängt wird. Die Seile werden in sogenannten Anschlagpunkten, die fest im Dach installiert sind, befestigt. Ein Spezialist für den Vertrieb von Anschlageinrichtungen ist die AMH Flachdach-Sicherungs GmbH. Anschlageinrichtungen sind im Fachhandel bereits ab einem Preis von 150 Euro verfügbar. Kollektive Sicherungen hingegen kosten ca. 3.000 Euro.
Den Umgang mit den unterschiedlichen Absturzsicherungen am Dach lernt der Dachdecker in der Dachdecker-Ausbildung. Alle Systeme bieten maximale Bewegungsfreiheit und ermöglichen ein uneingeschränktes Arbeiten am Dach.

Absturzsicherung Dach: Vom Gesetzgeber vorgegeben

Für den Vorgesetzten gibt es aber in jedem Fall Absturzsicherungs-Vorschriften zu beachten. So nimmt der Gesetzgeber zum Beispiel für Arbeiten am Flachdach die kollektive Dachsicherung wichtiger, als die individuelle. Deshalb müssen am Flachdach zumeist Gerüstsysteme verwendet werden. Um nicht aus Unwissenheit einen Gesetzesverstoß zu begehen, holen Sie sich besser fachliche Unterstützung von einem Dachdecker-Profi. Nehmen Sie unverbindlich und kostenlos über Dachdecker.com Kontakt zu einem Dachdecker-Betrieb auf und lassen Sie sich umfassend zum Thema Absturzsicherung am Dach beraten.

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