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Äußerer Blitzschutz – Der Blitzableiter auf dem Dach

Äußerer Blitzschutz

Äußerer Blitzschutz: Auch die Ableitungseinrichtung an der Fassadenwand gehört dazu. © Matthias Koranzki - pixelio.de

Der Blitzableiter – das ist doch diese dünne Eisenstange, die auf dem Dach angebracht ist, und an der Hausfassade hinunter ins Erdreich läuft. Sie soll nach dem Prinzip des faradayschen Käfigs den Blitz abfangen und auf ungefährliche Weise in den Erdboden ableiten. Das ist alles, was viele von uns über Blitzschutz wissen. Dass sich hinter dem Begriff Blitzschutz allerdings viel mehr, als nur ein Drahtseil verbirgt, wissen wenige. Denn der uns bekannte, sichtbare Teil – ein äußerer Blitzschutz – ist nicht allein für den Schutz des Hauses vor gefährlichen Blitzeinschlägen verantwortlich.

Äußerer Blitzschutz hat drei Komponenten

Dennoch spielt ein äußerer Blitzschutz die führende Rolle, wenn es um Brand- und Überspannungsprävention geht. Denn er kommt mit der gefährlichen Stromladung des Gewitterblitzes in Berührung und leitet diese in 3 Etappen in den Erdboden ab. Abgefangen wird der Blitz von der Fangeinrichtung, die vom Dachdecker auf dem Dach montiert wird. Diese ist verbunden mit dem Ableitungssystem, das aus leitfähigem Material besteht, das entweder Teil des Gebäudes ist oder extra angebracht wird. Dieses leitet den Strom des Blitzes an der Hausfassade hinunter zur Erdungsanlage. An dieser tritt der Blitz in das Erdreich ein. Die Erdungsanlage ist sehr anfällig für Korrosion, deshalb muss sie mindestens 50 cm in das Erdreich eingelassen werden.

Äußerer Blitzschutz muss gewartet werden

Die Blitzschutz-Installation äußerer Blitzschutz-Anlagen kann sowohl beim Neubau als auch nachträglich vorgenommen werden. Haben Sie eine Anlage auf dem Dach montieren lassen, müssen Sie auch dafür Sorge tragen, diese regelmäßig überprüfen und warten zu lassen. Das übernimmt der Dachdecker. Bei ihm sind auch sogenannte Wartungsverträge möglich. Für die Neuinstallation von Blitzschutz müssen Sie mit Kosten von 3.000 Euro rechnen. Der Preis verringert sich, wenn Sie den Blitzschutz im Rahmen anderer Dacharbeiten oder im Rahmen des Neubaus installieren lassen. Außerdem muss der äußere Blitzschutz von einem inneren Blitzschutz ergänzt werden, der vom Elektriker angebracht wird.

Äußerer Blitzschutz günstig vom Profi

Damit ein äußerer Blitzschutz potenzielle Einschlagsstellen effektiv schützt, müssen diese vorher professionell berechnet werden. Der Experte verwendet dafür das Blitzkugelverfahren. Die Berechnung und anschließende Montage, müssen unbedingt von einem Dachdecker ausgeführt werden! Denn nur dieser weiß, worauf zu achten ist und wie die Anlage auf welchem Dach angebracht wird. Kontaktieren Sie über Dachdecker.com kostenfrei und unverbindlich einen Dachdecker-Betrieb in Ihrer Nähe, der sich mit Blitzschutz auskennt.

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