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Altdeutsche Deckung mit Schiefer: Individuelle Formen, edles Design

Altdeutsche Deckung

Altdeutsche Deckung: Bevor der rohe Stein gedeckt werden kann, muss er geschliffen werden. © Keith@Fibonacci - flickr

Deutschland ist das Land der DIN-Norm, der Regeln und Vorschriften. Gerade im Bauhandwerk gibt es viele Bestimmungen zu berücksichtigen, die vorgeben, wie ein Haus gebaut, eingedeckt und verkleidet werden muss. In vielen Wohngebieten ist die Art der Dachdeckung vorgeschrieben oder es dürfen nur bestimmte Fassadenfarben verwendet werden. Individueller Ausdruck bei der Hausgestaltung fällt in diesem Bürokratie-Dschungel oft schwer. Eine Dachdeckung, die sich durch Individualität, Einzigartigkeit und hohen Gestaltungsfreiraum auszeichnet, ist die Schieferdeckung. Sie kann auf unterschiedliche Weisen verlegt werden, wobei immer wieder neue Muster und Formen entstehen. Die anspruchsvollste Verlegungsmethode ist die Altdeutsche Deckung.

Altdeutsche Deckung mit Gebindesteigung ausführen lassen

Das Kennzeichen der Deutschen Deckung ist, dass Schiefersteine unterschiedlicher Höhe und Breite verwendet werden. Sie können entweder mit normalem Hieb oder scharfem Hieb geformt sein. Das bedeutet, dass sie entweder nur glatte Kanten oder eine Kante mit eckigem Absatz besitzen. Die Dachschiefer-Steine werden so verlegt, dass sich die Dicke der Steine von der Traufe zum Dachfirst verjüngt. Das heißt, die größeren Steine werden an der Traufe verlegt, während die kleinen Steine am Dachfirst gedeckt werden. Um die problemlose Entwässerung des Daches zu sichern, wird die Altdeutsche Deckung mit einer Gebindesteigung verlegt. Das heißt, die Schieferplatten werden nicht parallel zum Dachfirst verlegt, sondern leicht auf eine Seite geneigt. Die Höhe der Gebindesteigung richtet sich nach der Dachneigung, entsprechend der Dachneigung sind auch Mindestgebindesteigungen vorgegeben.

Altdeutsche Deckung wird mit Nägeln befestigt

Die Altdeutsche Deckung mit Schiefer wird auch „Königin der Deckarten“ genannt – und das kommt nicht von ungefähr. Sie erfordert größtes handwerkliches Geschick und ist die anspruchsvollste Dachdeckung. Die Dachsteine werden vom Schieferdecker an der Unterkonstruktion befestigt. Mit dem Schieferhammer schlägt dieser Nägel in die Schieferplatten. Hierbei gilt größte Sorgfalt, damit das Material nicht beschädigt wird. Naturschiefer als Dachdeckung zeichnet sich durch große Witterungsbeständigkeit und Stabilität aus. Doch er ist auch sehr anfällig für Verschmutzungen und Moosbefall. Deshalb sollten Sie mit dem Dachdecker eine Vereinbarung treffen, dass Sie von ihm das Dach regelmäßig reinigen und warten lassen.

Altdeutsche Deckung vom Dachdecker-Meister verlegen lassen

Mit einem Schieferdach geben Sie Ihrem Dach eine ganz individuelle Erscheinungsform. Kein Schieferdach gleicht dem anderen. Die Altdeutsche Schiefer-Deckung ist eine sehr edle Dachdeckung, die durch dekorative Deko-Schindeln ergänzt werden kann. Sie verlangt dem Dachdecker einiges ab und sollte daher professionell von einem Dachdeckermeister durchgeführt werden. Fragen Sie kostenfrei und unverbindlich auf Dachdecker.com an und finden Sie Dachdecker-Betriebe in Ihrer Umgebung, die das Schieferhandwerk beherrschen. Von diesen können Sie Ihr Dach kompetent und professionell decken lassen.

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