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Dachausbau: Das müssen Sie bei der Dämmung beachten

Beim Dachausbau sollten Sie vor allem an die Dämmung denken. Mit den richtigen Materialen und der besten Dämmungsvariante sparen Sie Energiekosten, erhalten eine ideale Raumtemperatur im Sommer wie im Winter und beugen Schimmel vor. Erfahren Sie mehr dazu auf Dachdecker.com.

Bei dem Dachausbau und der Dachdämmung zahlen sich gute Materialien aus.

Wenn Sie Ihr Dach ausbauen, sollten Sie bei der Dämmung des Daches besonders Acht geben. Gute Materialien zahlen sich schnell aus. © Rainer Sturm / pixelio.de

Bereits beim Dachausbau sollte an die richtige Dachdämmung gedacht werden. Diese senkt zum einen die Heizkosten und hält das Dach im Sommer kühler, zum anderen dient sie auch als Schallschutz. Dabei sollten Sie vor allem auf die richtigen Dämmstoffe sowie die richtige Variante bei der Dachdämmung achten. Lassen Sie sich darüber hinaus am besten schon vor Beginn Ihres Dachausbaus von einem Fachmann über Möglichkeiten und Ideen zur Dachdämmung beraten. Vor allem die vorhandene Bausubstanz sowie die Dachform sind hier ausschlaggebende Faktoren. So muss bei einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert das Dach anders gedämmt werden als bei einem aus der Jahrhundertwende.

Variante der Dachdämmung beim Dachausbau

Bei der Dachdämmung gibt es drei unterschiedliche Varianten: Untersparrendämmung, Zwischensparrendämmung und Aufsparrendämmung.

Aufsparrendämmung

Erfolgt der Dachausbau beispielsweise nur zum Schallschutz oder als sommerlicher Wärmeschutz wird auf die Aufsparrendämmung gesetzt. Hier steht die ganzflächige Dämmleistung im Vordergrund. Bei diesen Baumaßnahmen wird das Gerüst des Gebäudes nicht verändert. Bei der Aufsparrendämmung werden die festen Steinwollplatten oder andere Materialplatten auf die Holzschalung verlegt. Nach der vollständigen Befestigung der Platten bildet die Dämmschicht eine Fläche, auf die anschließend die Eindeckung montiert wird. Diese Variante weist eine geringe Wärmebrückenzahl auf und bietet eine optimale Struktur für die Gestaltung der Luftdichtheit

Der Vorteil dieser Raumisolierung beim Dachausbau ist, dass eine durchgehende Dämmfläche entsteht. Dies ist aus wärmeschutztechnischer- sowie bauphysikalischer Sicht positiv.

Bevor Sie sich für diese Variante entscheiden, sollten Sie sich von einem Fachmann beraten lassen. Gegebenenfalls benötigen Sie eine Genehmigung von der Baubehörde, da es sich bei den Baumaßnahmen um eine Veränderung am Objekt handeln kann. Eine Erhöhung der Haushöhe kann Auswirkungen auf vorgeschriebene Abstandsflächen haben.

Auch darf die Ästhetik des Hauses durch diese baulichen Maßnahmen nicht verändert werden.

Soll der Dachausbau oder die Dachdämmung bei einem Reihenhaus durchgeführt werden, so muss zusätzlich die Einbindung in die Nachbarbebauung mit eingeplant werden (Umgebungsberücksichtigung). Nur so wird gewährleistet, dass Ihr Dachgeschoss entsprechend gedämmt ist und keine Lücken zwischen Ihrem und dem Nachbargebäude besteht. Die Schicht kann nur geschlossen ihre komplette Wirkung entfalten.

Zwischensparrendämmung

Soll während der Sanierungsarbeiten auf dem Dach der Dachraum weiterhin bewohnbar bleiben, so wird oftmals auf eine Zwischensparrendämmung gesetzt. Ihre Anbringung kann von innen oder von außen erfolgen. Hierfür wird Dämmstoff-Klemmfilz in die Gefache – also zwischen die Sparren – geklemmt; daher auch der Name. Wichtig ist, hier auch eine Dampfbremse beziehungsweise -sperre einzubauen. Mit dieser luftdichten Folie wird die Konstruktion vor Feuchtigkeit geschützt. Für die Dachdämmung kommen Glaswolle, Steinwolle oder Naturdämmstoffe zum Einsatz.

Möchten Sie den Dämmwert erhöhen, so können Sie zusätzlich zur Zwischensparrendämmung noch eine Untersparren- oder Aufsparrendämmung anbringen lassen.

Die Dicke der Dämmung entscheidet neben der Wärmeleitgruppe über die Dämmleistung.

Untersparredämmung

Die Untersparrendämmung ist eine Erweiterung der Zwischensparrendämmung. Wenn Sie sich beim Dachausbau für diese Dachdämmung entscheiden, müssen zusätzlich zur Dämmung der Sparrenzwischenräume auch die Sparren gedämmt werden. Hierzu wird unterhalb der Sparren durchgehend eine Dämmschicht eingebaut. Diese Wärmedämmung reduziert jedoch die Wärmebrücken deutlich.

Auf der Unterseite der Dachsparren wird darüber hinaus eine Konterlattung angebracht – auch wenn hier bereits eine Wärmedämmung vorhanden ist. Deren Zwischenräume müssen allerdings zusätzlich gedämmt werden – alternativ können diese Aussparungen auch als eine Installationsebene ohne Dämmung ausgelegt werden. Am besten geeignet ist hierfür Untersparren-Klemmfilz; dieses Material erleichtert die Arbeit.

Nachdem bei der Dachdämmung alle Zwischenräume gedämmt sind, kann mit dem Dachausbau fortgefahren werden. Nun können Sie die Dachschrägen und –wände, je nach Wunsch, mit Gipskartonplatten oder Profilhölzern verkleiden.

Achtung: Vergessen Sie nicht, Dampfbremsen an den Sparren anzubringen. Diese Folie verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Wärmedämmung eindringt und somit Kondenswasser entstehen kann. Die Folie kann auch überlappend befestigt werden, muss jedoch dennoch luftdicht verlegt sein.

Dämmstoffe – Materialien für die Dachdämmung

Neben der Dämmvariante sind auch die hierfür eingesetzten Materialen ausschlaggebend für eine qualitative und optimale Wärmedämmung.

Wenn Sie Ihr Dach ausbauen lassen und im gleichen Zuge die Dachdämmung erneuern möchten, sollten Sie sich vor der Wahl des Dämmmaterials mit der baulichen Situation vertraut machen: Je nach Ist-Zustand des Raumes sind einige Materialien auf Grund ihrer Verarbeitbarkeit und ihrer Eigenschaften besser geeignet als andere.

Im Allgemeinen unterscheiden sich die Materialien vor allem in ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Wasserdampfdiffusion, ihrer Wärmeleitfähigkeit sowie ihrer Baustoffklasse.

UNSER TIPP:
Wasserdampfdiffusionswiderstand bedeutet, dass das Material die Ausbreitung von Wasserdampf be- oder verhindert. Je höher der Wert, desto weniger Wasserdampf kann durchdiffundieren. Vor allem im Winter ist ein hoher Wasserdampfdiffusionswiderstand wichtig. Auf Grund des hohen Temperaturunterschiedes zwischen innen und außen, entsteht schnell Kondenswasser, das zu Schimmelbildung führen kann.

Mineralwolle als Dämmung für den Dachausbau

Stein- oder Glaswolle gehören zur Klasse der Mineralwolle als Dämmstoff. Sie haben fast dieselben Eigenschaften, unterscheiden sich jedoch durch ihre Zusammensetzung. Sie gehören zu den anorganischen Dämmstoffen, haben sehr gute Dämmeigenschaften und sind einfach zu verarbeiten. Auch durch ihren Preis, ihre Formbarkeit und Weichheit sowie ihre schwere Entzündbarkeit ist dieses Material als Dachdämmung beim Dachausbau zu empfehlen. Besonders für zweischalige Flachdächer, Außenwände und Steildächer wird dieser Dämmstoff gerne von Fachleuten eingesetzt.

Polystryrol und Polyurethan als Dämmstoff

Diese vollsynthetischen Dämmstoffe werden als Hartschaumplatten angeboten. Ihre Grundbasis ist Erdöl. Dieser geschäumte Kunststoff hat einen guten Dämmwert, verrottet nur schwer und ist zudem geruchsneutral.
Hier können Sie zwischen Wärmedämmstoffen aus Phenolharz (PF-)Hartschaum, Wärmedämmstoffen aus extrudiertem Polystyrol (XPS), Wärmedämmstoffen aus expandiertem Polystyrol (EPS) oder Wärmestoffen aus Polyurethan (PUR-)Hartschaum wählen.
Je nach Anwendungswunsch muss der entsprechende künstliche Wärmedämmstoff gewählt werden. Einige von ihnen sind heißbitumenbeständig (Phenolharz (PF-)Hartschaum) andere wiederum (expandiertem Polystyrol (EPS)) schmelzen bei diesen Temperaturen, weisen aber eine gute Dämmleistung auf.

Eine dritte Klassifizierung sind Naturdämmstoffe. Sie bestehen unter anderem aus pflanzlichen (Holzfasern, Hanf, Flachs, Kork) oder tierischen Fasern (Schafwolle). Dieser Dämmstoff ist recycelbar. Genormt sind jedoch lediglich die Dämmstoffe aus Holzfasern (WF) sowie aus Kork (ICB).

Schutz – Hitzeschutz, Brandschutz, Schallschutz

Der Dachausbau für die erweiterte Wohnraumnutzung sowie die Dachdämmung zur Energiekostensenkung bieten den idealen Zeitpunkt, um den Brandschutz des Hauses zu verbessern. Setzen Sie beim Dämmstoff auf mineralische Materialien, so wird der schnellen Feuerausbreitung entgegengewirkt. Zudem erleichtert Ihnen die einheitliche Klassifizierung von Glas- und Steinwolle den richtigen Dämmstoff auszuwählen. Beide genannten Materialen sind nach DIN EN 13 501 beziehungsweise DIN 4102-1 den Brandschutzklassen A1 und A2 zugeordnet.

Auch für den Schallschutz können Sie beim Dachausbau mit der richtigen Dachdämmung sorgen. Entscheidend sind hierbei die Dicke des Dämmstoffes, die Dichte und der konstruktive Einbau. Die Schallübertragung wird vermindert, da sich der dicke Dämmstoff schwerer in Schwingung versetzen lässt. Die Schallwellen werden demnach lediglich abgeschwächt weitergeleitet.
Auch die Offenporigkeit der Glas- beziehungsweise Steinwolle reduziert die Weiterleitung des Schalls.

Fazit

Die korrekte Dachdämmung beim Dachausbau ist eine wichtige Maßnahme zur Energieeinsparung sowie beim Schall- und Brandschutz. Achten Sie neben der Dachdämmvariante auch auf den für ihren Einsatzzweck optimalen Wärmedämmstoff. Wählen können Sie hier zwischen natürlichen Wärmedämmstoffen (Hanf, Kork) , und künstlichen Wärmedämmstoffen (Phenolharz (PF-)Hartschaum, extrudiertem Polystyrol (XPS)) sowie anorganischen Dämmstoffen (Mineralwolle, Schaumglas).
Da die Arbeit sehr aufwendig sowie zeit- und kraftintensiv ist, sollten Sie für ein qualitatives Ergebnis einen Fachmann aus Ihrer Umgebung beauftragen.

Beim Dachausbau sollten Sie vor allem an die Dämmung denken. Mit den richtigen Materialen und der besten Dämmungsvariante sparen Sie Energiekosten, erhalten eine ideale Raumtemperatur im Sommer wie im Winter und beugen Schimmel vor. Erfahren Sie mehr dazu auf Dachdecker.com.

Bei dem Dachausbau und der Dachdämmung zahlen sich gute Materialien aus.

Wenn Sie Ihr Dach ausbauen, sollten Sie bei der Dämmung des Daches besonders Acht geben. Gute Materialien zahlen sich schnell aus. © Rainer Sturm / pixelio.de

Bereits beim Dachausbau sollte an die richtige Dachdämmung gedacht werden. Diese senkt zum einen die Heizkosten und hält das Dach im Sommer kühler, zum anderen dient sie auch als Schallschutz. Dabei sollten Sie vor allem auf die richtigen Dämmstoffe sowie die richtige Variante bei der Dachdämmung achten. Lassen Sie sich darüber hinaus am besten schon vor Beginn Ihres Dachausbaus von einem Fachmann über Möglichkeiten und Ideen zur Dachdämmung beraten. Vor allem die vorhandene Bausubstanz sowie die Dachform sind hier ausschlaggebende Faktoren. So muss bei einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert das Dach anders gedämmt werden als bei einem aus der Jahrhundertwende.

Variante der Dachdämmung beim Dachausbau

Bei der Dachdämmung gibt es drei unterschiedliche Varianten: Untersparrendämmung, Zwischensparrendämmung und Aufsparrendämmung.

Aufsparrendämmung

Erfolgt der Dachausbau beispielsweise nur zum Schallschutz oder als sommerlicher Wärmeschutz wird auf die Aufsparrendämmung gesetzt. Hier steht die ganzflächige Dämmleistung im Vordergrund. Bei diesen Baumaßnahmen wird das Gerüst des Gebäudes nicht verändert. Bei der Aufsparrendämmung werden die festen Steinwollplatten oder andere Materialplatten auf die Holzschalung verlegt. Nach der vollständigen Befestigung der Platten bildet die Dämmschicht eine Fläche, auf die anschließend die Eindeckung montiert wird. Diese Variante weist eine geringe Wärmebrückenzahl auf und bietet eine optimale Struktur für die Gestaltung der Luftdichtheit

Der Vorteil dieser Raumisolierung beim Dachausbau ist, dass eine durchgehende Dämmfläche entsteht. Dies ist aus wärmeschutztechnischer- sowie bauphysikalischer Sicht positiv.

Bevor Sie sich für diese Variante entscheiden, sollten Sie sich von einem Fachmann beraten lassen. Gegebenenfalls benötigen Sie eine Genehmigung von der Baubehörde, da es sich bei den Baumaßnahmen um eine Veränderung am Objekt handeln kann. Eine Erhöhung der Haushöhe kann Auswirkungen auf vorgeschriebene Abstandsflächen haben.

Auch darf die Ästhetik des Hauses durch diese baulichen Maßnahmen nicht verändert werden.

Soll der Dachausbau oder die Dachdämmung bei einem Reihenhaus durchgeführt werden, so muss zusätzlich die Einbindung in die Nachbarbebauung mit eingeplant werden (Umgebungsberücksichtigung). Nur so wird gewährleistet, dass Ihr Dachgeschoss entsprechend gedämmt ist und keine Lücken zwischen Ihrem und dem Nachbargebäude besteht. Die Schicht kann nur geschlossen ihre komplette Wirkung entfalten.

Zwischensparrendämmung

Soll während der Sanierungsarbeiten auf dem Dach der Dachraum weiterhin bewohnbar bleiben, so wird oftmals auf eine Zwischensparrendämmung gesetzt. Ihre Anbringung kann von innen oder von außen erfolgen. Hierfür wird Dämmstoff-Klemmfilz in die Gefache – also zwischen die Sparren – geklemmt; daher auch der Name. Wichtig ist, hier auch eine Dampfbremse beziehungsweise -sperre einzubauen. Mit dieser luftdichten Folie wird die Konstruktion vor Feuchtigkeit geschützt. Für die Dachdämmung kommen Glaswolle, Steinwolle oder Naturdämmstoffe zum Einsatz.

Möchten Sie den Dämmwert erhöhen, so können Sie zusätzlich zur Zwischensparrendämmung noch eine Untersparren- oder Aufsparrendämmung anbringen lassen.

Die Dicke der Dämmung entscheidet neben der Wärmeleitgruppe über die Dämmleistung.

Untersparredämmung

Die Untersparrendämmung ist eine Erweiterung der Zwischensparrendämmung. Wenn Sie sich beim Dachausbau für diese Dachdämmung entscheiden, müssen zusätzlich zur Dämmung der Sparrenzwischenräume auch die Sparren gedämmt werden. Hierzu wird unterhalb der Sparren durchgehend eine Dämmschicht eingebaut. Diese Wärmedämmung reduziert jedoch die Wärmebrücken deutlich.

Auf der Unterseite der Dachsparren wird darüber hinaus eine Konterlattung angebracht – auch wenn hier bereits eine Wärmedämmung vorhanden ist. Deren Zwischenräume müssen allerdings zusätzlich gedämmt werden – alternativ können diese Aussparungen auch als eine Installationsebene ohne Dämmung ausgelegt werden. Am besten geeignet ist hierfür Untersparren-Klemmfilz; dieses Material erleichtert die Arbeit.

Nachdem bei der Dachdämmung alle Zwischenräume gedämmt sind, kann mit dem Dachausbau fortgefahren werden. Nun können Sie die Dachschrägen und –wände, je nach Wunsch, mit Gipskartonplatten oder Profilhölzern verkleiden.

Achtung: Vergessen Sie nicht, Dampfbremsen an den Sparren anzubringen. Diese Folie verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Wärmedämmung eindringt und somit Kondenswasser entstehen kann. Die Folie kann auch überlappend befestigt werden, muss jedoch dennoch luftdicht verlegt sein.

Dämmstoffe – Materialien für die Dachdämmung

Neben der Dämmvariante sind auch die hierfür eingesetzten Materialen ausschlaggebend für eine qualitative und optimale Wärmedämmung.

Wenn Sie Ihr Dach ausbauen lassen und im gleichen Zuge die Dachdämmung erneuern möchten, sollten Sie sich vor der Wahl des Dämmmaterials mit der baulichen Situation vertraut machen: Je nach Ist-Zustand des Raumes sind einige Materialien auf Grund ihrer Verarbeitbarkeit und ihrer Eigenschaften besser geeignet als andere.

Im Allgemeinen unterscheiden sich die Materialien vor allem in ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Wasserdampfdiffusion, ihrer Wärmeleitfähigkeit sowie ihrer Baustoffklasse.

UNSER TIPP:
Wasserdampfdiffusionswiderstand bedeutet, dass das Material die Ausbreitung von Wasserdampf be- oder verhindert. Je höher der Wert, desto weniger Wasserdampf kann durchdiffundieren. Vor allem im Winter ist ein hoher Wasserdampfdiffusionswiderstand wichtig. Auf Grund des hohen Temperaturunterschiedes zwischen innen und außen, entsteht schnell Kondenswasser, das zu Schimmelbildung führen kann.

Mineralwolle als Dämmung für den Dachausbau

Stein- oder Glaswolle gehören zur Klasse der Mineralwolle als Dämmstoff. Sie haben fast dieselben Eigenschaften, unterscheiden sich jedoch durch ihre Zusammensetzung. Sie gehören zu den anorganischen Dämmstoffen, haben sehr gute Dämmeigenschaften und sind einfach zu verarbeiten. Auch durch ihren Preis, ihre Formbarkeit und Weichheit sowie ihre schwere Entzündbarkeit ist dieses Material als Dachdämmung beim Dachausbau zu empfehlen. Besonders für zweischalige Flachdächer, Außenwände und Steildächer wird dieser Dämmstoff gerne von Fachleuten eingesetzt.

Polystryrol und Polyurethan als Dämmstoff

Diese vollsynthetischen Dämmstoffe werden als Hartschaumplatten angeboten. Ihre Grundbasis ist Erdöl. Dieser geschäumte Kunststoff hat einen guten Dämmwert, verrottet nur schwer und ist zudem geruchsneutral.
Hier können Sie zwischen Wärmedämmstoffen aus Phenolharz (PF-)Hartschaum, Wärmedämmstoffen aus extrudiertem Polystyrol (XPS), Wärmedämmstoffen aus expandiertem Polystyrol (EPS) oder Wärmestoffen aus Polyurethan (PUR-)Hartschaum wählen.
Je nach Anwendungswunsch muss der entsprechende künstliche Wärmedämmstoff gewählt werden. Einige von ihnen sind heißbitumenbeständig (Phenolharz (PF-)Hartschaum) andere wiederum (expandiertem Polystyrol (EPS)) schmelzen bei diesen Temperaturen, weisen aber eine gute Dämmleistung auf.

Eine dritte Klassifizierung sind Naturdämmstoffe. Sie bestehen unter anderem aus pflanzlichen (Holzfasern, Hanf, Flachs, Kork) oder tierischen Fasern (Schafwolle). Dieser Dämmstoff ist recycelbar. Genormt sind jedoch lediglich die Dämmstoffe aus Holzfasern (WF) sowie aus Kork (ICB).

Schutz – Hitzeschutz, Brandschutz, Schallschutz

Der Dachausbau für die erweiterte Wohnraumnutzung sowie die Dachdämmung zur Energiekostensenkung bieten den idealen Zeitpunkt, um den Brandschutz des Hauses zu verbessern. Setzen Sie beim Dämmstoff auf mineralische Materialien, so wird der schnellen Feuerausbreitung entgegengewirkt. Zudem erleichtert Ihnen die einheitliche Klassifizierung von Glas- und Steinwolle den richtigen Dämmstoff auszuwählen. Beide genannten Materialen sind nach DIN EN 13 501 beziehungsweise DIN 4102-1 den Brandschutzklassen A1 und A2 zugeordnet.

Auch für den Schallschutz können Sie beim Dachausbau mit der richtigen Dachdämmung sorgen. Entscheidend sind hierbei die Dicke des Dämmstoffes, die Dichte und der konstruktive Einbau. Die Schallübertragung wird vermindert, da sich der dicke Dämmstoff schwerer in Schwingung versetzen lässt. Die Schallwellen werden demnach lediglich abgeschwächt weitergeleitet.
Auch die Offenporigkeit der Glas- beziehungsweise Steinwolle reduziert die Weiterleitung des Schalls.

Fazit

Die korrekte Dachdämmung beim Dachausbau ist eine wichtige Maßnahme zur Energieeinsparung sowie beim Schall- und Brandschutz. Achten Sie neben der Dachdämmvariante auch auf den für ihren Einsatzzweck optimalen Wärmedämmstoff. Wählen können Sie hier zwischen natürlichen Wärmedämmstoffen (Hanf, Kork) , und künstlichen Wärmedämmstoffen (Phenolharz (PF-)Hartschaum, extrudiertem Polystyrol (XPS)) sowie anorganischen Dämmstoffen (Mineralwolle, Schaumglas).
Da die Arbeit sehr aufwendig sowie zeit- und kraftintensiv ist, sollten Sie für ein qualitatives Ergebnis einen Fachmann aus Ihrer Umgebung beauftragen.

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