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Berufsbild Dachdecker

Dachdecker Ausbildung: Alt eingesessenes Handwerk mit guten Berufschancen

Dachdecker Ausbildung: ein Beruf bei dem es hoch hinaus geht. © ZVDH

Dachdecker Ausbildung: ein Beruf bei dem es hoch hinaus geht. © ZVDH

Der Beruf des Dachdeckers hat lange Tradition und schon immer begegneten andere Handwerke der Zunft des Dachdeckers mit Respekt. So hoch hinaus trauten sich Bauherren und Architekten nämlich eher nicht – darum konnte der Dachdecker es immer so halten, wie er wollte. Seine Arbeit wurde selten kontrolliert. Das ist heute natürlich anders. Ob Ziegel-, Reet- oder Schieferdach – das Handwerk des Dachdeckers will gelernt sein.

Dachdecker Ausbildungsplätze sind begehrt

Ganz nach dem Motto „Ich werd’ dann mal Dachdecker“, funktioniert die Dachdecker-Ausbildung aber leider doch nicht. Anwärter auf einen der zahlreichen Dachdecker-Ausbildungsplätze 2011 müssen bestimmten Dachdecker-Anforderungen genügen. Körperkraft und Schwindelfreiheit sind ebenso ein Muss, wie schnelle Auffassungsgabe und handwerkliches Geschick. Denn Dachdecker arbeiten in allen Bereichen auf dem Dach. Sie decken das Dach mit Dachziegeln oder Dachpfannen ein, kümmern sich um die Dachdämmung, setzen Dachfenster ein und bringen Schneefanggitter an. All diese Inhalte werden in der 3-jährigen Dachdecker-Ausbildung vermittelt. Während des letzten Lehrjahrs muss sich jeder zukünftige Dachdecker in Ausbildung für Spezialisierungen entscheiden. Entweder er lässt sich in der Dachdecker-Gesellenprüfung zu Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik prüfen oder er entscheidet sich für Reetdachtechnik. Nach der bestandenen Gesellenprüfung kann eine Meisterausbildung angeschlossen werden, die mit der Dachdecker-Meisterprüfung abgeschlossen wird.

Bewerbung an azubi@dachdecker.com

Aber wie finden Sie überhaupt einen Ausbildungsplatz als Dachdecker? Dachdecker.com hilft Ihnen bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz! Seien Sie mobil und flexibel – in der Dachdecker-Ausbildung wartet ein großes Spektrum an Aufgaben auf Sie. Neben „herkömmlichen“ Arbeiten kümmern sich Dachdecker z.B. auch um den anspruchsvollen Flachdachausbau oder die komplizierte Abdichtung einer Dachbegrünung.

Dachdecker Ausbildungsvergütung: angemessen und fair

Die Dachdecker-Ausbildungsvergütung ist je nach Bundesland unterschiedlich. Im ersten Lehrjahr verdienen Dachdecker zwischen 350 und 550 Euro. Mit jedem weiteren Lehrjahr erhöht sich auch das Gehalt. Für ihre solide Leistungen erhalten Dachdecker-Lehrlinge also eine angemessene Entlohnung. In jeder Stadt gibt es Betriebe die Gesellen ausbilden. Darüber hinaus bietet der Beruf des Dachdeckers auch zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Nicht nur die Meisterausbildung, auch andere Fachausbildungen können durch den Besuch einer Fachschule angeschlossen werden. Auch die Fachhochschule steht dem Dachdecker offen. Hier kann er beispielsweise ein Studium in den Bereichen Architektur oder Bauingenieurwesen beginnen. Durch einen Berufseinstieg mit der Dachdecker-Ausbildung halten Sie sich also trotzdem zahlreiche Berufschancen offen. Viele Wege führen nach Rom – und der des Dachdeckers nicht unbedingt aufs Dach.

Dachdecker Ausbildung in Berlin oder auf dem Land: Finden Sie einen Ausbildungsbetrieb

Das Handwerk des Dachdeckers ist in ganz Deutschland verbreitet, seien es große Städte oder eher ländliche Gebiete. Im Norden Deutschlands ist es leichter eine Ausbildung zum Reetdachtechniker zu finden, weil diese Dachart dort typischer ist, als im Süden Deutschlands. Schieferdächer werden eher in den Mittelgebirgsregionen gedeckt. Aber auch wenn Sie mehr der Stadtmensch sind, steht Ihrer Dachdecker-Ausbildung nichts im Wege. Bei dort ansässigen Ausbildungsbetrieben ist auch eine Dachdecker-Ausbildung in Berlin oder einer anderen Großstadt möglich.