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Eine Dachluke einbauen: So geht’s!

Wenn das Dachgeschoss genutzt werden soll, wird häufig eine Dachluke eingebaut. Dadurch wird der Zugang zum obersten Geschoss ermöglicht. Der Einbau einer Dachluke ist allerdings bei weitem nicht so leicht, wie viele Heimwerker denken – die Montage muss sorgfältig geplant und versiert umgesetzt werden. Erfahren Sie mehr bei Dachdecker.com!

Neben der Größe der Luke selbst – egal ob zum Dach oder in den Keller – müssen beim Einbau auch Faktoren wie der passende Standort, die Wärmedämmung und der Brandschutz bedacht werden. © OpenClipart-Vectors / pixabay.com

Eine Dachluke wird in der Regel dann eingebaut, wenn das Dachgeschoss vorrangig als Lager- und Abstellraum genutzt wird. Hier eignet sich die Dachbodenluke optimal, denn im Gegensatz zu einer massiven Treppe ist sie platzsparend. In den meisten Fällen wird zudem eine Treppe integriert, sodass der Zugang zum Dachboden sicher und schnell erfolgen kann. Darüber hinaus ermöglichen moderne Modelle eine ansprechende und unauffällige Optik, sodass die Dachluke nach dem Einbau erst bei genauerer Betrachtung auffällt. Trotz dieser Vorteile gibt es einiges, das bei der Planung und der Montage einer solchen Dachbodenluke beachtet werden muss. Erfahren Sie im Folgenden mehr darüber!

Wo soll die Dachluke eingebaut werden?

Wenn Sie sich für den Einbau einer Dachluke entschieden haben, muss zunächst der geeignete Standort gewählt werden. Der richtige Platz für die Dachluke ist zum einen natürlich vom praktischen Zweck abhängig: Die eingebaute Dachluke sollte leicht zu erreichen und frei zugänglich sein. Der Boden unterhalb des Einstiegs muss deshalb frei sein. Nichtsdestotrotz bevorzugen die meisten Hausbesitzer einen Standort in der Decke, an dem die Luke nicht allzu stark auffällt.

In den meisten Fällen werden Dachluken im Flur eingebaut, da sich hier nur wenige Möbel befinden und der Zugang zum Dachboden harmonisch in die Hausgestaltung eingebaut werden kann. Bei der Wahl des Standortes kann Ihnen jedoch auch ein Dachdecker behilflich sein, der mit Ihnen vor Ort prüft, welche Stelle sich für die Dachluke am besten eignet.

Gedämmte und ungedämmte Varianten

Weiterhin müssen Sie, ebenso wie bei anderen Bestandteilen des Dachs, die richtige Dämmung bedecken. Mit der Öffnung einer Luke wird nämlich die Dämmung, die im Boden des Obergeschosses vorhanden ist, beeinträchtigt: Durch die eingebaute Dachluke kann enorm viel Wärmeenergie verloren gehen. Insbesondere im Winter entweicht durch die Öffnung die Heizwärme, während im Sommer die Hitze ungehindert in die Wohnräume eindringen kann. Langfristig sind dadurch hohe Heizkosten die Folgen.

Expertenhinweis:
Der Energieverlust und im Sommer der unerwünschte Energiegewinn bei neuen Dachluken liegt im Grundsatz in der mangelnden Luftdichtheit begründet. Dies kann am dem Dichtungssytem der Dachluke liegen aber auch in mangelhaften Einbau, da der Lukenkasten an die Kehlbalkendecke angeschlossen werden muss.

Die Einbringung einer Dämmung ist zudem vor allem dann notwendig, wenn der Dachboden zum Wohnraum ausgebaut werden soll: Durch die Dämmung kann Zugluft und unangenehme Kälte im Dachgeschoss vermieden werden. Dies führt zu einer deutlich höheren Wohnqualität im ausgebauten Dachgeschoss.

Meistens handelt es sich bei den gedämmten Dachluken um Maßanfertigungen, denn industrielle Produkte entsprechen den aktuellen Standards der Energieeffizienz häufig leider nicht. In der Regel bringt der Innungsdachdecker zu diesem Zweck Dämmplatten in die Dachluke eingebracht, die aus Hartschaum oder Hartfasern bestehen. Auch eine Luftdichtung sowie ein sorgfältiger Folienanschuss werden vom Fachmann montiert, denn nur ein bündiger Anschluss an die Zwischendecke ermöglicht ein dichtes und stabiles System. So wird die Zwischendecke auch an der Stelle der Öffnung sicher gedämmt.

Worauf ist beim Einbau einer Dachluke zu achten?

Neben der Dämmung und dem Standort der Dachluke müssen noch weitere Faktoren bedacht werden. Dazu gehören grundsätzlich natürlich die weiteren Bestandteile der eingebauten Dachluke: Die Treppe, die Scharniere sowie die Dachluke selbst müssen sorgfältig durchdacht werden, bevor der Einbau der Dachluke stattfinden kann. Dazu gehört auch das Thema Brandschutz!

Bei den Scharnieren ist natürlich unbedingt darauf zu achten, dass die gewählten Produkte stabil sind und das Gewicht der Dachluke tragen können. Hinzu kommt das Gewicht der stehenden und gehenden Personen, die sich auf dem Dachboden bewegen. Darüber hinaus sollten die Scharniere natürlich einen möglichst geringen Verschleiß haben und lange haltbar sein – die Anschaffung von Modellen von hoher Qualität lohnt sich hier.

Insbesondere die Treppe spielt bei dem Einbau einer Dachluke natürlich eine übergeordnete Rolle. Diese sollte möglichst platzsparend an das Maß der Dachluke angepasst werden und so leichtgängig wie möglich sein. Nur so kann ein komfortables Öffnen und Schließen ermöglicht werden. Die Wahl des Materials ist dabei Ihnen überlassen, meistens handelt es sich jedoch um Holztreppen. Für gewöhnlich handelt es sich hier um Falttreppen, Scherentreppen oder Einschubtreppen. Anders sieht es bei der Gestaltung der Treppe aus: Hier sind DIN-Vorgaben zu erfüllen, zu denen insbesondere der Abstand der einzelnen Stufen sowie die Stufentiefe. Diese Regelungen sollen für mehr Sicherheit beim Benutzen der Treppe sorgen: Der richtige Stufenabstand und die breite Auftrittsfläche wirken der Gefahr des Stolperns und damit des Fallens effektiv entgegen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, am Dachboden ein Schutzgeländer anzubringen – vor allem Kinder können das Dachgeschoss so sicherer nutzen. Das Geländer sollte im Idealfall 90 cm (Zentimeter) hoch sein. Der Einbau eines Handlaufs sorgt für zusätzliche Sicherheit: Als Teleskophandlauf eignet sich diese Vorsichtsmaßnahme auch bei eingeklappten Einschubtreppen.

Nachrüstung und Neubau

Nicht zuletzt stellt sich für den durchführenden Innungsdachdecker natürlich die Frage, ob es sich um einen Neubau handelt oder ob der Hausbau bereits abgeschlossen ist. Bei einem Neubau ist der Einbau der Dachluke erheblich vereinfacht, denn hier kann der Zugang zum Dachboden von Anfang an eingeplant werden. Der Boden des Dachgeschosses muss hier nicht geöffnet werden, wenn die Öffnung bereits vorhanden ist.

Eine Nachrüstung ist nichtsdestotrotz ebenfalls möglich, meistens allerdings mit einem deutlich höheren Aufwand und auch höheren Kosten verbunden. Hier muss nämlich erst eine Öffnung mit den passenden Maßen ausgehoben werden. Der Durchbruch sollte in jedem Fall von einem erfahrenen und fachkundigen Dachdecker erfolgen, denn Laien können hier große Schäden anrichten: Befinden sich am gewählten Standort Wasserrohre oder Elektrokabel, kann deren Beschädigung beim Durchbruch nicht nur teuer, sondern auch gefährlich werden! Ein versierter Dachdecker weiß dagegen, wie er die Dachluke korrekt einbaut und kann Ihnen zudem wichtige Hinweise zur Benutzung geben. Darüber hinaus berät er Sie bei komplexen Themen wie der Wahl der richtigen Wärmedämmung und sorgt so für eine fachgerecht eingebaute Dachluke, die ihren Zweck problemlos und langfristig erfüllt.

Fazit

Wenn eine Dachluke eingebaut werden soll, sollten Sie sich immer an einen Dachdecker aus der Innung wenden. Die Planung und Montage eines solchen Zugangs ist nämlich komplexer, als zunächst vielleicht erwartet: Neben der Größe der Luke selbst müssen auch Faktoren wie die Wärmedämmung und der passende Standort bedacht werden. Im Anschluss an die Planungsphase folgt der eigentliche Einbau der Dachluke – auch hier sollten Sie einen Fachmann hinzuziehen. Insbesondere bei der Nachrüstung sind nämliche umfangreichere Arbeiten wie der Durchbruch zum Dachgeschoss notwendig, die Laien meistens nicht fachgerecht durchführen können und so häufig sogar zu Schäden in der Bausubstanz führen. Mit der Arbeit eines Innungsdachdeckers erhalten Sie dagegen in kürzester Zeit eine optimal montierte Dachluke!

Wenn das Dachgeschoss genutzt werden soll, wird häufig eine Dachluke eingebaut. Dadurch wird der Zugang zum obersten Geschoss ermöglicht. Der Einbau einer Dachluke ist allerdings bei weitem nicht so leicht, wie viele Heimwerker denken – die Montage muss sorgfältig geplant und versiert umgesetzt werden. Erfahren Sie mehr bei Dachdecker.com!

Neben der Größe der Luke selbst – egal ob zum Dach oder in den Keller – müssen beim Einbau auch Faktoren wie der passende Standort, die Wärmedämmung und der Brandschutz bedacht werden. © OpenClipart-Vectors / pixabay.com

Eine Dachluke wird in der Regel dann eingebaut, wenn das Dachgeschoss vorrangig als Lager- und Abstellraum genutzt wird. Hier eignet sich die Dachbodenluke optimal, denn im Gegensatz zu einer massiven Treppe ist sie platzsparend. In den meisten Fällen wird zudem eine Treppe integriert, sodass der Zugang zum Dachboden sicher und schnell erfolgen kann. Darüber hinaus ermöglichen moderne Modelle eine ansprechende und unauffällige Optik, sodass die Dachluke nach dem Einbau erst bei genauerer Betrachtung auffällt. Trotz dieser Vorteile gibt es einiges, das bei der Planung und der Montage einer solchen Dachbodenluke beachtet werden muss. Erfahren Sie im Folgenden mehr darüber!

Wo soll die Dachluke eingebaut werden?

Wenn Sie sich für den Einbau einer Dachluke entschieden haben, muss zunächst der geeignete Standort gewählt werden. Der richtige Platz für die Dachluke ist zum einen natürlich vom praktischen Zweck abhängig: Die eingebaute Dachluke sollte leicht zu erreichen und frei zugänglich sein. Der Boden unterhalb des Einstiegs muss deshalb frei sein. Nichtsdestotrotz bevorzugen die meisten Hausbesitzer einen Standort in der Decke, an dem die Luke nicht allzu stark auffällt.

In den meisten Fällen werden Dachluken im Flur eingebaut, da sich hier nur wenige Möbel befinden und der Zugang zum Dachboden harmonisch in die Hausgestaltung eingebaut werden kann. Bei der Wahl des Standortes kann Ihnen jedoch auch ein Dachdecker behilflich sein, der mit Ihnen vor Ort prüft, welche Stelle sich für die Dachluke am besten eignet.

Gedämmte und ungedämmte Varianten

Weiterhin müssen Sie, ebenso wie bei anderen Bestandteilen des Dachs, die richtige Dämmung bedecken. Mit der Öffnung einer Luke wird nämlich die Dämmung, die im Boden des Obergeschosses vorhanden ist, beeinträchtigt: Durch die eingebaute Dachluke kann enorm viel Wärmeenergie verloren gehen. Insbesondere im Winter entweicht durch die Öffnung die Heizwärme, während im Sommer die Hitze ungehindert in die Wohnräume eindringen kann. Langfristig sind dadurch hohe Heizkosten die Folgen.

Expertenhinweis:
Der Energieverlust und im Sommer der unerwünschte Energiegewinn bei neuen Dachluken liegt im Grundsatz in der mangelnden Luftdichtheit begründet. Dies kann am dem Dichtungssytem der Dachluke liegen aber auch in mangelhaften Einbau, da der Lukenkasten an die Kehlbalkendecke angeschlossen werden muss.

Die Einbringung einer Dämmung ist zudem vor allem dann notwendig, wenn der Dachboden zum Wohnraum ausgebaut werden soll: Durch die Dämmung kann Zugluft und unangenehme Kälte im Dachgeschoss vermieden werden. Dies führt zu einer deutlich höheren Wohnqualität im ausgebauten Dachgeschoss.

Meistens handelt es sich bei den gedämmten Dachluken um Maßanfertigungen, denn industrielle Produkte entsprechen den aktuellen Standards der Energieeffizienz häufig leider nicht. In der Regel bringt der Innungsdachdecker zu diesem Zweck Dämmplatten in die Dachluke eingebracht, die aus Hartschaum oder Hartfasern bestehen. Auch eine Luftdichtung sowie ein sorgfältiger Folienanschuss werden vom Fachmann montiert, denn nur ein bündiger Anschluss an die Zwischendecke ermöglicht ein dichtes und stabiles System. So wird die Zwischendecke auch an der Stelle der Öffnung sicher gedämmt.

Worauf ist beim Einbau einer Dachluke zu achten?

Neben der Dämmung und dem Standort der Dachluke müssen noch weitere Faktoren bedacht werden. Dazu gehören grundsätzlich natürlich die weiteren Bestandteile der eingebauten Dachluke: Die Treppe, die Scharniere sowie die Dachluke selbst müssen sorgfältig durchdacht werden, bevor der Einbau der Dachluke stattfinden kann. Dazu gehört auch das Thema Brandschutz!

Bei den Scharnieren ist natürlich unbedingt darauf zu achten, dass die gewählten Produkte stabil sind und das Gewicht der Dachluke tragen können. Hinzu kommt das Gewicht der stehenden und gehenden Personen, die sich auf dem Dachboden bewegen. Darüber hinaus sollten die Scharniere natürlich einen möglichst geringen Verschleiß haben und lange haltbar sein – die Anschaffung von Modellen von hoher Qualität lohnt sich hier.

Insbesondere die Treppe spielt bei dem Einbau einer Dachluke natürlich eine übergeordnete Rolle. Diese sollte möglichst platzsparend an das Maß der Dachluke angepasst werden und so leichtgängig wie möglich sein. Nur so kann ein komfortables Öffnen und Schließen ermöglicht werden. Die Wahl des Materials ist dabei Ihnen überlassen, meistens handelt es sich jedoch um Holztreppen. Für gewöhnlich handelt es sich hier um Falttreppen, Scherentreppen oder Einschubtreppen. Anders sieht es bei der Gestaltung der Treppe aus: Hier sind DIN-Vorgaben zu erfüllen, zu denen insbesondere der Abstand der einzelnen Stufen sowie die Stufentiefe. Diese Regelungen sollen für mehr Sicherheit beim Benutzen der Treppe sorgen: Der richtige Stufenabstand und die breite Auftrittsfläche wirken der Gefahr des Stolperns und damit des Fallens effektiv entgegen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, am Dachboden ein Schutzgeländer anzubringen – vor allem Kinder können das Dachgeschoss so sicherer nutzen. Das Geländer sollte im Idealfall 90 cm (Zentimeter) hoch sein. Der Einbau eines Handlaufs sorgt für zusätzliche Sicherheit: Als Teleskophandlauf eignet sich diese Vorsichtsmaßnahme auch bei eingeklappten Einschubtreppen.

Nachrüstung und Neubau

Nicht zuletzt stellt sich für den durchführenden Innungsdachdecker natürlich die Frage, ob es sich um einen Neubau handelt oder ob der Hausbau bereits abgeschlossen ist. Bei einem Neubau ist der Einbau der Dachluke erheblich vereinfacht, denn hier kann der Zugang zum Dachboden von Anfang an eingeplant werden. Der Boden des Dachgeschosses muss hier nicht geöffnet werden, wenn die Öffnung bereits vorhanden ist.

Eine Nachrüstung ist nichtsdestotrotz ebenfalls möglich, meistens allerdings mit einem deutlich höheren Aufwand und auch höheren Kosten verbunden. Hier muss nämlich erst eine Öffnung mit den passenden Maßen ausgehoben werden. Der Durchbruch sollte in jedem Fall von einem erfahrenen und fachkundigen Dachdecker erfolgen, denn Laien können hier große Schäden anrichten: Befinden sich am gewählten Standort Wasserrohre oder Elektrokabel, kann deren Beschädigung beim Durchbruch nicht nur teuer, sondern auch gefährlich werden! Ein versierter Dachdecker weiß dagegen, wie er die Dachluke korrekt einbaut und kann Ihnen zudem wichtige Hinweise zur Benutzung geben. Darüber hinaus berät er Sie bei komplexen Themen wie der Wahl der richtigen Wärmedämmung und sorgt so für eine fachgerecht eingebaute Dachluke, die ihren Zweck problemlos und langfristig erfüllt.

Fazit

Wenn eine Dachluke eingebaut werden soll, sollten Sie sich immer an einen Dachdecker aus der Innung wenden. Die Planung und Montage eines solchen Zugangs ist nämlich komplexer, als zunächst vielleicht erwartet: Neben der Größe der Luke selbst müssen auch Faktoren wie die Wärmedämmung und der passende Standort bedacht werden. Im Anschluss an die Planungsphase folgt der eigentliche Einbau der Dachluke – auch hier sollten Sie einen Fachmann hinzuziehen. Insbesondere bei der Nachrüstung sind nämliche umfangreichere Arbeiten wie der Durchbruch zum Dachgeschoss notwendig, die Laien meistens nicht fachgerecht durchführen können und so häufig sogar zu Schäden in der Bausubstanz führen. Mit der Arbeit eines Innungsdachdeckers erhalten Sie dagegen in kürzester Zeit eine optimal montierte Dachluke!

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