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Eine Dachterrasse sorgfältig und gründlich planen

Die gründliche Planung einer Dachterrasse lohnt sich: Eine Dachterrasse ist nicht nur optisch schön anzusehen, da sie ein architektonisches Highlight darstellt, sie kann auch optimal genutzt werden. Dachdecker.com informiert über die richtige Planung für die sachgemäße Umsetzung Ihrer Dachterrasse!

Zu der richtigen Planung einer Dachterrasse gehört auch die Wahl der pflanzen. Dazu eignen sich zum Beispiel Kübelpflanzen. © bmd / pixelio.de

Planen Sie eine Dachterrasse, sollten Sie auch den beabsichtigten Nutzen einbeziehen: Soll die Terrasse als Entspannungsort genutzt werden oder eher für Partys und Grillfeste? Leben Kinder im Haus, sollten Sie auf eine ausreichende Sicherung durch ein Geländer achten. Was Sie für die Planung des Baus einer Dachterrasse noch beachten müssen, erfahren Sie hier.

Lage und Größe der Dachterrasse planen

Als Erstes sollten Sie über die Lage und die Größe Ihrer zukünftigen Dachterrassen entscheiden. Soll die Terrasse auf dem Dach der Garage angebracht werden? Besitzt Ihr Haus ein Flachdach oder eine andere Dachform? Wie groß soll die Dachterrasse werden? Achten Sie bei der Planung der Dachterrasse darauf, dass der Standort blick- und windgeschützt ist. Auch zu viel Lärm, zum Beispiel durch eine stark befahrene Straße, mindert den Wohlfühlfaktor erheblich. Die Terrasse sollte außerdem so angebracht werden, dass eine möglichst optimale Sonneneinstrahlung vorhanden ist. Daneben müssen Sie allerdings immer Ihr Budget im Blick behalten – eine sehr große Terrasse kann schnell überraschend teuer werden.

UNSER TIPP:
Planen Sie Ihre Dachterrasse sorgfältig – nachträgliche Änderungen können sehr teuer und aufwendig werden!

Stellen Sie sicher, dass Ihre Nachbarn sich von dem Bau der Terrasse nicht gestört fühlen – dies sollte frühzeitig geklärt werden, um Streit zu vermeiden. Außerdem müssen Vorbauten laut Bauordnung mindestens drei Meter vom Nachbarsgrundstück entfernt sein. Haben Sie über Größe und Lage entschieden, können Sie auf die Details wie die Bepflanzung eingehen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen Kübelpflanzen und einer Dachbegrünung zum Beispiel in Form eines Rasens.

Der Bau

Die Planung des Baus selbst muss bei der Dachterrasse möglichst exakt und präzise sein. Engagieren Sie dazu einen Dachdecker– dieser kann mit Ihnen den Ablauf des Baus klären und relevante Aufgabe wie die Berechnung der Statik übernehmen, um sicherzugehen, dass die Dachterrasse sicher und stabil ist. Diese Berechnung sowie eine Übersicht über die Planung, zum Beispiel in Form einer Skizze, werden oft von der Baubehörde verlangt, um die benötigte Baugenehmigung zu erteilen. In den meisten Bundesländern – ausschließlich Bayern und Hessen – verlangt diese Behörde auch, dass die Terrasse in Zusammenarbeit mit einem Bauingenieur oder einem Architekten gebaut wird. Eine Baugenehmigung wird in der Regel immer benötigt, allerdings gibt es darüber keine einheitliche Regelung, die für jedes Bundesland gilt – informieren Sie sich daher am besten bei der zuständigen örtlichen Behörde.

Die Planung des Baus sollte auch ein Gefälle der Dachterrasse beinhalten: So wird sichergestellt, dass das Regenwasser abfließen kann, sich nicht staut und eventuell in die angrenzenden Räume fließt. Ebenso relevant ist die Wärmedämmung, durch die vor allem zur kalten Jahreszeit möglichst wenig Wärme verloren gehen soll. Bei einer schlecht gedämmten Terrasse bleiben die umliegenden Räume im Winter kalt, im Sommer heizen sie sich extrem auf – dies soll durch eine sorgfältige Wärmedämmung vermieden werden. Diese sollte an das Gebäude angepasst sein. Ebenso sollte in jedem Fall besonderer Wert auf die richtige Abdichtung gelegt werden: Dachterrassen haben durch unsaubere Arbeit oft zur Folge, dass das Dach undicht wird und die Bausubstanz oder darunter liegende Räumlichkeiten beschädigen. Um der Nässe entgegenzuwirken, werden von professionellen Dachdecker meistens Bitumenbahnen oder Flüssigbeschichtungen verwendet.
Ist die Unterkonstruktion fertig, können Sie zum Schluss den Bodenbelag Ihrer zukünftigen Dachterrasse planen – die gängigsten Materialien sind Holz, Naturstein und Fliesen. Bei der Wahl der Fliesen sollten Sie darauf achten, dass das Material möglichst witterungsbeständig ist: Gummigranulat und Keramik sind dabei die beliebtesten Bodenbeläge. Holz ist sehr empfindlich gegenüber Nässe, weshalb es als Belag im Außenbereich nur bedingt geeignet ist: Hier muss der Witterung mit regelmäßiger Pflege und Schutzlack entgegengewirkt werden.

Die Kosten für die Umsetzung der Dachterrasse planen

Eine Dachterrasse kann mit Planung und Bau sehr teuer werden – berechnen Sie daher schon möglichst früh, wie hoch Ihr verfügbares Budget ist und welche Ausgaben im Bereich des Möglichen sind. So behalten Sie den Überblick über die finanzielle Lage. Hier kann Ihnen ein versierter Dachdecker behilflich sein – dieser hat Erfahrung im Bau von Dachterrassen und kann Ihnen helfen, die ungefähren Kosten für Ihre gewünschte Terrasse zu berechnen. Achten Sie dabei darauf, dass auch der Profi etwas kostet – ebenso wie der Bodenbelag, Bepflanzungen und eventuelle Dekorationen, denn mit dem Bau der Terrasse sind die Ausgaben meistens nicht beendet – es folgen Kosten für die Einrichtung in Form von Möbeln oder Pflanzen, die bei der Planung oft außer Acht gelassen werden. Insgesamt kann sich der Bau einer Dachterrasse inklusive Planung auf mehrere Tausend Euro belaufen – abhängig von der Größe und den Baugegebenheiten. Die Kosten können sich inklusive Wärmedämmung und Abdichtung auf bis zu 200 € pro Quadratmeter belaufen.

Fazit

Ausschlaggebend für den erfolgreichen Bau einer Dachterrasse ist die sorgfältige und frühzeitige Planung. Je detaillierter diese stattfindet, desto besser können Ihre Wünsche umgesetzt werden und desto besser kann auch der finanzielle Aspekt geplant werden. Mit der Beauftragung eines kompetenten Dachdeckers können Sie zusätzlich sichergehen, dass sowohl Planung als auch Bau ordnungsgemäß stattfindet.

Die gründliche Planung einer Dachterrasse lohnt sich: Eine Dachterrasse ist nicht nur optisch schön anzusehen, da sie ein architektonisches Highlight darstellt, sie kann auch optimal genutzt werden. Dachdecker.com informiert über die richtige Planung für die sachgemäße Umsetzung Ihrer Dachterrasse!

Zu der richtigen Planung einer Dachterrasse gehört auch die Wahl der pflanzen. Dazu eignen sich zum Beispiel Kübelpflanzen. © bmd / pixelio.de

Planen Sie eine Dachterrasse, sollten Sie auch den beabsichtigten Nutzen einbeziehen: Soll die Terrasse als Entspannungsort genutzt werden oder eher für Partys und Grillfeste? Leben Kinder im Haus, sollten Sie auf eine ausreichende Sicherung durch ein Geländer achten. Was Sie für die Planung des Baus einer Dachterrasse noch beachten müssen, erfahren Sie hier.

Lage und Größe der Dachterrasse planen

Als Erstes sollten Sie über die Lage und die Größe Ihrer zukünftigen Dachterrassen entscheiden. Soll die Terrasse auf dem Dach der Garage angebracht werden? Besitzt Ihr Haus ein Flachdach oder eine andere Dachform? Wie groß soll die Dachterrasse werden? Achten Sie bei der Planung der Dachterrasse darauf, dass der Standort blick- und windgeschützt ist. Auch zu viel Lärm, zum Beispiel durch eine stark befahrene Straße, mindert den Wohlfühlfaktor erheblich. Die Terrasse sollte außerdem so angebracht werden, dass eine möglichst optimale Sonneneinstrahlung vorhanden ist. Daneben müssen Sie allerdings immer Ihr Budget im Blick behalten – eine sehr große Terrasse kann schnell überraschend teuer werden.

UNSER TIPP:
Planen Sie Ihre Dachterrasse sorgfältig – nachträgliche Änderungen können sehr teuer und aufwendig werden!

Stellen Sie sicher, dass Ihre Nachbarn sich von dem Bau der Terrasse nicht gestört fühlen – dies sollte frühzeitig geklärt werden, um Streit zu vermeiden. Außerdem müssen Vorbauten laut Bauordnung mindestens drei Meter vom Nachbarsgrundstück entfernt sein. Haben Sie über Größe und Lage entschieden, können Sie auf die Details wie die Bepflanzung eingehen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen Kübelpflanzen und einer Dachbegrünung zum Beispiel in Form eines Rasens.

Der Bau

Die Planung des Baus selbst muss bei der Dachterrasse möglichst exakt und präzise sein. Engagieren Sie dazu einen Dachdecker– dieser kann mit Ihnen den Ablauf des Baus klären und relevante Aufgabe wie die Berechnung der Statik übernehmen, um sicherzugehen, dass die Dachterrasse sicher und stabil ist. Diese Berechnung sowie eine Übersicht über die Planung, zum Beispiel in Form einer Skizze, werden oft von der Baubehörde verlangt, um die benötigte Baugenehmigung zu erteilen. In den meisten Bundesländern – ausschließlich Bayern und Hessen – verlangt diese Behörde auch, dass die Terrasse in Zusammenarbeit mit einem Bauingenieur oder einem Architekten gebaut wird. Eine Baugenehmigung wird in der Regel immer benötigt, allerdings gibt es darüber keine einheitliche Regelung, die für jedes Bundesland gilt – informieren Sie sich daher am besten bei der zuständigen örtlichen Behörde.

Die Planung des Baus sollte auch ein Gefälle der Dachterrasse beinhalten: So wird sichergestellt, dass das Regenwasser abfließen kann, sich nicht staut und eventuell in die angrenzenden Räume fließt. Ebenso relevant ist die Wärmedämmung, durch die vor allem zur kalten Jahreszeit möglichst wenig Wärme verloren gehen soll. Bei einer schlecht gedämmten Terrasse bleiben die umliegenden Räume im Winter kalt, im Sommer heizen sie sich extrem auf – dies soll durch eine sorgfältige Wärmedämmung vermieden werden. Diese sollte an das Gebäude angepasst sein. Ebenso sollte in jedem Fall besonderer Wert auf die richtige Abdichtung gelegt werden: Dachterrassen haben durch unsaubere Arbeit oft zur Folge, dass das Dach undicht wird und die Bausubstanz oder darunter liegende Räumlichkeiten beschädigen. Um der Nässe entgegenzuwirken, werden von professionellen Dachdecker meistens Bitumenbahnen oder Flüssigbeschichtungen verwendet.
Ist die Unterkonstruktion fertig, können Sie zum Schluss den Bodenbelag Ihrer zukünftigen Dachterrasse planen – die gängigsten Materialien sind Holz, Naturstein und Fliesen. Bei der Wahl der Fliesen sollten Sie darauf achten, dass das Material möglichst witterungsbeständig ist: Gummigranulat und Keramik sind dabei die beliebtesten Bodenbeläge. Holz ist sehr empfindlich gegenüber Nässe, weshalb es als Belag im Außenbereich nur bedingt geeignet ist: Hier muss der Witterung mit regelmäßiger Pflege und Schutzlack entgegengewirkt werden.

Die Kosten für die Umsetzung der Dachterrasse planen

Eine Dachterrasse kann mit Planung und Bau sehr teuer werden – berechnen Sie daher schon möglichst früh, wie hoch Ihr verfügbares Budget ist und welche Ausgaben im Bereich des Möglichen sind. So behalten Sie den Überblick über die finanzielle Lage. Hier kann Ihnen ein versierter Dachdecker behilflich sein – dieser hat Erfahrung im Bau von Dachterrassen und kann Ihnen helfen, die ungefähren Kosten für Ihre gewünschte Terrasse zu berechnen. Achten Sie dabei darauf, dass auch der Profi etwas kostet – ebenso wie der Bodenbelag, Bepflanzungen und eventuelle Dekorationen, denn mit dem Bau der Terrasse sind die Ausgaben meistens nicht beendet – es folgen Kosten für die Einrichtung in Form von Möbeln oder Pflanzen, die bei der Planung oft außer Acht gelassen werden. Insgesamt kann sich der Bau einer Dachterrasse inklusive Planung auf mehrere Tausend Euro belaufen – abhängig von der Größe und den Baugegebenheiten. Die Kosten können sich inklusive Wärmedämmung und Abdichtung auf bis zu 200 € pro Quadratmeter belaufen.

Fazit

Ausschlaggebend für den erfolgreichen Bau einer Dachterrasse ist die sorgfältige und frühzeitige Planung. Je detaillierter diese stattfindet, desto besser können Ihre Wünsche umgesetzt werden und desto besser kann auch der finanzielle Aspekt geplant werden. Mit der Beauftragung eines kompetenten Dachdeckers können Sie zusätzlich sichergehen, dass sowohl Planung als auch Bau ordnungsgemäß stattfindet.

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