Das passende Schnittholz für Bauteile


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Holz wächst im Gegensatz zu Beton oder Gips in der Natur und kann nur bedingt verändert und angepasst werden.
Jeder Baum und sogar jeder Teil des Baumes hat eigene Merkmale wie Musterung, Farbton und Festigkeit. Diese Merkmale sind von Faktoren wie Standort des Baums, Klima, Boden, Baumabstand und Nachbarpflanzen. Generell ist Holz in der Längsfaser belastbarer als quer.
Zur Standardisierung von Holzklassen wurde bestimmte Güte- und Sortierbestimmungen erlassen. Besonders in Bezug auf die Tragfähigkeit und die Bearbeitbarkeit wird hier geachtet.
Zum ersten wurde es in vier Güteklassen eingeteilt. Dabei ist 1 die beste und 4 die schlechteste Klasse. Hierbei werden Abmessung, Stammlage (aus dem erdnahen Teil, der Mitte oder nahe der Krone) und natürliche Mängel unterschieden.
Als wertmindernde Fehler gelten zum Beispiel beschnittenes Holz mit überstehender Sägekante, der sogenannte Drehwuchs, bei dem die Holzfasern parallel aber schräg zur Baumachse verlaufen, Harzgallen ( Hohlräume im Holz die die Stabilität des Holzes herab setzen ), Risse und Der Befall von Insekten und Misteln .
Beim Sortieren werden die Schnittholzteile vom Menschen aussortiert und durch visuelle Beurteilung zugeordnet.
Nicht tragende Bauteile wie zum Beispiel für Treppen, Bodenbeläge oder Wandpaneele werden nach anderen Kriterien sortiert, die sich eher nach ästhetischen und konstruktiven Aspekten richten.
Dennoch ist dieses Güteklassensystem nicht überall verbreitet und genutzt. So haben
Einige Hersteller, besonders im Bereich Ausbau und Innenausbau, andere Bezeichnungen für Ihre Güteklassen. Deshalb ist es für Bauherren immer besser, sich Holzmuster vom jeweiligen Hersteller geben zu lassen und eine fachmännische Beratung einzuholen.