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Dachdämmung

Lückenloser Wärmeschutz mit Einblasdämmung

Wer gut dämmt, handelt nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern spart auf lange Sicht bares Geld. Um Ihre Energiekosten effektiv zu reduzieren, müssen Sie jedoch sicherstellen, dass die Wärmedämmung Ihres Hauses frei von Lücken ist. Dachdecker.com erklärt Ihnen, warum die Einblasdämmung ein ideales Verfahren darstellt, Ihr Gebäude energetisch zu optimieren.

Einblasdaemmung

Die Einblasdämmung erfordert nur geringen Material und Personalaufwand. © Dachdecker.com

Bei der Einblasdämmung handelt es sich um ein spezielles Verfahren, bei dem ein loser Dämmstoff durch sogenanntes Einblasen in das Dach oder die Fassade eines Gebäudes eingebracht wird. Wenn nicht anders möglich werden hierfür Löcher in die zu dämmende Wand- oder Dachfläche gebohrt. Mittels Druckluft wird das Dämmmaterial schließlich über einen Schlauch an seinen Zielort gebracht.

Einblasdämmung mit Zellulosedämmstoff an einem Steildach – so wirds gemacht. © bene030180 by youtube.com

Der Clou bei der Einblasdämmung besteht darin, dass sich über das sich frei verteilende Material eine lückenlose Dämmung herstellen lässt. Auf diesem Wege lassen sich Energieeinsparungen von 20 % bis 40 % erreichen. Neben der Wärmeisolierung von Geschossdecken ist vor allem die nachträgliche Dämmung im Bereich des Dachbodens ein Hauptanwendungsbereich für dieses Dämmverfahren.

Welcher Dämmstoff kommt bei der Einblasdämmung zum Einsatz?

Wie bereits erwähnt, wird bei der Einblasdämmung loses Dämmmaterial verwendet. In der Regel handelt es sich dabei um:

  • Steinwollflocken
  • Zelluloseflocken
  • Holzfasern
  • Korkflocken
  • Polystyrolgranulate
  • Polyurethangranulate
  • Vulkanblähstein
  • Silikat
  • Nanogel/Aerogel
  • Schäume

In seiner äußerst flexiblen Form kommt das lose Material mit einer Reihe sehr guter Dämmeigenschaften daher:

  • Wärmeleitzahl: 0,040W/(m K)
  • nicht brennbar entsprechend der Baustoffklasse A1
  • wasserabweisend
  • fugenlos zu verarbeiten

Welche Vorteile hat die Einblasdämmung?

Einblasdaemmung-Prinzip

Eine Einblasdämmung wird in dem Zwischenraum des Mauerwerks vorgenommen. © Dachdecker.com

Voraussetzung für diese Art der Dämmung ist ein zweischaliges Mauerwerk bzw. ein anderweitig vorhandener Zwischenraum, in den der lose Dämmstoff eingebracht werden kann. Der große Vorteil der Einblasdämmung besteht darin, dass sich damit eine fugenlose Wärmeisolierung realisieren lässt. Ein weiterer Pluspunkt ist die relativ unkomplizierte Umsetzung des Verfahrens. Eine Einblasdämmung kann in nur wenigen Schritten und unter Aufwendung eines nur geringen Material- und Personalaufwandes durchgeführt werden.

Was kostet eine Einblasdämmung?

Mit durchschnittlich 20 bis 30 Euro pro Quadratmeter Dämmfläche ist das Material für die Einblasdämmung zwar teurer als vergleichbare Stoffe, jedoch erübrigen sich dafür an anderer Stelle Kosten. So erfordert sie beispielsweise nicht, dass eigens hierfür ein Gerüst errichtet werden muss. Durch den geringeren Zeit- und Materialaufwand relativieren sich damit die höheren Kosten für das Material deutlich.

Wo kommt die Einblasdämmung zum Einsatz?

Im Grunde eignet sich das Verfahren für sämtliche Dach- und Wandflächen eines Hauses und stellt eine beliebte Methode dar, um erstmalig oder nachträglich eine Kerndämmung vorzunehmen. Da Ihre Vorteile insbesondere bei bereits geschlossenen Fassaden und Dachschrägen zum Tragen kommen, wird das Dämmverfahren mittels Einblasen jedoch besonders bei der nachträglichen Dämmung des Daches im Zuge energetischer Sanierungsmaßnahmen eingesetzt.

Die Anwendungsbereiche im Überblick:

  • Wand (Kerndämmung bei zweischaligem Mauerwerk, Holzrahmenbau/Holztafelbauweise, Wandelemente/Bauelemente, Gebäudetrennfugen, Abschottungen)
  • Dach (Zwischensparren, Flachdach/Drempel)
  • Oberste Geschossdecke (freiliegende Dämmschichten (z.B. bei nicht begehbaren Dachböden), Kehlbalkenlage (Hohlraumverfüllung), Dämmstützensystem für begehbare Dachböden)
  • Kellerdecke (Fußbodenhohlraumdämmung)
  • Spezialanwendungen (Installationsschächte, Drempelräume)

100%ige Dämmung nur vom Profi

Auch wenn es sich bei der Einblasdämmung um ein dem Anschein nach unkompliziertes Verfahren handelt, sollten Sie bei Durchführung in jedem Falle auf die qualitativ hochwertige Arbeit des Fachmanns setzen. Zum einen erfordert, die Einblasdämmung spezielle Maschinen und Werkzeuge, deren Anschaffung für den Heimwerker bei nur einmaliger Durchführung zu unnötigen Ausgaben führen würde. Zum anderen wird bei der Einblasdämmung blind gearbeitet. Während der Dämmstoff durch die Löcher in der Fassade eingebracht wird, kann nicht beobachtet werden, wie sich dieser im Inneren des Mauerwerks verteilt. Ohne das notwendige Know-how und die entsprechende Erfahrung sind Fehler schnell gemacht und die Effektivität der Dämmung ist dahin.

Im Rahmen der Wärmedämmung muss natürlich auch über die Isolierung des Dachgeschosses gegen eindringende und sich stauende Feuchtigkeit nachgedacht werden. Ohne einen funktionierenden Feuchteschutz ist auch die beste Dämmung schon nach kurzer Zeit wertlos. Eindringende und sich stauende Nässe führt zu Schimmelbildung und zersetzt das aufwendig eingebrachte Material. Auch Schäden an der Dachkonstruktion selbst sind nicht auszuschließen. Doch, welche Maßnahmen gilt es, im jeweiligen Einzelfall zu ergreifen? Reicht eine Innenisolierung aus oder muss eine umfassende Isolierung des Daches von außen vorgenommen werden? Lassen Sie sich auch hierzu vom Fachmann über verschiedene Optionen und alternativen beraten.

Der Dachdecker-Profi arbeitet schnell, zuverlässig und sauber. Wenn auch Sie von der Beständigkeit und Sicherheit professioneller Qualitätsarbeit profitieren möchten, dann stellen Sie hier auf Dachdecker.com eine Anfrage für Ihr Projekt. Finden Sie einen Fachbetrieb in Ihrer Nähe und lassen Sie sich unverbindlich maßgeschneiderte Angebote erstellen.