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Die Flachdachrichtlinie garantiert Qualität bei der Dachabdichtung

Dachabdichtungen sollen Gebäude vor Niederschlagswasser schützen. Flachdächer führen Regenwasser langsamer ab und müssen daher speziell abgedichtet werden. Die Flachdachrichtlinie des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks schafft bestimmte Standards bei der Abdichtung von Flachdächern. Lesen Sie auf Dachdecker.com, wie Dachdecker die Flachdachrichtlinie umsetzen und nach ihren Vorgaben arbeiten.

Flachdachrichtlinie

Die Einhaltung der Flachdachrichtlinie garantiert Qualität und Sicherheit in puncto Abdichtung horizontaler Dachflächen. © Dachdecker.com

Flachdächer sind Dächer mit keiner oder nur geringer Dachneigung. Nach der Empfehlung der Flachdachrichtlinie, der DIN18531 Dachabdichtungen, sollte ein Flachdach eine Neigung von mindestens 2% haben. Anders als bei geneigten Dächern, beispielsweise dem traditionellen Sparrendach, führen flache Dächer das Regenwasser nur langsam ab. Den Schutz vor Wasserschäden der Dachkonstruktion übernehmen daher Ablaufsysteme sowie wasserdichte Abdichtungen mit beispielsweise Bitumen-Schweiß- oder Kunststoffbahnen. Der Aufbau eines Daches muss auch bei geringer oder nicht vorhandener Neigung so gestaltet werden, dass die Regenentwässerung trotzdem problemlos gewährleistet werden kann. Nach der Flachdachrichtlinie müssen Flachdächer das Wasser durch zwei Systeme abführen, zum einen durch eine Hauptentwässerung und zum anderen durch eine Notentwässerung.

Die Entwicklung der Flachdachrichtlinie hin zum heutigen Standard

Neben dem klassischen Satteldach gehört die Bauform des Flachdachs zu den ältesten überhaupt. Im alten Babylon wurde schon Asphalt zur Abdichtung verwendet. Diese entwickelte sich von einfachen Ausführungen mit Dachpappe hin zu Kombinationen mit hochwertigen Abdichtungsmaterialien wie Naturasphalten und Steinkohleteeren zur Zeit der Industrialisierung. Große Hallenbauten benötigten flexiblere und leichtere Abdichtungsmaterialien, so entwickelten Dachdecker die Vorläufer heutiger Abdichtungssysteme, die aus Dichtungsbahnen mit Teer oder Bitumen bestanden. In den 1930er Jahren entstanden die ersten Normen und Vorschriften für Abdichtungen. Die heutige Abdichtungstechnik, nach den Vorschriften der Flachdachrichtlinie, hat die Aufgabe den Schutz von Gebäuden, die über ein Flachdach oder Pultdach mit nur geringer Neigung auch bei extremen Witterungsbedingungen sicherzustellen, sie langlebiger zu gestalten und zu bewahren.

Flachdachrichtlinie – Rechtliche Grundlagen für die Planung und Ausführung von Dächern mit Abdichtungen

Bei der Planung und Ausführung von Flachdächern muss die Flachdachrichtlinie eingehalten werden. Diese bezieht sich in erster Linie auf das Abdichtungssystem der Dachkonstruktion. Unabhängig davon, ob es sich um ein Dach in Massivbauweise oder eine Dachstuhlkonstruktion handelt, ist ihre Einhaltung verbindlich. Die Fachregeln für Abdichtungen, in der Flachdachrichtlinie von 2008, legen Richtlinien für Abdichtungen nicht genutzter und genutzter Dächer und Flächen fest. Ergänzungen zur Flachdachrichtlinie wurden 2012 vorgenommen.

UNSER TIPP:
Auszüge der Flachdachrichtlinie als pdf können im Internet unter anderem auf der Seite polybit.de eingesehen werden. In vielen Fällen besteht dort auch die Möglichkeit, die Flachdachrichtlinie als Download zu erhalten.

Die Vorschrift besagt, dass Dachflächen mit einer nach innen abgeführten Entwässerung, unabhängig von der Größe der Dachfläche, einen Dachablauf und mindestens einen Notüber- und Notablauf erhalten müssen. Grundsätze der Flachdachrichtlinie für Dachabläufe, Notab- und Notüberläufe sind unter anderem die folgenden:

  • Industriell gefertigte Dachabläufe müssen der DIN EN 1253 Abläufe für Gebäude entsprechen
  • Gullys und Aufstockelemente sind in der Unterkonstruktion zu befestigen
  • Rohrleitungen in der Abdichtungsebene sollen in der Unterlage eingelassen werden
  • eine Dampfsperre ist an den Grundkörper eines zweiteiligen Dachablaufes, Notab- und Notüberlaufes anzuschließen.
  • Abläufe sollen durch Kies- oder Laubfangkörbe vor Verstopfung geschützt werden
  • Dachabläufe müssen zu Wartungszwecken frei zugänglich sein und sind regelmäßig zu warten
  • bei Terrassenflächen sind über Dachabläufen, Notab- und Notüberläufen herausnehmbare Gitterroste anzubringen

UNSER TIPP:

Benötigen Sie weitere Informationen zur Flachdachrichtlinie? Oder möchten Sie wissen, ob vergleichbare Vorschriften auch für andere Konstruktionsformen wie beispielsweise das Walm- bzw. Krüppelwalmdach bestehen? Auf unserem Fachportal informieren wir Sie zu allen Themen rund ums Dach. Sie möchten Ihr Dach abdichten lassen und wollen sich fachmännisch beraten lassen? Sie suchen einen professionellen Betrieb, der sich vertrauensvoll und zuverlässig Ihrem Vorhaben annimmt. Dann lassen Sie sich auf Dachdecker.com unverbindlich und unkompliziert attraktive Angebote von Fachbetrieben aus Ihrer Region erstellen.

Dachabdichtungen sollen Gebäude vor Niederschlagswasser schützen. Flachdächer führen Regenwasser langsamer ab und müssen daher speziell abgedichtet werden. Die Flachdachrichtlinie des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks schafft bestimmte Standards bei der Abdichtung von Flachdächern. Lesen Sie auf Dachdecker.com, wie Dachdecker die Flachdachrichtlinie umsetzen und nach ihren Vorgaben arbeiten.

Flachdachrichtlinie

Die Einhaltung der Flachdachrichtlinie garantiert Qualität und Sicherheit in puncto Abdichtung horizontaler Dachflächen. © Dachdecker.com

Flachdächer sind Dächer mit keiner oder nur geringer Dachneigung. Nach der Empfehlung der Flachdachrichtlinie, der DIN18531 Dachabdichtungen, sollte ein Flachdach eine Neigung von mindestens 2% haben. Anders als bei geneigten Dächern, beispielsweise dem traditionellen Sparrendach, führen flache Dächer das Regenwasser nur langsam ab. Den Schutz vor Wasserschäden der Dachkonstruktion übernehmen daher Ablaufsysteme sowie wasserdichte Abdichtungen mit beispielsweise Bitumen-Schweiß- oder Kunststoffbahnen. Der Aufbau eines Daches muss auch bei geringer oder nicht vorhandener Neigung so gestaltet werden, dass die Regenentwässerung trotzdem problemlos gewährleistet werden kann. Nach der Flachdachrichtlinie müssen Flachdächer das Wasser durch zwei Systeme abführen, zum einen durch eine Hauptentwässerung und zum anderen durch eine Notentwässerung.

Die Entwicklung der Flachdachrichtlinie hin zum heutigen Standard

Neben dem klassischen Satteldach gehört die Bauform des Flachdachs zu den ältesten überhaupt. Im alten Babylon wurde schon Asphalt zur Abdichtung verwendet. Diese entwickelte sich von einfachen Ausführungen mit Dachpappe hin zu Kombinationen mit hochwertigen Abdichtungsmaterialien wie Naturasphalten und Steinkohleteeren zur Zeit der Industrialisierung. Große Hallenbauten benötigten flexiblere und leichtere Abdichtungsmaterialien, so entwickelten Dachdecker die Vorläufer heutiger Abdichtungssysteme, die aus Dichtungsbahnen mit Teer oder Bitumen bestanden. In den 1930er Jahren entstanden die ersten Normen und Vorschriften für Abdichtungen. Die heutige Abdichtungstechnik, nach den Vorschriften der Flachdachrichtlinie, hat die Aufgabe den Schutz von Gebäuden, die über ein Flachdach oder Pultdach mit nur geringer Neigung auch bei extremen Witterungsbedingungen sicherzustellen, sie langlebiger zu gestalten und zu bewahren.

Flachdachrichtlinie – Rechtliche Grundlagen für die Planung und Ausführung von Dächern mit Abdichtungen

Bei der Planung und Ausführung von Flachdächern muss die Flachdachrichtlinie eingehalten werden. Diese bezieht sich in erster Linie auf das Abdichtungssystem der Dachkonstruktion. Unabhängig davon, ob es sich um ein Dach in Massivbauweise oder eine Dachstuhlkonstruktion handelt, ist ihre Einhaltung verbindlich. Die Fachregeln für Abdichtungen, in der Flachdachrichtlinie von 2008, legen Richtlinien für Abdichtungen nicht genutzter und genutzter Dächer und Flächen fest. Ergänzungen zur Flachdachrichtlinie wurden 2012 vorgenommen.

UNSER TIPP:
Auszüge der Flachdachrichtlinie als pdf können im Internet unter anderem auf der Seite polybit.de eingesehen werden. In vielen Fällen besteht dort auch die Möglichkeit, die Flachdachrichtlinie als Download zu erhalten.

Die Vorschrift besagt, dass Dachflächen mit einer nach innen abgeführten Entwässerung, unabhängig von der Größe der Dachfläche, einen Dachablauf und mindestens einen Notüber- und Notablauf erhalten müssen. Grundsätze der Flachdachrichtlinie für Dachabläufe, Notab- und Notüberläufe sind unter anderem die folgenden:

  • Industriell gefertigte Dachabläufe müssen der DIN EN 1253 Abläufe für Gebäude entsprechen
  • Gullys und Aufstockelemente sind in der Unterkonstruktion zu befestigen
  • Rohrleitungen in der Abdichtungsebene sollen in der Unterlage eingelassen werden
  • eine Dampfsperre ist an den Grundkörper eines zweiteiligen Dachablaufes, Notab- und Notüberlaufes anzuschließen.
  • Abläufe sollen durch Kies- oder Laubfangkörbe vor Verstopfung geschützt werden
  • Dachabläufe müssen zu Wartungszwecken frei zugänglich sein und sind regelmäßig zu warten
  • bei Terrassenflächen sind über Dachabläufen, Notab- und Notüberläufen herausnehmbare Gitterroste anzubringen

UNSER TIPP:

Benötigen Sie weitere Informationen zur Flachdachrichtlinie? Oder möchten Sie wissen, ob vergleichbare Vorschriften auch für andere Konstruktionsformen wie beispielsweise das Walm- bzw. Krüppelwalmdach bestehen? Auf unserem Fachportal informieren wir Sie zu allen Themen rund ums Dach. Sie möchten Ihr Dach abdichten lassen und wollen sich fachmännisch beraten lassen? Sie suchen einen professionellen Betrieb, der sich vertrauensvoll und zuverlässig Ihrem Vorhaben annimmt. Dann lassen Sie sich auf Dachdecker.com unverbindlich und unkompliziert attraktive Angebote von Fachbetrieben aus Ihrer Region erstellen.

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