Hausbau – welche Kosten kommen da auf Sie zu?


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Beim Erwerb eines Grundstückes und anschließenden Hausbau werden eine Reihe von Personen, Behörden und Zulieferern Rechnungen stellen. Hierzu gehören z.B. Statiker, Notare, Baustofflieferer, Baubehörde usw. Und als wichtigster Kostenfaktor beim Bau nicht zu vergessen: Die Handwerker.
Vor jeder Planung steht jedoch die Sicherung der Finanzierung. Banken setzen in der Regel 20 – 40% Eigenkapital voraus. Für den aufzunehmenden Kredit sollen Sie aber auf jeden Fall die möglichen monatlichen Belastungen in einem Finanzierungsplan zusammenstellen. Vor allem unerwartete Ausgaben und die laufenden Kosten werden oft unterschätzt. Kreditinstitute verlangen oft Gebühren für z.B. die Ermittlung des Wertes des Hauses und des Grundstückes. Bereitstellungs- und Schuldzinsen werden hier ebenfalls schon fällig, bevor mit dem Hausbau begonnen wird.

Alles beginnt mit dem Grundstück. Haben Sie ein geeignetes Stück Land gefunden, will hier der Makler mit ca. 3,5 – 7,5 % des Kaufpreises bezahlt werden. Hat man das Grundstück erworben, fällt eine Grunderwerbssteuer von etwa 3,5 % des Kaufpreises an. Der Notar, der den Kaufvertrag abwickelt, bekommt ca. 1% des Kaufpreises. Die Eigentümerumschreibung im Grundbuch kostet etwa 0,5 % des Kaufpreises.
Da Sie mit dem Bauen nur bei erschlossenem Grundstück (z.B. Kanalisation, Hauptleitungen für Strom und Telefon) beginnen dürfen, kommen hier individuell noch einmal Kosten auf Sie zu, die bis zu 6% des Gesamtaufwandes ausmachen.
Neben den üblichen Baukosten, werden die Bau-Nebenkosten oftmals vorher nicht bedacht.. Dazu gehören Honorare für Statiker, Erdarbeiten, Gebühren für Baugenehmigungen und die Einmessung des Hauses, die Pflicht ist. Hier werden bis zu 13% des Hauspreises fällig.
Sie sollten also die TATSÄCHLICHEN Kosten beim Hausbau nicht unterschätzen. Eine genaue Planung schützt vor bösen Überraschungen.