Eternit ist unvergänglich
Der Österreicher Ludwig Hatschek entwickelte hochfeste Faserzementplatten. Dabei handelte es sich um leichte feuerfeste und gleichzeitig frostbeständige Platten, die zur dauerhaften Eindeckung von Dächern gedacht waren. Hatschek meldete im Jahr 1900 das Patent für das „Verfahren zur Herstellung von Kunststeinplatten aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln“ an und verkaufte die Lizenzen dafür weltweit.
Die Einführung des Werkstoffs in Deutschland erfolgte 1904. Im Jahr 1929 wurde die Deutsche Asbestzement AG in Berlin gegründet und 1952 in Eternit AG umbenannt. Der Name leitet sich vom lateinischen „aeternus“ ab, was so viel wie unvergänglich bedeutet. Seit mittlerweile mehr als 80 Jahren fertigt das Unternehmen Qualitätsprodukte für Dächer und Fassaden.
Eternit und Nachhaltigkeit
Heute wirbt die Eternit AG vor allem mit der Umweltverträglichkeit bei der Herstellung ihrer Produkte. Das Unternehmen ist ein Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen und bezieht seine Rohstoffe bevorzugt von regionalen Anbietern unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit. Außerdem tragen das Recycling der Werkstoffe sowie optimierte Prozesse genauso wie die Langlebigkeit der Produkte zum Umweltschutz bei.
Produkte der Eternit AG
Zum Sortiment der Eternit AG gehören unter anderem Dachplatten, Dachsteine, Wellplatten, aber auch Dachfolien und Dämmsysteme. Für die Fassade stehen zahlreiche Schutz- und Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen beispielsweise Fassadentafeln, -platten, -ziegel und Paneele. Balkonkästen und Pflanzgefäße runden das Angebot ab.
Den Einsatz für den Umweltschutz und nachhaltiges Bauen treibt die Eternit AG mit der Herstellung von Photovoltaiksystemen weiter voran.
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