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So verläuft die Reinigung des Kaminofens

Der Kauf eines Kaminofens ist einfach – doch wie sieht es mit der Reinigung aus? Welches Material wird benötigt und wann müssen Spezialreiniger verwendet werden? Bei Dachdecker.com finden Sie eine Übersicht, was Sie bei der Reinigung Ihres Kaminofens beachten müssen!

Reinigen Sie Ihren Kaminofen regelmäßig

Reinigen Sie Ihren Kaminofen regelmäßig und entspanenn Sie beim Feuer. © Steffi Pelz / pixelio.de

Ein Kaminofen verbreitet eine einzigartige Atmosphäre – warm und heimelig wertet er jeden Wohnraum auf. Neben der einfachen Reinigung und der hohen Energieeffizienz des Kaminofens sind außerdem die günstigen Preise die wichtigsten Gründe für die Anschaffung. Durch die Verwendung nachwachsender Rohstoffe ist ein Kaminofen darüber hinaus relativ umweltfreundlich.

Wann ist eine Reinigung des Kaminofens nötig?

Bei der Nutzung des Kaminofens setzt sich Ruß im Schornstein und Rauchrohr ab. Dadurch besteht die Gefahr eines sogenannten Rußbrandes beziehungsweise Schornstein- oder Kaminbrandes, da sich der Ruß leicht entzünden kann. Ist das Rohr des Ofens nicht völlig frei, wird die Luft schlechter gezogen – dadurch verschlechtern sich die Brenneigenschaften. Auch hier wird eine Reinigung des Kaminofens nötig. UNSER TIPP: Beim Heizen mit feuchtem Holz oder Abfällen entstehen mehr Ablagerungen, wodurch der Ofen zusätzlich verschmutzt wird – verwenden Sie richtiges und zugelassenes Brennmaterial! Wie oft der Kamin und der Ofen gesäubert werden sollte, hängt von der Häufigkeit der Nutzung und den verwendeten Brennstoffen ab. Empfohlen wird allerdings mindestens eine jährliche Reinigung des Brennraums und Schornsteins vom Fachmann, die am besten nach der Heizperiode gemacht wird. Darüber hinaus können Sie Ihren Ofen jederzeit selber reinigen .

Der Ablauf der Reinigung

Vorbereitung

Zur Reinigung werden benötigt:

  • Tücher
  • Schwämme
  • Wasser
  • Seife
  • ein Aschesauger
  • ein Staubfeger
  • eine Bürste
  • Zeitungspapier

Der Ofen muss bei Beginn der Reinigung völlig kalt sein. Ist dies der Fall, können Sie unter dem Ofen eine Schutzfolie auslegen, um eine Verschmutzung des Bodens zu vermeiden.

Die Reinigung

Um den Schmutz im Rauchrohr zu entfernen, öffnet der Fachmann zunächst die Revisionsklappe, um den im Rauchrohr abgesetzten Ruß zu beseitigen. Die Klappe wird im Anschluss wieder sorgfältig geschlossen. Bei der Reinigung der Scheibe des Kaminofens ist mehr Vorsicht geboten: Verwenden Sie keine scharfen oder spitzen Gegenstände wie zum Beispiel Ceranfeldkratzer, um Kratzer zu vermeiden und die Schutzschicht des Kamins nicht zu beschädigen. Die Scheibe sollten Sie außerdem regelmäßig säubern lassen – so wird verhindert, dass sich Rußpartikel einbrennen. Asche und Brennstücke werden entfernt, die Scheibe wird mit klarem Wasser abgewischt – Spezialreiniger für Heizeinsatzscheiben sind nur bei sehr starken Verschmutzungen nötig. Eine bewährte Alternative stellt die Reinigung mit Zeitungspapier dar: Dabei wird feuchtes Zeitungspapier in Ruß gewälzt und so Verschmutzungen entfernt. Die Reinigung des Brennraums erfolgt in der Regel problemlos mit dem Aschesauger des Schornsteinfegers oder Dachdeckers, wobei Brennraum, Filter und Aschekasten gesäubert werden. Die Außenreinigung hängt vom Material des Kaminofens ab. Stein kann beispielsweise mit einem feuchten Tuch oder Schwamm – bei stärkerer Verschmutzung mit Seifenwasser – abgewischt werden, Stahl sollte aufgrund der Rostgefahr trocken gereinigt werden. Grundsätzlich können Sie die äußere Oberfläche des Ofens auch selbstständig mit dem Staubsauger und einem weichen Bürstenaufsatz absaugen. Der Schornstein sollte in jedem Fall nur vom Schornsteinfeger gereinigt und begutachtet werden. Zu einer eigenständigen Reinigung ist nicht zu raten: Nicht nur die Wartung durch einen versierten Kaminkehrer ist gesetzlich geregelt, auch zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie diese Tätigkeit ausgebildeten Profis überlassen! Darüber hinaus sind Eigentümer seit 2013 verpflichtet, alle nötigen Arbeiten innerhalb der gesetzlich geregelten Frist erledigen zu lassen – andernfalls kann ein Versäumen der Frist versicherungsrechtliche Probleme nach sich ziehen, da Sie so selbst für etwaige Schäden haften.

Wie viel kostet es, den Kaminofen reinigen zu lassen oder selbst zu reinigen?

Schnell stellt sich bei der Anschaffung eines Kaminofens die Frage, welche Kosten auch bei der Reinigung auf Sie zukommen. Bei einer selbstständigen Reinigung berechnen Sie lediglich Ausgaben für das Material und das Werkzeug – und natürlich nimmt das Säubern des Ofens einige Zeit in Anspruch. Bei einer professionellen Reinigung sind zusätzliche Kosten für die Beauftragung eines Fachmanns vorhanden. Allerdings müssen Sie so keine Anschaffungskosten für Material und Werkzeug berücksichtigen, da der Profi in der Regel alle nötigen Geräte zur Reinigung mitbringt. Auch sparen Sie so viel Zeit: Der Fachmann erledigt alle Arbeiten gewissenhaft und eigenständig. Die Kosten für eine professionelle Ofenreinigung hängen von vielen Faktoren wie zum Beispiel der Region ab, die eine pauschale Kostenberechnung nicht möglich machen – informieren Sie sich hier über die Kosten und stellen eine unverbindliche Anfrage an einen versierten Dachdecker! Der Schornsteinfeger überprüft Kamin und Schornstein bis zu drei Mal im Jahr – dabei können Kosten von bis zu 100 € auf Sie zukommen. Die Ausgaben für Schornsteinfeger und Dachdecker machen sich allerdings bezahlt: Professionelle Wartungen und Reinigungen des Kaminofens erhöhen den Wirkungsgrad, die Energieeffizienz und die Lebensdauer. Außerdem werden Verschleißteile und etwaige Schäden wie beispielsweise unzureichende Dichtung eingehend überprüft und beseitigt.

Fazit

Die regelmäßige Reinigung des Kaminofens ist notwendig, um Langlebigkeit und Sicherheit zu gewährleisten. Allerdings sollten Sie Ihren Ofen nur zum Teil selbstständig reinigen und die meisten Bereiche unseren Profis überlassen – so zum Beispiel die Reinigung des Schornsteins. So können Sie sicherstellen, dass Sie Ihren Ofen weiterhin ohne Sorgen nutzen können.

 

Der Kauf eines Kaminofens ist einfach – doch wie sieht es mit der Reinigung aus? Welches Material wird benötigt und wann müssen Spezialreiniger verwendet werden? Bei Dachdecker.com finden Sie eine Übersicht, was Sie bei der Reinigung Ihres Kaminofens beachten müssen!

Reinigen Sie Ihren Kaminofen regelmäßig

Reinigen Sie Ihren Kaminofen regelmäßig und entspanenn Sie beim Feuer. © Steffi Pelz / pixelio.de

Ein Kaminofen verbreitet eine einzigartige Atmosphäre – warm und heimelig wertet er jeden Wohnraum auf. Neben der einfachen Reinigung und der hohen Energieeffizienz des Kaminofens sind außerdem die günstigen Preise die wichtigsten Gründe für die Anschaffung. Durch die Verwendung nachwachsender Rohstoffe ist ein Kaminofen darüber hinaus relativ umweltfreundlich.

Wann ist eine Reinigung des Kaminofens nötig?

Bei der Nutzung des Kaminofens setzt sich Ruß im Schornstein und Rauchrohr ab. Dadurch besteht die Gefahr eines sogenannten Rußbrandes beziehungsweise Schornstein- oder Kaminbrandes, da sich der Ruß leicht entzünden kann. Ist das Rohr des Ofens nicht völlig frei, wird die Luft schlechter gezogen – dadurch verschlechtern sich die Brenneigenschaften. Auch hier wird eine Reinigung des Kaminofens nötig. UNSER TIPP: Beim Heizen mit feuchtem Holz oder Abfällen entstehen mehr Ablagerungen, wodurch der Ofen zusätzlich verschmutzt wird – verwenden Sie richtiges und zugelassenes Brennmaterial! Wie oft der Kamin und der Ofen gesäubert werden sollte, hängt von der Häufigkeit der Nutzung und den verwendeten Brennstoffen ab. Empfohlen wird allerdings mindestens eine jährliche Reinigung des Brennraums und Schornsteins vom Fachmann, die am besten nach der Heizperiode gemacht wird. Darüber hinaus können Sie Ihren Ofen jederzeit selber reinigen .

Der Ablauf der Reinigung

Vorbereitung

Zur Reinigung werden benötigt:

  • Tücher
  • Schwämme
  • Wasser
  • Seife
  • ein Aschesauger
  • ein Staubfeger
  • eine Bürste
  • Zeitungspapier

Der Ofen muss bei Beginn der Reinigung völlig kalt sein. Ist dies der Fall, können Sie unter dem Ofen eine Schutzfolie auslegen, um eine Verschmutzung des Bodens zu vermeiden.

Die Reinigung

Um den Schmutz im Rauchrohr zu entfernen, öffnet der Fachmann zunächst die Revisionsklappe, um den im Rauchrohr abgesetzten Ruß zu beseitigen. Die Klappe wird im Anschluss wieder sorgfältig geschlossen. Bei der Reinigung der Scheibe des Kaminofens ist mehr Vorsicht geboten: Verwenden Sie keine scharfen oder spitzen Gegenstände wie zum Beispiel Ceranfeldkratzer, um Kratzer zu vermeiden und die Schutzschicht des Kamins nicht zu beschädigen. Die Scheibe sollten Sie außerdem regelmäßig säubern lassen – so wird verhindert, dass sich Rußpartikel einbrennen. Asche und Brennstücke werden entfernt, die Scheibe wird mit klarem Wasser abgewischt – Spezialreiniger für Heizeinsatzscheiben sind nur bei sehr starken Verschmutzungen nötig. Eine bewährte Alternative stellt die Reinigung mit Zeitungspapier dar: Dabei wird feuchtes Zeitungspapier in Ruß gewälzt und so Verschmutzungen entfernt. Die Reinigung des Brennraums erfolgt in der Regel problemlos mit dem Aschesauger des Schornsteinfegers oder Dachdeckers, wobei Brennraum, Filter und Aschekasten gesäubert werden. Die Außenreinigung hängt vom Material des Kaminofens ab. Stein kann beispielsweise mit einem feuchten Tuch oder Schwamm – bei stärkerer Verschmutzung mit Seifenwasser – abgewischt werden, Stahl sollte aufgrund der Rostgefahr trocken gereinigt werden. Grundsätzlich können Sie die äußere Oberfläche des Ofens auch selbstständig mit dem Staubsauger und einem weichen Bürstenaufsatz absaugen. Der Schornstein sollte in jedem Fall nur vom Schornsteinfeger gereinigt und begutachtet werden. Zu einer eigenständigen Reinigung ist nicht zu raten: Nicht nur die Wartung durch einen versierten Kaminkehrer ist gesetzlich geregelt, auch zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie diese Tätigkeit ausgebildeten Profis überlassen! Darüber hinaus sind Eigentümer seit 2013 verpflichtet, alle nötigen Arbeiten innerhalb der gesetzlich geregelten Frist erledigen zu lassen – andernfalls kann ein Versäumen der Frist versicherungsrechtliche Probleme nach sich ziehen, da Sie so selbst für etwaige Schäden haften.

Wie viel kostet es, den Kaminofen reinigen zu lassen oder selbst zu reinigen?

Schnell stellt sich bei der Anschaffung eines Kaminofens die Frage, welche Kosten auch bei der Reinigung auf Sie zukommen. Bei einer selbstständigen Reinigung berechnen Sie lediglich Ausgaben für das Material und das Werkzeug – und natürlich nimmt das Säubern des Ofens einige Zeit in Anspruch. Bei einer professionellen Reinigung sind zusätzliche Kosten für die Beauftragung eines Fachmanns vorhanden. Allerdings müssen Sie so keine Anschaffungskosten für Material und Werkzeug berücksichtigen, da der Profi in der Regel alle nötigen Geräte zur Reinigung mitbringt. Auch sparen Sie so viel Zeit: Der Fachmann erledigt alle Arbeiten gewissenhaft und eigenständig. Die Kosten für eine professionelle Ofenreinigung hängen von vielen Faktoren wie zum Beispiel der Region ab, die eine pauschale Kostenberechnung nicht möglich machen – informieren Sie sich hier über die Kosten und stellen eine unverbindliche Anfrage an einen versierten Dachdecker! Der Schornsteinfeger überprüft Kamin und Schornstein bis zu drei Mal im Jahr – dabei können Kosten von bis zu 100 € auf Sie zukommen. Die Ausgaben für Schornsteinfeger und Dachdecker machen sich allerdings bezahlt: Professionelle Wartungen und Reinigungen des Kaminofens erhöhen den Wirkungsgrad, die Energieeffizienz und die Lebensdauer. Außerdem werden Verschleißteile und etwaige Schäden wie beispielsweise unzureichende Dichtung eingehend überprüft und beseitigt.

Fazit

Die regelmäßige Reinigung des Kaminofens ist notwendig, um Langlebigkeit und Sicherheit zu gewährleisten. Allerdings sollten Sie Ihren Ofen nur zum Teil selbstständig reinigen und die meisten Bereiche unseren Profis überlassen – so zum Beispiel die Reinigung des Schornsteins. So können Sie sicherstellen, dass Sie Ihren Ofen weiterhin ohne Sorgen nutzen können.