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Dachdecker in Ludwigshafen (Rhein)

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Dachdecker in Ludwigshafen: Das Projekt Visitenkarte

Ludwigshafen am Rhein liegt auf Platz 46 der deutschen Großstädte und ist gleichzeitig die größte Stadt der Pfalz. Gegründet wurde die Gemeinde 1853 und entwickelte sich bis 1925 zur Großstadt. Verbunden mit diesem Zustrom wurde auch der Haus- und Wohnungsbau vorangetrieben und so waren Zimmerer, Maurer und Dachdecker in Ludwigshafen gefragte Handwerker.

Zahlreiche Baustellen für Dachdecker in Ludwigshafen

Durch 124 Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs wurden etwa 80 Prozent der Bebauungen zerstört. Zusammen mit Mannheim ist Ludwigshafen der am meisten bombardierte Ballungsraum Süddeutschlands. Aufgrund politischer Auseinandersetzungen der Besatzungsmächte dauerte es verhältnismäßig lange, bis der Wiederaufbau in Schwung kam. Die Stadt wurde dann eilig in sehr einfachem Stil aufgebaut, um der akuten Wohnraumnot zu begegnen. Es kam zwar viel Arbeit auf die hiesigen Dachdecker zu, sie konnten jedoch nur bedingt ihre bauliche Kreativität unter Beweis stellen. Daher mangelt es Ludwigshafen am Rhein an repräsentativen Bauten.

Ein weiteres Beispiel für die nüchterne Bauweise und kennzeichnend für das Stadtbild Ludwigshafens ist das, in den 1960er Jahren umgesetzte, städtebauliche „Projekt Visitenkarte“. In Erwartung des Wachstums der Vormachtstellung des automobilen Verkehrs wurden nach amerikanischem Vorbild Hochstraßen angelegt, um den Durchgangsverkehr gänzlich vom Straßennetz der Innenstadt abzukoppeln.

Aber die Stadt hat auch einige architektonisch ansprechende Bauwerke vorzuweisen. Dazu zählen unter anderem der Pfalzbau, die Apostelkirche und der Bahnhof Ludwigshafen Mitte. Letzterer wurde 2003 eröffnet und verfügt eine imposante Glashalle, die aus einem Mittelschiff und zwei Seitenschiffen besteht. Sie bietet Schutz vor Witterung und lässt gleichzeitig viel natürliches Licht durch. Dadurch wirkt das Bauwerk hell und freundlich. Im Jahr 2004 wurde der Bahnhof mit dem Renault Traffic Design Award ausgezeichnet.