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Dachdecker in Magdeburg

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Dachdecker in Magdeburg: Zwischen Plattenbauten und Hundertwasser

Die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts ist mit 230.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Bundeslands, durch die Otto-von-Guericke-Universität erlangte sie eine überregionale Bekanntheit. Die Stadt besitzt eine lange Tradition und ist berühmt als Kaiserpfalz Otto I., des ersten Kaisers des Heiligen Römischen Reiches. Durch seine 1.200 jährige Geschichte besitzen die Handels- und Handwerksgilden eine lange Tradition, so kann man die Arbeit der Kirchenbauer, Maler und Dachdecker Magdeburgs an zahlreichen Rekonstruktionen im Stadtgebiet bewundern.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Stadtgebiet fast vollständig zerstört als wichtiger Industriestandort und die optimale infrastrukturelle Lage an der Elbe befanden sich in der Region zahlreiche Rüstungsunternehmen, in denen mit Masse Kettenfahrzeuge und Sturmgeschütze hergestellt wurden. Die Innenstadt wurde durch zahlreiche Luftangriffe zu 90% zerstört, sodass sich Stadtgebiet nur vereinzelt historisches Bauwerk erhalten blieb. Die Gründerviertel, die „Nordfront“ und der „Breite Weg“, welcher eine der prachtvollsten Barockstraßen Deutschlands war, wurden vollständig zerstört.

Herausforderungen für die Dachdecker Magdeburgs beim Wiederaufbau

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt durch Trümmerfrauen enttrümmert. Aus Geldknappheit jedoch wurden nur die halbwegs erhaltenden Gebäude wieder aufgebaut. Darunter befanden sich beispielsweise der Magdeburger Dom, welcher noch heute das Wahrzeichen der Stadt ist, das historische Rathaus und das Kloster unserer lieben Frauen. Hier standen insbesondere die Magdeburger Dachdecker vor einer großen Herausforderung, da weder genügend Baumaterial zur Verfügung stand, noch die Auswirkungen der Beschädigungen des Mauerwerks abgesehen werden konnten.

Während des DDR-Regimes wurde die Stadt nach und nach wieder aufgebaut. Jedoch traten anstelle der prachtvollen Villen der Gründerzeit und des Barocks im Zuge der Stadtplanung umfangreiche Großraumsiedlungen und Plattenbauten. Das Stadtbild änderte sich grundlegend. Die hiesigen Fachhandwerker beschäftigten sich weniger mit den traditionellen Fachwerk- und Gründerzeithäusern, dagegen bedeuteten die Flachdächer der Wohnblöcke alternative Aufträge.

Moderne Highlights für Magdeburgs Dachdeckerbetriebe

Dennoch blieben der Stadt diverse architektonische Highlights erhalten. Neben dem Dom wurde auch die Petrikirche mit ihren beeindruckenden Spitzdächern und die St.-Johannis-Kirche mit dem Lutherdenkmal grundlegend wieder aufgebaut. Besonders bei der Petrikirche zeigt sich das handwerkliche Geschick der Dachdecker Magdeburgs.

Aber auch moderne Bauwerke bedeuteten Arbeitsaufträge für das Handwerk. Die grüne Zitadelle beispielsweise war das letzte Projekt von Friedrich Hundertwasser und wurde 2005 fertiggestellt. Auch die Bördelandhalle, welches die Heimstädte des mehrmaligen deutschen Meisters im Handball, dem SC Magdeburg ist, beeindruckt durch seine individuelle Dachkonstruktion, die zwischen 1995 und 1997 erbaut wurde.