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Dachdecker in Mannheim: Neuanfang nach dem Weltkrieg

Die Universitätsstadt Mannheim ist mit ca. 310.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes Baden-Württemberg. Die Stadt gilt auch als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Region Main-Neckar. Erstmals 766 erwähnt durchlief die Stadt in seiner Geschichte sämtliche für die Baukultur Deutschlands relevanten Epochen.

Unterstützt durch seinen Hafen kam Mannheim und seinen Bürgern schnell eine besondere Rolle in der Region zu. Zeitgleich war die Stadt, die seit 1896 als Großstadt gilt, Schauplatz mehrerer kriegerischen Auseinandersetzungen. So können auch anhand der Einflüsse in der Architektur die verschiedenen Vorherrschaften erkannt werden. Kirchenbauer, Maler, Fassadenbauer und Dachdecker hinterließen im Laufe der Zeit eindeutige Zeichen in Mannheim. Pfalzgrafen, Kurfürsten aber auch Österreicher, Franzosen und Bayern beherrschten die Stadt über mehrere Jahrhunderte und brachten sich gekonnt in die Architektur ein.

Mit Einsetzen der Industriellen Revolution bekam auch die Stadt einen deutlichen Aufstieg zu spüren. BASF, Daimler Benz oder Schütte-Lanz sorgten mit ihren Fabriken für eine geringe Arbeitslosigkeit und einen wirtschaftlichen Aufstieg der gesamten Region. Dies spiegelt sich auch an den unzähligen Fabrikantenvillen im Stadtgebiet wieder.

Herausforderungen der Dachdecker Mannheims nach dem Zweiten Weltkrieg

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt fast vollständig zerstört. Der Wiederaufbau ging nach der amerikanischen Besetzung nur zögerlich voran.Hiesige Maurer, Maler und Dachdecker hatten mit Ressourcenknappheit und Geldmangel zu kämpfen. Die ersten Projekte waren nach Kriegsende der Wasserturm und das Schloss. Der 60 Meter hohe Turm bildet nach wie vor das Wahrzeichen der Stadt. Das barocke Schloss besteht aus mehreren Flügeln und besticht durch seine pompöse Fassade und der beeindruckenden Dachkonstruktion.

Durch die Wohnungsknappheit war die Verwaltung gezwungen, zahlreiche neue Wohngebiete erschließen zu lassen. Der historische Stadtkern ging dabei völlig verloren.

Nur einzelne Sakralbauten wie die Jesuitenkirche mit ihrer 75 m hohen Rundkuppel finden sich im Stadtgebiet wieder. Dennoch können sich die Dachdecker Mannheims über mangelnde Aufträge aus dem Bereich des Denkmalschutzes nicht beschweren. Mittlerweile zeigt die Stadt einen architektonisch interessanten Spagat zwischen Moderne und Historie.