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Dachrinnen

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Dachrinnen (halbzylinderförmig, aus Metall oder Kunststoff) umlaufen die untere Kante des Hausdaches, fangen das ablaufende Regenwasser auf, leiten es über Fallrohre nach unten ab und gewährleisten somit, dass Dachstuhl und Haus trocken bleiben. Neben den geraden Dachrinnenstücken, die mit Rinnenhaltern, Verbindungsklammern sowie Traufstreifen versehen sind und meist über einen Laubgitter-Einsatz verfügen, gibt es auch Winkelstücke in verschiedenen Gradmaßen, variable Rinnenabgänge und Rinnenendstücke.

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Dachrinne

Umgangssprachlich wird die Dachrinne auch Regenrinne genannt. Darunter ist eine angebrachte Sammelrinne zu verstehen, welche von der Eindeckung des Daches ablaufendes Regenwasser auffängt. Somit wird auf der Dachfläche eine Wasserableitung erzielt. Bei den Dachrinnen gibt es verschiedene Profile, die beispielsweise halbrund oder kastenförmig sind. Je nach Art der Verwendung lassen sich zum Beispiel eine Aufdach- oder Liegerinne, eine vorgehängte oder innenliegende Rinne voneinander abgrenzen. Neben Standardausführungen sind weitere Profile herstellbar.

Bei den Materialien setzt man wahlweise auf Kupfer, Edelstahl, Titanzink oder den Kunststoff Polyvinylchlorid (PVC). Aufgrund der natürlich gegebenen Bewitterung bedecken sich die Metalle mit einer Patina. Damit ist eine grüne Schutzschicht gemeint, welche die Dachrinnen resistenter gegen Umwelteinflüsse macht. Die meist aus Blech bestehende Rinne wird am Dachrand mit einem Gefälle, also einer Neigung nach unten, angebracht. Die Montage wird so angelegt, dass das gesammelte Wasser in der Dachrinne sich fließend zum Ablaufrohr hin bewegt. Mit diesem ist ein Fallrohr gemeint. Die Dachrinnengröße hängt von drei Faktoren ab: Zum einen kommt es auf die Fläche des Daches an, an welche das Ablaufrohr anschließt, zum anderen spielt das Dachgefälle eine Rolle. Als dritte Einflussgröße ist die örtliche Menge des Niederschlages zu nennen. Für die Dachrinnen sind mehrere Zusatzteile erhältlich. Dazu zählen beispielsweise handwerklich oder industriell produzierte Regenwasserfänger. Das aus den Wolken stammende Wasser eignet sich ideal zur Bewässerung des Gartens. Gängig sind auch Systeme, welches Laub durch Netzbespannungen abfangen. Verwendet man Metall als Dachrinnenmaterial, können unter bestimmten Bedingungen Blitzableiter montiert werden. Schließlich gibt es Drachenköpfe, welche die Enden zieren.


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