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Dachdecker in Oldenburg

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Dachdecker in Oldenburg: Viel Arbeit beim Erhalt historischer Bausubstanz

Die ehemalige Residenzstadt Oldenburg ist mit ihren 160.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Niedersachsens. Seit dem Jahr 2005 ist Oldenburg Teil der europäischen Metropolregion Bremen/Oldenburg. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Universitätsstadt im Jahr 1108. Mit dem Tod von Graf Anton Günther im Jahr 1667 fiel Oldenburg an dessen nächsten männlichen Verwandten, den König von Dänemark. Die Stadt wurde also vorübergehend dänisch. Während dieser Zeit schlugen im Jahr 1676 drei Blitze gleichzeitig in Oldenburg ein. Der Großteil der Stadt fiel dabei den Flammen zum Opfer. Da die Bürger von Dänemark keinerlei Unterstützung bekamen, dauerte der Wiederaufbau der Stadt recht lange.

Dachdecker verpassen dem Wahrzeichen Oldenburgs ein neues Dach

Während des Zweiten Weltkrieges wurden in Oldenburg nur wenige Gebäude durch Bombenangriffe zerstört. Ein Großteil der historischen Bausubstanz blieb also erhalten.

Das Wahrzeichen Oldenburgs ist der sogenannte Lappan, ein Glockenturm aus Backstein, der zum ehemaligen Heilig-Geist-Spital gehört. Er wurde in den Jahren 1467/68 erbaut und ist eines von wenigen Gebäuden, das den Brand von 1676 überstanden hat. Die Oldenburger Dachdecker schenktem dem Lappan im Jahr 1709 ein neues Dach. Die alte Schindelbedeckung wurde abgenommen und durch einen Kupferbeschlag ersetzt. Seither ist der Turm durch das charakteristische grüne Dach gekennzeichnet.

Ein weiteres bedeutendes Bauwerk, an dem sich die Handwerkskunst der Dachdecker Oldenburgs widerspiegelt die St. Lambertikirche am Marktplatz der Stadt. Die Kirche, die zwischen 1155 und 1234 errichtet wurde, wurde im Verlauf der Jahrhunderte mehrfach um- und ausgebaut. Im Jahr 1795 wurde die Kirche im Zuge eines grundlegenden Umbaus bis auf die Außenmauern abgerissen. Ihre signifikanten Türme erhielt sie erst im 19. Jahrhundert. Im Jahr 1873 wurde zunächst der 86m hohe Turm im Westen errichtet. Später folgten vier weitere Ecktürme. In den Jahren 2007 bis 2009 wurde St. Lamberti zuletzt umfangreich saniert.