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Dachdecker in Osnabrück

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Dachdecker in Osnabrück: Hilfe beim Wiederaufbau des Ortes des Westfälischen Friedens

Mit rund 164.000 Einwohnern ist Osnabrück hinter Hannover und Braunschweig die drittgrößte Stadt im Bundesland Niedersachsen. Die Geschichte der Stadt geht auf Karl den Großen zurück, der hier im Jahre 780 einen Bischofssitz gründete. Da Osnabrück während des Dreißigjährigen Krieges kaum zerstört wurde, war sie eine der beiden Städte, in denen der Westfälische Frieden ausgehandelt wurde. Während des Zweiten Weltkrieges hingegen wurde Osnabrück insgesamt 79 mal von Luftangriffen heimgesucht. Dabei wurden über 65 Prozent des Stadtgebiets zerstört, darunter fast die gesamte Altstadt. Dadurch ist von den ehemaligen Bauwerken, die die Handwerkskunst der Maler, Zimmermänner und Dachdecker aus Osnabrück widerspiegelten, nicht viel erhalten geblieben.

Das Wahrzeichen der Stadt ist das historische Rathaus, in dem im Jahr 1648 der Westfälische Frieden geschlossen wurde. Die Bauphase des Osnabrücker Rathauses dauerte insgesamt mehr als 25 Jahre, bevor es im Jahre 1512 endlich fertiggestellt wurde. Im Zuge der Luftangriffe während des Zweiten Weltkrieges brannte es bis auf die Grundmauern hinunter ab. Damit es bis zum 300. Jahrestag des Westfälischen Friedens wieder aufgebaut werden konnte, war der Einsatz der hiesigen Fachhandwerker gefordert. Bei dem 18m hohen Walmdach, welches von insgesamt sechs Türmen eingerahmt wird, konnten beispielsweise die Dachdecker Osnabrücks ihr ganzes fachliches Können unter Beweis stellen.

Arbeiten hundert Meter über dem Boden

Eine besondere Bauweise ist bei den sogenannten Steinwerken zu begutachten. Osnabrück gilt als Hauptstadt der Steinwerke, da sich in keiner anderen deutschen Stadt so viele gut erhaltene Bauten dieser Art befinden. Da diese romanisch und gotisch geprägten Häuser ein steinernes Dachgewölbe besitzen, stellte der Bau eine besondere Herausforderung dar. Der bekannteste und bedeutendste Teil der Osnabrücker Steinwerke ist der Ledenhof aus Bruchsteinmauerwerk mit einem Satteldach.

Ein weiteres prägendes Gebäude im Bild der Stadt ist die spätgotische Hallenkirche St. Katharinen. Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges fiel die Kirche bei einem Luftangriff noch den Flammen zum Opfer, aber sie wurde umgehend nach Kriegsende wieder aufgebaut.