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Dachdecker Ratingen: Handwerk mit historischem Flair

Die nordrhein – westfälische Stadt Ratingen, gelegen zwischen Duisburg und Düsseldorf, blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die 92 000 Einwohner zählende Stadt ist seit Generationen Standort von Dienstleistungs- und Kleingewerbebetrieben für das nahegelegene Düsseldorf. Ratinger Dachdecker bilden eine wichtige Gruppe innerhalb der Handwerksbetriebe.

Dachdecker in Ratingen blicken auf eine lange Tradition zurück

Erste Besiedlungen bereits in der letzten Eiszeit lassen sich durch archäologische Funde nachweisen. Die frühe Ansiedlung hatte vor allem strategische Gründe. Ratingen befand sich nämlich an einem antiken Handelsweg (Mauspfad), dem Hilinciweg und der Verbindung zwischen Rhein und Bergischem Land. Der wirtschaftliche Aufschwung ließ in Ratingen daher auch nicht lange auf sich warten und 1276 erhielt die Gemeinde das Stadtrecht.
Nachdem durch die Pest und den Dreißigjährigen Krieg die Stadt ökonomisch weit zurückgeworfen wurde, entwickelte sie sich im 18. Jahrhundert mit dem Bau der ersten mechanischen Baumwoll-Spinnerei zur Wiege der kontinentaleuropäischen Industrialisierung. Die erste Fabrik auf dem europäischen Festland (Textilfabrik Cromford) lockt als Textilmuseum jährlich zahlreiche Besucher in die bergische Stadt.

Das Ende des Zweiten Weltkrieges im Ruhrkessel wurde im April 1945 im Ratinger Wald durch den Selbstmord des Kommandeurs Walter Model eingeleitet. Nach Kriegsende bildete sich Ratingen durch die Nähe zu Düsseldorf zur Schlafstadt der angrenzenden Metropole heraus. Beispielgebend für viele andere Zentren wurde dabei Ratingen-West mit seinen rund 20 000 Einwohnern. Heute hat sich dieser Prozess umgedreht und die traditionsreiche Stadt im niederbergischen Land weist mittlerweile ein positives Pendlersaldo mit den umliegenden Oberzentren aus.
Da sich die Kriegszerstörungen in Ratingen in Grenzen hielten, bezaubert die Stadt auch heute noch mit historischem Flair. Die mittelalterlichen Dächer, Dachgiebel und Gauben prägen seit Jahrhunderten die Stadtsilhouette. Dazu gesellen sich die markanten Kirchengebäude, zu denen das älteste noch erhaltene protestantische Gotteshaus des Rheinlandes gehört (evangelische Stadtkirche) sowie die zahlreichen Fachwerkhäuser. Moderne Architektur mit Betonfassaden und Flachdach-Konstruktionen findet man innerhalb der alten Stadtmauern dagegen selten.
Dachdecker in Ratingen sind in diesem Gefüge aus Stadtidylle und wirtschaftlichem Zentrum hervorragend aufgehoben.


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