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Dachdecker in Rostock

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Dachdecker in Rostock: Backsteinbauten prägen das Erscheinungsbild

In Rostock leben heute etwas mehr als 200.000 Einwohner auf einer Fläche von rund 180 km², damit ist sie die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns. Der Name stammt von den bereits im siebten Jahrhundert dort angesiedelten Kyzzinern und bedeutet so viel wie auseinander fließender Fluss. Die Altstadt Rostocks ist geprägt von Backsteingebäuden aus der Hanse-Zeit, die im Stil der Gotik errichtet wurden. Charakteristisch für die sogenannte Backsteingotik ist unter anderem eine umfangreiche Flächenstrukturierung sowie die bunt glasierten Dachziegel, welche zur Dacheindeckung verwendet wurden.

Das vielleicht eindrucksvollste Backsteingebäude Rostocks ist das Oberlandesgericht, welches erst nach der Zeit der Hanse entstand. Es wurde zwischen 1889 und 1893 im Stil des Historismus erbaut und vereint unterschiedliche Elemente von Gotik bis Barock in einem beeindruckenden Gebäude. Das einzige Oberlandesgericht Mecklenburg-Vorpommerns besticht durch seine Vielfalt an Türmen, Gauben und Ziergiebeln, die auf dem Dach dieses außergewöhnlichen Backsteinbaus angebracht wurden.

Dachdecker aus Rostock und ihre Arbeit in der geschichtsträchtigsten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns

Besondere Bedeutung für das Rostocker Stadtbild hatte die Zahl Sieben, da es insgesamt sieben Wahrzeichen gab, die zudem noch durch bauliche Besonderheiten mit dieser Zahl verbunden waren. Zu den heute noch bestehenden Wahrzeichen zählen unter anderem die sieben Türme, die das Dach des Rathauses zieren und die sieben Türen der Rostocker Hauptkirche St. Marien. Die übrigen fünf Wahrzeichen aus dem 16. Jahrhundert sind mittlerweile leider nicht mehr vorhanden, da sie unter anderem während des Dreißigjährigen Krieges zerstört wurden. Aufgrund dieses Krieges ließ Wallenstein die zum Teil immer noch bestehende Stadtverteidigungsanlage errichten, die eines der heutigen Wahrzeichen und eine der Sehenswürdigkeiten Rostocks darstellt.

Eine Besonderheit der Stadtbefestigungen im Ostseeraum sind die sogenannten Wiekhäuser. Dabei handelt es sich um kleine Häuschen, die in die Stadtmauer integriert und von den Wachleuten bewohnt wurden. Meist waren dies kleine und schlichte Fachwerkhäuser, welche die Rostocker Dachdecker üblicherweise mit einem einfachen Dach in Sattelform ausgestatteten. Obwohl ebenfalls mit sieben Türmchen versehen, gehört der Wasserturm nicht zu den genannten Wahrzeichen, da er erst 1903 errichtet wurde. Der Turm besteht, wie die meisten anderen Gebäude der Altstadt, im Wesentlichen aus Backstein. Für die Dacheindeckung der Türmchen verwendeten die Dachdecker wertvolles Kupferblech statt der üblichen gebrannten Tonziegel.

Rostocker Dachdecker und ihre Tätigkeiten außerhalb der Altstadt

Die größte Stadt Mecklenburg Vorpommerns besteht nicht nur aus einer wunderschönen Altstadt. Hier findet man neben den typischen Häusern einer mittelalterlichen Innenstadt mit ihren klassischen Dachformen, wie etwa dem Sattel- oder dem Walmdach, auch moderne Häuser. Diese Neubauten eignen sich durch andere Formen, wie die eines Pultdachs beispielsweise, deutlich besser zur Montage einer Photovoltaikanlage. Denn die Konstruktion eines modernen Photovoltaik Dachs bei einem Neubau gehört für die Rostocker Dachdeckerbetriebe, die Sie hier auf Dachdecker.com finden können, genauso dazu wie die Dachsanierung der historischen Fachwerkhäuser.