Partner vom:
 

Warum das Satteldach sich über Jahrhunderte bewährt hat

Das Satteldach wird nach wie vor von Bauherren hoch geschätzt. Es ist nicht nur preisgünstig, sondern auch praktisch und witterungsbeständig. Zudem zeichnet es sich durch eine ansprechende Optik aus. Warum sich diese Dachform sowohl architektonisch als auch konstruktiv bewähren konnte, erfahren Sie auf unserem Fachportal Dachdecker.com.

Satteldach

Das Satteldach erfreut sich aufgrund seiner Zweckmäßigkeit einer großen Beliebtheit. © Dachdecker.com

Das Satteldach ist eine Dachform, die sich über Jahrhunderte bewährt hat und bis heute eine breite Verwendung findet. Es besteht aus zwei geneigten Dachflächen, die am Dachfirst (der obersten, meist waagerecht verlaufenden Abschlusskante eines Daches) miteinander verbunden sind. Im Gegensatz zum traditionsreichen Krüppelwalmdach, das auch auf der Giebelseite geneigte Dachflächen hat, ist das Satteldach nur zur Traufseite hin geneigt. Sein einfaches Konstruktionsprinzip hat sich als ein entscheidender Vorteil herausgestellt. Demnach ist beim Satteldach eine Fülle an Neigungen und Traufhöhen möglich. Darüber hinaus ist diese Dachform sehr witterungsbeständig und preiswert auszuführen.

Die großen Vorteile des Satteldaches

Auf den ersten Blick unterscheidet sich das Satteldach von anderen Dachformen in der Anzahl der Dachflächen. Während das Pultdach eine, das Walmdach vier und andere Dächer mitunter noch mehr Dachflächen besitzen, verfügen Satteldächer über zwei Dachflächen. Einer ihrer größten Vorteile ist das einfache Konstruktionsprinzip. Im Gegensatz zum zeitsparenden Massivdach kann hier jedoch auf einen Dachstuhl nicht verzichtet werden. Satteldächer werden in symmetrische und asymmetrische Dächer unterschieden. Bei den ersteren liegt der First in der Mitte, beide Traufhöhen sind gleich hoch, die Dachneigungen und die Dachflächen sind gleich groß. Bei den asymmetrischen Dächern liegt der First nicht in der Mitte, die Dachneigungen und Dachflächen sind unterschiedlich groß.

Der Dachaufbau eines Satteldaches ist als Sparrendach oder Pfettendach realisierbar. Im Gegensatz zum Sparrendach, bei dem je zwei Sparren und ein Deckenbalken zu einem Element verbunden sind und alle Lasten auf die Außenwände übertragen werden, werden beim Pfettendach, dessen Sparren schräg liegende Balken sind, nur senkrecht wirkende Kräfte übertragen. Demnach werden das Eigengewicht, Schnee usw. über die Sparren an die Pfetten weitergeleitet und von dort über die Wände in den Baugrund. Bei einem Sparrendach hingegen werden keine oder nur ganz kleine Pfetten eingebaut. Die Sparren werden am First aneinander gelehnt und an den Fußpunkten auf die Geschossdecke aufgestellt.

Beide Konstruktionen weisen einige Vor- und Nachteile auf: Während zum Beispiel bei einem Pfettendach problemlos größere Dachfenster und Dachgauben eingebaut werden können (was beim Sparrendach nicht möglich ist), verfügt ein Sparrendach über einen stützenfreien Dachraum. Diese zwei Arten des Dachaufbaus haben sich als verhältnismäßig unkompliziert erwiesen und bergen zugleich mehrere entscheidende Vorteile in sich.

Das Satteldach bietet die richtige Dachneigung für jede Region

Das Satteldach ist die am häufigsten ausgeführte Dachform in Deutschland. Die Möglichkeit, verschiedene Dachneigungen oder Traufhöhen zu realisieren, bietet eine Vielzahl an Ausführungsvarianten, die je nach Region unterschiedlich verbreitet sind. In Regionen mit starkem Wind und Regen werden in der Regel Satteldächer mit steilem Neigungsgrad gebaut, sodass das Regenwasser schnell abgeleitet wird und somit die Nässe keine Schäden am Dach anrichten kann. In schneereichen Regionen hingegen werden vor allem Satteldächer mit niedriger Dachneigung errichtet, um ein unkontrolliertes Abrutschen von Schneemassen zu verhindern.

Das Satteldach – eine kostengünstige Dachkonstruktion

Das Satteldach erfreut sich aufgrund des einfachen Aufbaus des Dachstuhls einer großen Beliebtheit. Aber nicht nur der Verzicht auf komplizierte Konstruktionsdetails und die starke Witterungsbeständigkeit machen es zu einem Klassiker unter den Dachformen. Ein wichtiger Vorteil, der die Entscheidung der Bauherren bei der Auswahl beeinflusst, sind die verhältnismäßig geringen Kosten, die ein Satteldach beim Wohnungsbau verursacht. Daher ist das Satteldach hierzulande viel häufiger als beispielsweise das Faltdach anzutreffen. Diese einzigartige Dachform wird wie das Kegeldach, das an einen spitzen Hut erinnert, vorwiegend bei mittelalterlichen Türmen oder bei Kirchen und anderen Sakralbauten verwendet. Da sie eine ziemlich aufwendige Unterkonstruktion, die sich als ein entscheidender Kostenfaktor erweist, erfordert, wird sie im Gegensatz zum altbewährten Satteldach eher selten beim Hausbau angewendet.

Allerdings hat das Satteldach, was die kostengünstige Ausführung betrifft, eine starke Konkurrenz. Eine in der Regel asymmetrische Dachform, die die Form eines Satteldaches vortäuscht und unter der Bezeichnung Berliner Dach bekannt ist, verursacht im Vergleich deutlich weniger Kosten. Der Grund dafür ist die geringere Höhe, die eine nicht so aufwendige Konstruktion und weniger Material erfordert, als für die Dacheindeckung des Satteldaches benötigt wird. Deshalb ist diese für Mietshäuser in verhältnismäßig dicht bebauten Innenstädten optimale Dachform auf den mittlerweile verbotenen Asbestdächern wie auch auf vielen anderen Dächern zu finden.

Das Satteldach – praktisch und zweckmäßig

Satteldach-2

Ein Satteldach bietet die perfekte Möglichkeit für Ausbaumaßnahmen im Dachgeschoss. © ZVDH

Das Satteldach ist die wirtschaftlichste Form des geneigten Daches, die nicht nur mit dem einfachen und kostengünstigen Konstruktionsprinzip überzeugt, sondern auch mit den vielfältigen Nutzungsarten, die sie eröffnet. Durch die in der Höhe dazugewonnene Fläche bietet sich eine perfekte Möglichkeit für Ausbaumaßnahmen im Dachgeschoss. Insbesondere bei Satteldächern mit einer Dachneigung von 38 bis 45 Grad ist ausreichend Platz vorhanden, um das Dachgeschoss als zusätzlichen Wohnraum zu nutzen. Aufgrund des senkrechten Giebels sind auch natürliche Beleuchtungsmöglichkeiten wie der Einbau von Fenstern gut realisierbar. Um eine optimale Nutzung zu gewährleisten, kann das Satteldach auch als Mansarddach, d.h. als ein Knickdach, dessen unterer Teil steiler ist als der obere, ausgeführt werden. Somit wird infolge der steilen Neigung der unteren Bereiche des Daches für mehr Wohnraum und mehr Höhe im Dachgeschoss gesorgt. Aufgrund ihrer hohen Zweckmäßigkeit sind Satteldächer nicht nur beim Errichten von Wohnhäusern eine häufig gewählte Dachform. Da sie unter dem Giebel zusätzlichen Stauraum bietet, hat sie sich mittlerweile ebenso beim Bau von Garagen und Gartenhäusern bewährt. Aber auch beim Fertighaus hat sich das Satteldach als ein zeitgemäßes und praktisches Gestaltungselement erwiesen.

Fazit

Satteldächer bieten viel Spielraum für eine besondere und ganz persönliche Gestaltung von Häusern. Sie ermöglichen eine fast uneingeschränkte Nutzung des Dachgeschosses und können zugleich einzigartige optische Akzente setzen. Sie möchten von den zahlreichen Vorteilen des zuverlässigen, praktischen und kostengünstigen Satteldaches profitieren und brauchen einen kompetenten Dachdecker, den Sie mit dem Dachaufbau Ihres Hauses beauftragen? Hier finden Sie alle Innungsbetriebe in Ihrer Nähe und können sich zudem unverbindlich attraktive Angebote vermitteln lassen.

Das Satteldach wird nach wie vor von Bauherren hoch geschätzt. Es ist nicht nur preisgünstig, sondern auch praktisch und witterungsbeständig. Zudem zeichnet es sich durch eine ansprechende Optik aus. Warum sich diese Dachform sowohl architektonisch als auch konstruktiv bewähren konnte, erfahren Sie auf unserem Fachportal Dachdecker.com.

Satteldach

Das Satteldach erfreut sich aufgrund seiner Zweckmäßigkeit einer großen Beliebtheit. © Dachdecker.com

Das Satteldach ist eine Dachform, die sich über Jahrhunderte bewährt hat und bis heute eine breite Verwendung findet. Es besteht aus zwei geneigten Dachflächen, die am Dachfirst (der obersten, meist waagerecht verlaufenden Abschlusskante eines Daches) miteinander verbunden sind. Im Gegensatz zum traditionsreichen Krüppelwalmdach, das auch auf der Giebelseite geneigte Dachflächen hat, ist das Satteldach nur zur Traufseite hin geneigt. Sein einfaches Konstruktionsprinzip hat sich als ein entscheidender Vorteil herausgestellt. Demnach ist beim Satteldach eine Fülle an Neigungen und Traufhöhen möglich. Darüber hinaus ist diese Dachform sehr witterungsbeständig und preiswert auszuführen.

Die großen Vorteile des Satteldaches

Auf den ersten Blick unterscheidet sich das Satteldach von anderen Dachformen in der Anzahl der Dachflächen. Während das Pultdach eine, das Walmdach vier und andere Dächer mitunter noch mehr Dachflächen besitzen, verfügen Satteldächer über zwei Dachflächen. Einer ihrer größten Vorteile ist das einfache Konstruktionsprinzip. Im Gegensatz zum zeitsparenden Massivdach kann hier jedoch auf einen Dachstuhl nicht verzichtet werden. Satteldächer werden in symmetrische und asymmetrische Dächer unterschieden. Bei den ersteren liegt der First in der Mitte, beide Traufhöhen sind gleich hoch, die Dachneigungen und die Dachflächen sind gleich groß. Bei den asymmetrischen Dächern liegt der First nicht in der Mitte, die Dachneigungen und Dachflächen sind unterschiedlich groß.

Der Dachaufbau eines Satteldaches ist als Sparrendach oder Pfettendach realisierbar. Im Gegensatz zum Sparrendach, bei dem je zwei Sparren und ein Deckenbalken zu einem Element verbunden sind und alle Lasten auf die Außenwände übertragen werden, werden beim Pfettendach, dessen Sparren schräg liegende Balken sind, nur senkrecht wirkende Kräfte übertragen. Demnach werden das Eigengewicht, Schnee usw. über die Sparren an die Pfetten weitergeleitet und von dort über die Wände in den Baugrund. Bei einem Sparrendach hingegen werden keine oder nur ganz kleine Pfetten eingebaut. Die Sparren werden am First aneinander gelehnt und an den Fußpunkten auf die Geschossdecke aufgestellt.

Beide Konstruktionen weisen einige Vor- und Nachteile auf: Während zum Beispiel bei einem Pfettendach problemlos größere Dachfenster und Dachgauben eingebaut werden können (was beim Sparrendach nicht möglich ist), verfügt ein Sparrendach über einen stützenfreien Dachraum. Diese zwei Arten des Dachaufbaus haben sich als verhältnismäßig unkompliziert erwiesen und bergen zugleich mehrere entscheidende Vorteile in sich.

Das Satteldach bietet die richtige Dachneigung für jede Region

Das Satteldach ist die am häufigsten ausgeführte Dachform in Deutschland. Die Möglichkeit, verschiedene Dachneigungen oder Traufhöhen zu realisieren, bietet eine Vielzahl an Ausführungsvarianten, die je nach Region unterschiedlich verbreitet sind. In Regionen mit starkem Wind und Regen werden in der Regel Satteldächer mit steilem Neigungsgrad gebaut, sodass das Regenwasser schnell abgeleitet wird und somit die Nässe keine Schäden am Dach anrichten kann. In schneereichen Regionen hingegen werden vor allem Satteldächer mit niedriger Dachneigung errichtet, um ein unkontrolliertes Abrutschen von Schneemassen zu verhindern.

Das Satteldach – eine kostengünstige Dachkonstruktion

Das Satteldach erfreut sich aufgrund des einfachen Aufbaus des Dachstuhls einer großen Beliebtheit. Aber nicht nur der Verzicht auf komplizierte Konstruktionsdetails und die starke Witterungsbeständigkeit machen es zu einem Klassiker unter den Dachformen. Ein wichtiger Vorteil, der die Entscheidung der Bauherren bei der Auswahl beeinflusst, sind die verhältnismäßig geringen Kosten, die ein Satteldach beim Wohnungsbau verursacht. Daher ist das Satteldach hierzulande viel häufiger als beispielsweise das Faltdach anzutreffen. Diese einzigartige Dachform wird wie das Kegeldach, das an einen spitzen Hut erinnert, vorwiegend bei mittelalterlichen Türmen oder bei Kirchen und anderen Sakralbauten verwendet. Da sie eine ziemlich aufwendige Unterkonstruktion, die sich als ein entscheidender Kostenfaktor erweist, erfordert, wird sie im Gegensatz zum altbewährten Satteldach eher selten beim Hausbau angewendet.

Allerdings hat das Satteldach, was die kostengünstige Ausführung betrifft, eine starke Konkurrenz. Eine in der Regel asymmetrische Dachform, die die Form eines Satteldaches vortäuscht und unter der Bezeichnung Berliner Dach bekannt ist, verursacht im Vergleich deutlich weniger Kosten. Der Grund dafür ist die geringere Höhe, die eine nicht so aufwendige Konstruktion und weniger Material erfordert, als für die Dacheindeckung des Satteldaches benötigt wird. Deshalb ist diese für Mietshäuser in verhältnismäßig dicht bebauten Innenstädten optimale Dachform auf den mittlerweile verbotenen Asbestdächern wie auch auf vielen anderen Dächern zu finden.

Das Satteldach – praktisch und zweckmäßig

Satteldach-2

Ein Satteldach bietet die perfekte Möglichkeit für Ausbaumaßnahmen im Dachgeschoss. © ZVDH

Das Satteldach ist die wirtschaftlichste Form des geneigten Daches, die nicht nur mit dem einfachen und kostengünstigen Konstruktionsprinzip überzeugt, sondern auch mit den vielfältigen Nutzungsarten, die sie eröffnet. Durch die in der Höhe dazugewonnene Fläche bietet sich eine perfekte Möglichkeit für Ausbaumaßnahmen im Dachgeschoss. Insbesondere bei Satteldächern mit einer Dachneigung von 38 bis 45 Grad ist ausreichend Platz vorhanden, um das Dachgeschoss als zusätzlichen Wohnraum zu nutzen. Aufgrund des senkrechten Giebels sind auch natürliche Beleuchtungsmöglichkeiten wie der Einbau von Fenstern gut realisierbar. Um eine optimale Nutzung zu gewährleisten, kann das Satteldach auch als Mansarddach, d.h. als ein Knickdach, dessen unterer Teil steiler ist als der obere, ausgeführt werden. Somit wird infolge der steilen Neigung der unteren Bereiche des Daches für mehr Wohnraum und mehr Höhe im Dachgeschoss gesorgt. Aufgrund ihrer hohen Zweckmäßigkeit sind Satteldächer nicht nur beim Errichten von Wohnhäusern eine häufig gewählte Dachform. Da sie unter dem Giebel zusätzlichen Stauraum bietet, hat sie sich mittlerweile ebenso beim Bau von Garagen und Gartenhäusern bewährt. Aber auch beim Fertighaus hat sich das Satteldach als ein zeitgemäßes und praktisches Gestaltungselement erwiesen.

Fazit

Satteldächer bieten viel Spielraum für eine besondere und ganz persönliche Gestaltung von Häusern. Sie ermöglichen eine fast uneingeschränkte Nutzung des Dachgeschosses und können zugleich einzigartige optische Akzente setzen. Sie möchten von den zahlreichen Vorteilen des zuverlässigen, praktischen und kostengünstigen Satteldaches profitieren und brauchen einen kompetenten Dachdecker, den Sie mit dem Dachaufbau Ihres Hauses beauftragen? Hier finden Sie alle Innungsbetriebe in Ihrer Nähe und können sich zudem unverbindlich attraktive Angebote vermitteln lassen.