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Dacheindeckung

Schieferdecker – Traditionelles Handwerk mit regionalen Wurzeln

Welche Anforderungen werden an einen Schieferdecker gestellt, welche Fähigkeiten muss er beherrschen? Auf Dachdecker.com können Sie sich umfassend zu diesem traditionsreichen Handwerksberuf informieren!

Schieferdecker

Schieferdecker wissen, wie man so ein Dach deckt. © Thomas Max Müller / pixelio.de

Vor allem in Mittel- und Süddeutschland ist es eine lange Tradition, Häuser mit Schiefer einzudecken oder Fassaden mit Schiefer zu verkleiden. Der Naturstein wird in deutschen Gebirgen abgebaut und als Tonschiefer auf dem Dach verbaut. Nicht nur die Qualitäts-anforderungen sind hierbei sehr hoch – so sind die Verarbeitungsmaße teilweise vorgeschrieben – sondern auch die ästhetischen Ansprüche an das Material. So bildet das Schieferdach einen komplexen Teilbereich des Dachdecker-Handwerks, das durch den Spezialisierungszweig des Schieferdeckers abgedeckt wird.

Schieferdecker müssen viele Techniken beherrschen

Für den Umgang mit Naturschiefer ist deshalb eine Ausbildungsspezialisierung notwendig, da Schieferplatten auf dem Dach auf unterschiedlichste Art und Weise angebracht werden. Der Schieferdecker muss unterschiedlichste Verlegungsmethoden beherrschen, die jede Schieferdeckung in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Die am weitesten verbreitete Art der Deckung ist die Altdeutsche Deckung. Hierbei werden Schiefersteine unterschiedlicher Höhe und Breite verwendet. Um eine ansprechende Musterung zu erreichen, werden am Dachfirst kleinere Steine verlegt als an der Dachtraufe. Neben der Altdeutschen Deckung gibt es weitere Eindeckverfahren, wie zum Beispiel die Schuppen- oder Universaldeckung. Besonders individuell ist die Wilde Deckung. Wird diese angewendet, so werden die Schieferziegel unbehandelt geliefert und vom Schieferdecker selbst für das entsprechende Dach zugeschnitten und vorbereitet.

Schieferdecker-Handwerk durch Schulungen verbessern

Der Umgang mit Schiefer wird in der normalen Dachdecker-Ausbildung gelehrt. Jeder Dachdecker kann daher Dachschiefer anbringen. Dennoch gibt es zusätzliche Schulungen, die die Lehrlinge speziell auf das Handwerk des Schieferdeckers vorbereiten. Besonders in den mittel- und süddeutschen Regionen sind Schieferdecker weiterhin sehr gefragt. Doch regionale Baustile werden auch in anderen Gebieten, in denen sie eigentlich weniger typisch sind, immer beliebter. Sie gelten oft als „retro“, weil sie eine lange Tradition haben. Dieser Trend basiert auf der generellen Rückbesinnung auf das Altbewährte in der modernen Gesellschaft.

Schieferdecker finden – auf Dachdecker.com

Sie haben den Traum von einem Fachwerkhaus nach mitteldeutschem Vorbild? Sie suchen deshalb einen Schieferdecker, der Ihr Dach mit Tonschiefer eindeckt und Ihre Fassade mit Schieferplatten verkleidet? Dann fragen Sie kostenfrei und unverbindlich auf Dachdecker.com an. Hier finden Sie zahlreiche Dachdecker-Betriebe in Ihrer Nähe, die Sie gerne umfassend zum Thema beraten. Von diesen können Sie Ihr Haus verkleiden und Ihr Dach decken lassen – professionell und trotzdem günstig.

Fazit

Das Handwerk des Schieferdeckers ist traditionsreich und anspruchsvoll. Bereits während der Ausbildung lernen die Dachdecker, wie eine Dachdeckung mit dem Naturstein vorzunehmen ist. Zusätzlich gibt es nach der Ausbildung spezielle Weiterbildungen, um Kompetenzen zu verfeinern. Für ein optisch und technisch ansprechendes Schieferdach, sollten Sie sich daher an einen kompetenten Schieferdecker wenden!