Aktuell: In München soll eine vertikale Nachverdichtung mehr Wohnraum schaffen
In den nächsten Jahren wird der Wohnraum in Großstädten immer knapper. Eine vertikale Nachverdichtung für eine Wohnraumgewinnung von 2.800 Quadratmetern ist gerade in München umgesetzt worden. Dachdecker.com informiert Sie hier über die Hintergründe und den Bauverlauf.

Eine vertikale Nachverdichtung ermöglicht mehr Wohnraum in Städten, in denen wie hier in München Neubauten nicht mehr möglich sind. © Prc74 - flickr.com
Wohnraummangel war und ist in Großstädten mehr oder weniger immer ein Problem. Demographische Entwicklungen fordern jedes Jahr ungefähr 200.000 neue Wohnungen in Deutschland. Unterschiedlich sind jedoch die Methoden, mit denen Stadtregierung und Wohnungsbaugenossenschaften dieses Problem in Ballungszentren angehen. Oftmals wird mit Neubauten reagiert, die jedoch die Freiflächen einer Stadt stark reduzieren. Die vertikale Nachverdichtung ist hier eine Möglichkeit, den städtischen Wohnraum auf Basis des bereits bestehenden Immobilienbestands zu erweitern. Hierbei gehen die Arbeiten weit über einen üblichen Dachausbau hinaus.
Die vertikale Nachverdichtung am Innsbrucker Ring
Das Eduard Pestel Institut hat jedoch für die kommenden Jahre allein in München errechnet, dass hier fast 300.000 Wohnungen fehlen werden. Verstärkt wird dieses Problem durch die mittlerweile recht hohen staatlichen Auflagen für die energieeffiziente Wand- und Dachdämmung der Häuser. Außerdem wird zukünftig besonders für die steigende Zahl an Senioren in der bayerischen Hauptstadt adäquater Wohnraum gesucht. Mitten in der Stadt am Innsbrucker Ring hat nun die GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München GmbH eine vertikale Nachverdichtung an drei Bestandsbauten unternommen. Hierbei wurde den Gebäuden nach Abnahme der Dacheindeckung ein weiteres Stockwerk aufgesetzt und damit 25 neue Zwei- bis Dreizimmer-Wohnungen geschaffen.
Die vertikale Nachverdichtung als ökonomische Wohnraumlösung in Ballungsräumen
Die vertikale Nachverdichtung hat dabei mehrere Vorteile. Zum einen ist dies eine sehr wirtschaftliche Methode Wohnraum zu schaffen ohne dass die wertvollen freien Flächen des Stadtgebietes einer Bebauung zum Opfer fallen. Verschiedene Material-Konzepte für die Dachstuhl- und Wandarbeiten ermöglichen auch bei schwacher Traglast des Bestandsbaus eine Aufstockung. Auch eine Erhöhung für den Schornstein stellt hier kein Problem dar. Der Rohbau am Innsbrucker Ring in München hat nach Vorfertigung einiger Holzteile nur 5 Tage gedauert. Gerade für Dachdecker in München wird diese Methode in den folgenden Jahren interessant sein, da zur Gebäudeaufstockung auch energieeffiziente Dämmmöglichkeiten eine Rolle spielen werden. Sollten auch Sie einen Experten in Sachen Dachdämmung oder einer anderen Dacharbeit in Ihrer Nähe suchen – dann bietet Ihnen das Internetportal Dachdecker.com alle Fachbetriebe in Ihrer direkten Umgebung für eine schnelle und unkomplizierte Kontaktaufnahme.
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