Dachdecker in Witten
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Innungsfachbetriebe von A-Z
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Augustastraße 85 , 58452 Witten
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Am Steinbruch 17 , 58454 Witten
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Friedenstraße 31 , 58455 Witten
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Crengeldanzstraße 59 , 58455 Witten
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Schwalbenweg 1 , 58455 Witten
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Ardeystr. 220 a , 58453 Witten
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Wullener Feld 9 c , 58454 Witten
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Kleinherbeder Straße 10 , 58455 Witten
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Bebbelsdorf 75 , 58454 Witten
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Mittelstraße 25 , 58454 Witten
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Westfalenstr. 29 , 58455 Witten
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Am Berge 52 a , 58456 Witten
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Cörmannstraße 12 , 58455 Witten
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Wasserbank 17 , 58456 Witten
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Brauckstraße 37 , 58454 Witten
Dachdecker Witten: Das Rathaus und die Johanniskirche
Die Stadt Witten befindet sich im Zentrum Nordrhein-Westfalens. Im Herzen der Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern befindet sich die Johanniskirche. 1752 wurde sie erstmals auf den Fundamenten einer ehemaligen Kapelle erbaut. An den Arbeiten waren auch Dachdecker aus Witten beteiligt. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie neu aufgebaut. Der Bau wurde 1952 fertiggestellt. Heute gilt die Johanniskirche zusammen mit dem Rathaus als Wahrzeichen Wittens.
1911 wurde ein Wettbewerb zum Neubau des Rathauses ausgeschrieben. Gewonnen hat der Vorschlag eines Berliner Architekten. Der Baubeginn verzögerte sich jedoch durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Erst im Jahr 1921 erfolgte die Grundsteinlegung. 1924 hatten die Dachdecker Wittens ihre Arbeit so weit beendet, dass das Rathaus bezogen werden konnte. Nachdem die Stadtverwaltung ihre Büros bezogen hatte, konnten sich die Handwerker mit der Konstruktion des charakteristischen Turms befassen, der heute das Stadtbild prägt. Gekrönt wurde er durch die Dachdecker aus Witten mit einer Spitze aus Kupferblech.
Natürlich darf auch das Haus Witten nicht unerwähnt bleiben. Der ehemalige Rittersitz wurde ursprünglich etwa 1470 erbaut. Nach einem Brand erfolgte der Neuaufbau 1701. Dabei wurden Elemente aus dem Barock mit integriert. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude erneut stark beschädigt. Aus Sicherheitsgründen musste im Anschluss unter anderem der Giebel entfernt werden. Über viele Jahre stand die Ruine im Süden der Stadt und sollte schon abgerissen werden. Erst 1975 begann die umfangreiche Restauration. Dabei wurde darauf verzichtet, die Konstruktion entsprechend der historischen Vorgaben durchzuführen. Ganz bewusst hat man sich dafür entschieden, dass sich die neuen Gebäudeabschnitte von der alten Bausubstanz abheben. Dafür wurde das mit Stahl, Glas und Beton errichtete Haus Witten 1998 mit einem Architekturpreis des Bundes Deutscher Architekten ausgezeichnet, woran auch die Dachdecker Wittens ihren Anteil hatten.