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Tipps zum Kaminofen: Wohnambiente verschönern und Heizkosten sparen

Ein Kaminofen wird mit Holz befeuert und ist dadurch eine günstige Alternative zur Öl- oder Gasheizung. Zudem lassen sich durch die sogenannten Schwedenöfen ganze Häuser problemlos mit Heißwasser versorgen. Welche Möglichkeiten der Kaminofen noch bietet und zwischen welchen verschiedenen Modellen Sie sich entscheiden können, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Kaminofen

Ein Kaminofen kann Räume heizen, Heißwasser bereitstellen und als Herd dienen. © Steffi Pelz / pixelio.de

Ein Kaminofen (oder Schwedenofen) ist ein freistehender Ofen für die Wärmeerzeugung mittels Brennstoffen (zumeist Holz). Im Gegensatz zum offenen Kamin, der fest im Gebäude verbaut ist und direkt in den Schornstein mündet, wird der Kaminofen über ein Ofenrohr an den Schornstein angeschlossen. Obwohl ein Kaminofen Wärme abgibt (und damit den Raum heizt, in welchem er steht), erfüllen viele Modelle aufgrund geringer Effizienz eher dekorative Funktionen. Jedoch gibt es zahlreiche moderne Geräte, welche die Beheizung kompletter Häuser ermöglichen.

Arten des Kaminofens

Dauerbrandofen

Ein Dauerbrandofen ist ein Kaminofen, der die Kaminofennorm DIN EN 13240 erfüllt. Er muss zuerst eingeheizt und dann kontinuierlich weiterbefeuert werden. Dauerbrandöfen dienen der schnellen Beheizung von Räumen. Neben dem Korpus gibt das Rauchrohr den Hauptteil der Strahlungswärme an die Raumluft ab.

Speicherofen

Ein Speicherofen (oder Grundofen) ist ein Kaminofen, der nach der Speicherofennorm DIN EN 15250 geprüft ist. Die durch die Befeuerung entstehende Wärme wird von einem Speicherkern (zumeist aus Keramik) aufgenommen und dann langsam über die Außenhaut des Speicherofens wieder abgegeben. Die regelmäßige Reinigung von Korpus, Innenraum und Scheibe ist hier besonders wichtig, um das Ansetzen des leicht entzündlichen Glanzrußes zu verhindern.

Wasserführender Heizungsherd

Ein Kaminofen mit Anschluss an die Heizungsanlage (durch ein wasserführendes Heizregister) und integrierter Herdfunktion wird als wassergeführter Kaminofen bezeichnet. Gerade in Zeiten, in denen Rohstoffe wie Öl und Gas stetig teurer werden, wird der Einbau eines Kaminofens als Heizgerät zunehmend attraktiver. Die produzierte Wärme kann hierbei für ein komplettes Wohnhaus genutzt werden:

  • Abgabe von Wärmestrahlung an den Aufstellraum,
  • Einspeisung von erzeugtem Heißwasser mittels Umwälzpumpe in den Heizungskreislauf,
  • Speicherung des Heißwassers für Dusche und Bad,
  • Erhitzen eines Kochfeldes.

Zudem lässt sich ein Kaminofen auch in vielfältiger Weise nachrüsten. So ist beispielsweise die Integration einer Backröhre möglich. Des Weiteren kann ein integrierter Abgaswärmetauscher aus den vom Kaminofen erzeugten Abgasen Wärme zurückgewinnen und so den Heizwert des Gerätes noch signifikant erhöhen.

Beim Anschluss auf passenden Schornstein achten

Wer einen Kamin oder Kaminofen in Betrieb nehmen möchte, muss auf die Möglichkeiten des Schornsteins Rücksicht nehmen. Gerade bei einem Kamin muss der Schornstein eine große Menge an Gas abführen können. Doch auch vor dem Einbau eines Kaminofens hat ein zertifizierter Dachdecker verschiedene Dinge zu prüfen:

  • Eignung des Schornsteins (Querschnitt, Innenrohr vorhanden),
  • Schäden am Schornstein,
  • Kapazitäten für die Zufuhr von Frischluft,
  • Tragkraft des Fußbodens.

Sowohl Planung als auch Bau und Abnahme eines Kamins sind stets Aufgabe eines Fachmannes. Werden hier nicht alle Sicherheitsbestimmungen beachtet (insbesondere bezüglich Be- und Entlüftung), können erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentrationen schnell zu lebensbedrohlichen Situationen führen.

Kosten für einen Kaminofen

Der Bau eines Kamins ist nicht in jedem Gebäude möglich. Zudem müssen viel Aufwand, Zeit und Geld investiert werden. Ein Kaminofen ist hier die preisgünstige Alternative.

Viele Haushalte verfügen auch über Kamine, die keine angemessene Zugluft mehr entwickeln und dadurch einen Großteil der Abgase ins Gebäudeinnere drücken. Der nachträgliche Einbau einer Heizkassette ist eine Umbaumaßnahme, die den offenen Kamin in eine effektive Heizung verwandelt. Jedoch ist auch eine solche Sanierung ein Unterfangen, das mit recht hohen Kosten und baulichem Aufwand verbunden ist.

Zumeist ist es günstiger und praktischer, einen neuen Kaminofen aufstellen zu lassen. Die Anschaffungskosten hängen dabei ganz von Art, Funktionen und jeweiligem Modell ab. Um die Preise und den Leistungsumfang verschiedener Geräte miteinander zu vergleichen, können Sie sich beispielsweise hier weiterführend informieren.

Bezugsquellen für Kaminöfen

Ein Kaminofen lässt sich auf Online-Portalen, im Baumarkt oder beim professionellen Dachdecker erwerben. Wer einen Fachmann mit dem Kauf beauftragt, kann sich ausgiebig zum passenden Modell beraten und zudem den Ofen anschließen und abnehmen lassen. Wenn Sie auf der Suche nach einem passenden Fachbetrieb sind, können Sie hier auf Dachdecker.com fündig werden. Nehmen Sie noch heute Kontakt zu Experten in Ihrer Umgebung auf und lassen Sie sich individuell und unverbindlich Kostenvoranschläge für die Planung, den Kauf und den Einbau eines Kaminofens erstellen.

Fazit

Ein Kaminofen wird in Zeiten stetig teurer werdender Rohstoffe wie Gas und Öl zunehmend attraktiver, da so bei richtiger Dimensionierung und fachgerechtem Einbau durchaus Heizkosten eingespart werden können. Als Käufer haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Bauformen, Materialien und Farben. Planung, Einbau und Abnahme des Kaminofens – abgesehen von der Farbwahl – sollten Sie dabei stets einem Fachmann überlassen!

Ein Kaminofen wird mit Holz befeuert und ist dadurch eine günstige Alternative zur Öl- oder Gasheizung. Zudem lassen sich durch die sogenannten Schwedenöfen ganze Häuser problemlos mit Heißwasser versorgen. Welche Möglichkeiten der Kaminofen noch bietet und zwischen welchen verschiedenen Modellen Sie sich entscheiden können, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Kaminofen

Ein Kaminofen kann Räume heizen, Heißwasser bereitstellen und als Herd dienen. © Steffi Pelz / pixelio.de

Ein Kaminofen (oder Schwedenofen) ist ein freistehender Ofen für die Wärmeerzeugung mittels Brennstoffen (zumeist Holz). Im Gegensatz zum offenen Kamin, der fest im Gebäude verbaut ist und direkt in den Schornstein mündet, wird der Kaminofen über ein Ofenrohr an den Schornstein angeschlossen. Obwohl ein Kaminofen Wärme abgibt (und damit den Raum heizt, in welchem er steht), erfüllen viele Modelle aufgrund geringer Effizienz eher dekorative Funktionen. Jedoch gibt es zahlreiche moderne Geräte, welche die Beheizung kompletter Häuser ermöglichen.

Arten des Kaminofens

Dauerbrandofen

Ein Dauerbrandofen ist ein Kaminofen, der die Kaminofennorm DIN EN 13240 erfüllt. Er muss zuerst eingeheizt und dann kontinuierlich weiterbefeuert werden. Dauerbrandöfen dienen der schnellen Beheizung von Räumen. Neben dem Korpus gibt das Rauchrohr den Hauptteil der Strahlungswärme an die Raumluft ab.

Speicherofen

Ein Speicherofen (oder Grundofen) ist ein Kaminofen, der nach der Speicherofennorm DIN EN 15250 geprüft ist. Die durch die Befeuerung entstehende Wärme wird von einem Speicherkern (zumeist aus Keramik) aufgenommen und dann langsam über die Außenhaut des Speicherofens wieder abgegeben. Die regelmäßige Reinigung von Korpus, Innenraum und Scheibe ist hier besonders wichtig, um das Ansetzen des leicht entzündlichen Glanzrußes zu verhindern.

Wasserführender Heizungsherd

Ein Kaminofen mit Anschluss an die Heizungsanlage (durch ein wasserführendes Heizregister) und integrierter Herdfunktion wird als wassergeführter Kaminofen bezeichnet. Gerade in Zeiten, in denen Rohstoffe wie Öl und Gas stetig teurer werden, wird der Einbau eines Kaminofens als Heizgerät zunehmend attraktiver. Die produzierte Wärme kann hierbei für ein komplettes Wohnhaus genutzt werden:

  • Abgabe von Wärmestrahlung an den Aufstellraum,
  • Einspeisung von erzeugtem Heißwasser mittels Umwälzpumpe in den Heizungskreislauf,
  • Speicherung des Heißwassers für Dusche und Bad,
  • Erhitzen eines Kochfeldes.

Zudem lässt sich ein Kaminofen auch in vielfältiger Weise nachrüsten. So ist beispielsweise die Integration einer Backröhre möglich. Des Weiteren kann ein integrierter Abgaswärmetauscher aus den vom Kaminofen erzeugten Abgasen Wärme zurückgewinnen und so den Heizwert des Gerätes noch signifikant erhöhen.

Beim Anschluss auf passenden Schornstein achten

Wer einen Kamin oder Kaminofen in Betrieb nehmen möchte, muss auf die Möglichkeiten des Schornsteins Rücksicht nehmen. Gerade bei einem Kamin muss der Schornstein eine große Menge an Gas abführen können. Doch auch vor dem Einbau eines Kaminofens hat ein zertifizierter Dachdecker verschiedene Dinge zu prüfen:

  • Eignung des Schornsteins (Querschnitt, Innenrohr vorhanden),
  • Schäden am Schornstein,
  • Kapazitäten für die Zufuhr von Frischluft,
  • Tragkraft des Fußbodens.

Sowohl Planung als auch Bau und Abnahme eines Kamins sind stets Aufgabe eines Fachmannes. Werden hier nicht alle Sicherheitsbestimmungen beachtet (insbesondere bezüglich Be- und Entlüftung), können erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentrationen schnell zu lebensbedrohlichen Situationen führen.

Kosten für einen Kaminofen

Der Bau eines Kamins ist nicht in jedem Gebäude möglich. Zudem müssen viel Aufwand, Zeit und Geld investiert werden. Ein Kaminofen ist hier die preisgünstige Alternative.

Viele Haushalte verfügen auch über Kamine, die keine angemessene Zugluft mehr entwickeln und dadurch einen Großteil der Abgase ins Gebäudeinnere drücken. Der nachträgliche Einbau einer Heizkassette ist eine Umbaumaßnahme, die den offenen Kamin in eine effektive Heizung verwandelt. Jedoch ist auch eine solche Sanierung ein Unterfangen, das mit recht hohen Kosten und baulichem Aufwand verbunden ist.

Zumeist ist es günstiger und praktischer, einen neuen Kaminofen aufstellen zu lassen. Die Anschaffungskosten hängen dabei ganz von Art, Funktionen und jeweiligem Modell ab. Um die Preise und den Leistungsumfang verschiedener Geräte miteinander zu vergleichen, können Sie sich beispielsweise hier weiterführend informieren.

Bezugsquellen für Kaminöfen

Ein Kaminofen lässt sich auf Online-Portalen, im Baumarkt oder beim professionellen Dachdecker erwerben. Wer einen Fachmann mit dem Kauf beauftragt, kann sich ausgiebig zum passenden Modell beraten und zudem den Ofen anschließen und abnehmen lassen. Wenn Sie auf der Suche nach einem passenden Fachbetrieb sind, können Sie hier auf Dachdecker.com fündig werden. Nehmen Sie noch heute Kontakt zu Experten in Ihrer Umgebung auf und lassen Sie sich individuell und unverbindlich Kostenvoranschläge für die Planung, den Kauf und den Einbau eines Kaminofens erstellen.

Fazit

Ein Kaminofen wird in Zeiten stetig teurer werdender Rohstoffe wie Gas und Öl zunehmend attraktiver, da so bei richtiger Dimensionierung und fachgerechtem Einbau durchaus Heizkosten eingespart werden können. Als Käufer haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Bauformen, Materialien und Farben. Planung, Einbau und Abnahme des Kaminofens – abgesehen von der Farbwahl – sollten Sie dabei stets einem Fachmann überlassen!