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Dachabdichtung

Dachschalung – altbewährt oder modern?

Die Dachschalung als Basis der gesamten Dacheindeckung muss einiges aushalten. Die Auswahl an Materialien ist heutzutage vielfältig und die richtige Wahl von verschiedenen Faktoren abhängig. Erfahren Sie auf Dachdecker.com, worauf man achten sollte.

Dachschalung

Traditionelle Sichtdachstühle haben Charm. Dachschalungen werden jedoch meist verkleidet. – ©zimmereieberli by flickr.com

Die Dachschalung ist nicht nur wichtige Grundlage eines Daches, es kann bei einem Sichtdachstuhl auch den Stil der Innenrichtung prägen. Da aber in der Regel die Verschalung verkleidet wird, spielen ästhetische Gründe bei der Materialauswahl keine Rolle. Interessant und kompliziert wird es bei den Eigenschaften der unterschiedlichen Werkstoffe. Hier kann bei der Dachschalung der Preis entscheidend sein.

Traditionelle Dachschalung aus Holz

Typischerweise wird für die Dachschalung Holz verwendet, seitlich besäumte (an den Längsseiten beschnittene) und mit Nut und Feder versehene Bretter, sogenannter Rauhspund. Diese werden mit den Dachsparren, welche von der Traufe zum First verlaufen, verbunden. Anschließend wird eine Folie aufgebracht, bevor schließlich die Lattung und die äußere Schicht wie Ziegel folgen. Traditionell werden Hohlziegel verwendet, bekannte Vertreter sind die Ziegelarten Mönch und Nonne (in Form halbierter Rohre). Eine Dachschalung aus Holz unterstützt den Wärmeschutz und kommt heutzutage ohne die Verwendung chemischer Keulen aus. Somit kann sie einen wichtigen Teil zu einem gesunden Wohnraum beitragen.

Effiziente Dachschalung mit Zusatznutzen

Moderne Baustoffe, mit nützlichen Eigenschaften können eine Dachschalung aus Rauhspund ersetzen, sind aber auch um einiges teurer. Weichfaserplatten können verklebt werden, haben eine zusätzliche Dämmung und sind besonders diffusionsoffen, d.h., sie haben eine feuchtigkeitsregulierende Wirkung. Eine andere Möglichkeit sind die stabileren mitteldichten Faserplatten (MDF). Da bei der Dachschalung die Dicke des Materials Einfluss auf dessen Trittsicherheit hat, werden häufig Platten ab 15mm Stärke verwendet. Diese können bei der Arbeit auf dem Dach betreten werden. Einige Modelle bieten bereits einen Regenschutz, so dass auf eine zusätzlich diffusionsoffene Folie verzichtet werden kann und die Dachschalung streichen überflüssig wird. Ein weiterer Vorteil: Das Verlegen der Platten geht leichter und schneller, als die Holzbretter auf die Dachschalung zu nageln. Bei der Materialwahl müssen also die jeweiligen Ansprüche und Bedingungen berücksichtigt werden. Für eine Dachschalung ist der fachlich versierte Dachdecker also stets der richtige Ansprechpartner. Anspruchsvolle Arbeiten, wie das Anbringen der Dachschalung an den Kehlsparren erfordert einiges an Routine.

Ob Sie eine neue Dachschalung oder eine Sanierung planen, auf Dachdecker.com finden Sie die passenden Angebote aus Ihrer Region!