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	<title>Dachabdichtung &#8211; Tipps &amp; Ratgeber rund ums Dach</title>
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	<description>Dachdecker.com</description>
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		<link>https://www.dachdecker.com/magazin/din-18338-202638081</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kathrina Haunfelder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 11:50:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dachabdichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Dacheindeckung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Dach muss dauerhaft standsicher und funktionsfähig sein, und das über Jahrzehnte hinweg. Bereits kleine Ausführungsfehler können erhebliche Feuchteschäden, Energieverluste oder Folgeschäden an der Konstruktion nach sich ziehen. Die DIN 18338 bildet in diesem Zusammenhang den vertraglich-technischen Rahmen für Dachdeckungsarbeiten im Sinne der VOB/C. Sie legt fest, welche Bauleistungen für solide Dacharbeiten grundsätzlich zu erbringen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Ein Dach muss dauerhaft standsicher und funktionsfähig sein, und das über Jahrzehnte hinweg. Bereits kleine Ausführungsfehler können erhebliche Feuchteschäden, Energieverluste oder Folgeschäden an der Konstruktion nach sich ziehen. Die DIN 18338 bildet in diesem Zusammenhang den vertraglich-technischen Rahmen für Dachdeckungsarbeiten im Sinne der VOB/C. Sie legt fest, welche Bauleistungen für solide Dacharbeiten grundsätzlich zu erbringen sind, welche Anforderungen an Materialien und Ausführung gelten und wie Leistungen auszuschreiben, abzunehmen und abzurechnen sind.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Die DIN 18338 gehört als Allgemeine Technische Vertragsbedingung zur VOB/C und deckt Dachdeckungsarbeiten einschließlich zugehöriger Funktionsschichten ab.</li>



<li>Regelleistungen sowie Besondere Leistungen, die gesondert auszuschreiben oder zu vergüten sind, definiert die Norm verbindlich.</li>



<li>Bei privaten Bauvorhaben gilt sie nur, wenn die VOB/B oder VOB/C ausdrücklich und wirksam vereinbart wurde. Öffentliche Bauprojekte sind bei entsprechender VOB-Vereinbarung grundsätzlich daran gebunden.</li>



<li>Für Deckungen regelt die Norm Anforderungen an Stoffe, Ausführung, Anschlüsse, Nebenleistungen und Abrechnung.</li>



<li>Die DIN 18338 ersetzt keine objektbezogene Planung und ergänzt die Anforderungen der DIN 18336 für Abdichtungsarbeiten, der einschlägigen Produktnormen sowie der Fachregeln des Deutschen Dachdeckerhandwerks.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was ist die DIN 18338?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die DIN 18338 ist die Allgemeine Technische Vertragsbedingung (ATV) der VOB/C für Dachdeckungsarbeiten und regelt die technische Vertragsbedingungen, die Anforderungen an Baustoffe und die Ausführung sowie die Abgrenzung und Abrechnung von Leistungen für Arbeiten am Steildach. <a href="#quelle-1">[1]</a> Für die konkrete Planung bleiben zusätzlich Herstellervorgaben, Fachregeln, Produktnormen und objektbezogene Nachweise maßgeblich.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielt die DIN 18338 in der VOB/C?</h3><p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.vob-online.de/de">Innerhalb der VOB</a> Teil C ist die DIN 18338 die gewerkspezifische ATV für Dachdeckungsarbeiten und legt fest, welche technischen Vertragsbedingungen für dieses Gewerk gelten. Während die VOB/C die technischen Vertragsbedingungen für alle Einzelgewerke bündelt, definiert diese Spezialnorm die Qualitäts- und Leistungsstandards für den Dachdecker.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Dachprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Leistungen sind in der DIN 18338 für Dachdeckungsarbeiten geregelt? </h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>technische Ausführung: </strong>verbindliche Handwerksregeln für den gesamten Dachaufbau</li>



<li><strong>Materialqualität: </strong>Qualitätsvorgaben zu geeigneten Baustoffen und Bauteilen gemäß CE- und Produktnormen</li>



<li><strong>Systemaufbau:</strong> Richtlinien für die Montage von Unterkonstruktionen, Unterdeckungen und deren Befestigungsmittel</li>



<li><strong>Detailausbildung:</strong> Anforderungen an die Regensicherheit von Anschlüssen, Abschlüssen und Dachdurchdringungen</li>



<li><strong>Kalkulationssicherheit:</strong> exakte Abgrenzung von standardmäßigen Nebenleistungen und gesondert zu vergütenden Besonderen Leistungen</li>



<li><strong>finanzielle Abwicklung:</strong> einheitliche Grundsätze für das korrekte Aufmaß und die transparente Abrechnung</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Arbeiten fallen nicht unter die DIN 18338?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Deckunterlagen wie Latten oder Schalungen, wenn sie als Zimmerarbeiten ausgeführt werden</li>



<li>Bau gefalzter Metalldächer, die in der Regel den Klempnerarbeiten zugeordnet werden</li>



<li>Abdichtungen befahrbarer Flächen und Bauwerksabdichtungen, für die andere Normen einschlägig sind</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Damit grenzt die DIN 18338 Dachdeckungsarbeiten klar von anderen Gewerken und Abdichtungsleistungen ab. Sie schafft für individuelle Dachplanungen einen verlässlichen technischen Rahmen für die fachgerechte Ausführung.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Projekt beschreiben &amp; Angebote unverbindlich vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Ist die DIN 18338 verpflichtend?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die DIN 18338 ist eine<strong> technische Norm und kein Gesetz und damit </strong>nicht automatisch gesetzlich verpflichtend, wird aber verbindlich, wenn sie als Bestandteil der VOB/C wirksam in den Bauvertrag einbezogen wurde. In der Praxis dient sie zudem als wichtiger Maßstab dafür, ob Dachdeckungsarbeiten fachgerecht ausgeführt wurden. Wird die VOB/C in einen Vertrag einbezogen und betreffen die vereinbarten Leistungen Dachdeckungsarbeiten, wird die DIN 18338 zur technischen Vertragsgrundlage. Dies erleichtert im Streitfall die Bewertung, ob eine handwerkliche Bauleistung vertragsgerecht und frei von wesentlichen Mängeln erbracht wurde. </p><h3 class="wp-block-heading">Geltung der DIN 18338: öffentliche vs. private Bauverträge im Vergleich</h3><table class="article-table">
  <thead>
    <tr>
      <th>Vertragsart</th>
      <th>Gilt die DIN 18338?</th>
      <th>rechtliche Einordnung</th>
    </tr>
  </thead>
  <tbody>
    <tr>
      <td>öffentliche Auftraggeber (Bauverträge mit VOB)</td>
      <td>ja, in der Regel automatisch</td>
      <td>Wird ein VOB-Vertrag (insbesondere die VOB/B) vereinbart, werden die ATV der VOB/C einschließlich DIN 18338 automatisch Vertragsbestandteil.</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>private Bauherren (BGB-Vertrag mit VOB-Vereinbarungsausschreiben)</td>
      <td>ja, nach wirksamer Vereinbarung</td>
      <td>DIN 18338 wird erst verbindlicher Vertragsbestandteil, wenn die VOB/B (und damit VOB/C) ausdrücklich und wirksam in den Vertrag einbezogen wurde.</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>private Bauherren (ohne VOB-Vereinbarung)</td>
      <td>nein, nicht verbindlich; aber wichtige Orientierung</td>
      <td>DIN 18338 gilt nicht automatisch, dient Gerichten und Sachverständigen jedoch als wichtiges technisches Referenzdokument und Auslegungshilfe zur Beurteilung der Ausführungsqualität und von Mängeln.</td>
    </tr>
  </tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wofür gilt die DIN 18338 bei Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die DIN 18338 gilt vorrangig für Dachdeckungsarbeiten an geneigten, regenableitenden Dachflächen und ist von Abdichtungsarbeiten, die in der Regel unter DIN 18336 fallen, klar abzugrenzen. Sie gehört zur Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen und legt fest, was bei <a href="https://www.dachdecker.com/magazin/dachdeckung-201222953">Dachdeckungen</a> an geneigten Dächern </p><ul class="wp-block-list">
<li>geplant,</li>



<li>ausgeführt und</li>



<li>abgerechnet</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">werden muss. Neben der eigentlichen Dacheindeckung umfasst die Norm auch bestimmte Funktionsschichten sowie Anschlüsse und Abschlüsse am Steildach. Für Bauherren sorgt dies für klare Vorgaben bei Ausschreibung, Ausführung und Abrechnung der Leistungen nach DIN 18338.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche technischen Anforderungen stellt die DIN 18338 an Dachaufbau und Ausführung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die DIN 18338 verlangt als primäres Schutzziel eine fachgerechte, dauerhafte und regensichere Ausführung, bei der Niederschlagswasser zuverlässig über das Gefälle abgeleitet wird und nicht in die Dachkonstruktion eindringen kann. Für die dauerhafte Funktion müssen alle Materialien, Schichten und Anschlüsse exakt aufeinander abgestimmt sein und Bauwerksbewegungen, Windlasten, Feuchtigkeit sowie zulässige Toleranzen berücksichtigen. Für die Baustoffe gelten neben den Herstellervorgaben folgende Produktnormen:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>DIN EN 1304:</strong> Dachziegel</li>



<li><strong>DIN EN 490:</strong> Dachsteine</li>



<li><strong>DIN EN 12326-1:</strong> Schiefer</li>



<li><strong>DIN EN 492/494:</strong> Faserzement</li>



<li><strong>DIN EN 544:</strong> Bitumenschindeln</li>



<li><strong>DIN EN 534:</strong> Bitumenwellplatten</li>



<li><strong>DIN EN 14782/14783:</strong> metallische Dach- und Wandbekleidungen (soweit einschlägig und gewerklich passend zugeordnet)</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Der Aufbau der DIN 18338 (VOB/C) im Überblick</h2><table class="article-table">
  <thead>
    <tr>
      <th>VOB/C Abschnitt</th>
      <th>Fokus</th>
      <th>Kerninhalte</th>
    </tr>
  </thead>
  <tbody>
    <tr>
      <td>Abschnitt 0</td>
      <td>Hinweise für das Aufstellen der Leistungsbeschreibung</td>
      <td>
        <strong>Ausschreibung &amp; Leistungsverzeichnis:</strong><br>
        <ul>
          <li>regelt die zwingenden Vorgaben für Planer</li>
          <li>fordert exakte Baustellen-Angaben wie Dachform, Dachneigung und Traufhöhe sowie Details zu Dachwerkstoffen, Befestigungen und die Kennzeichnung von Leistungsabweichungen</li>
        </ul>
      </td>
    </tr>

    <tr>
      <td>Abschnitt 1</td>
      <td>Geltungsbereich der Norm</td>
      <td>
        <strong>Dachdeckungsarbeiten am Steildach:</strong><br>
        <ul>
          <li>definiert, für welche Bauleistungen die Norm rechtlich bindend ist</li>
          <li>umfasst kleinteilige Deckungen an geneigten Dächern und Außenwandbekleidungen</li>
          <li>reine Abdichtungsarbeiten (z. B. reine Dachabdichtungen bzw. Dacheindeckung am Flachdach) sind ausgeschlossen, hier gilt die DIN 18336</li>
        </ul>
      </td>
    </tr>

    <tr>
      <td>Abschnitt 2</td>
      <td>Stoffe und Bauteile</td>
      <td>
        <strong>Materialqualität &amp; Produktnormen:</strong><br>
        <ul>
          <li>legt die qualitativen Mindestanforderungen für Baumaterialien fest</li>
          <li>verweist auf europäische Normen (z. B. DIN EN 1304 für Dachziegel), um die Verwendung minderwertiger Werkstoffe beim Dachaufbau auszuschließen</li>
        </ul>
      </td>
    </tr>

    <tr>
      <td>Abschnitt 3</td>
      <td>fachgerechte Ausführung</td>
      <td>
        <strong>Mängelfreies Handwerk:</strong><br>
        <ul>
          <li>bestimmt die verbindlichen handwerklichen Regeln für den Dachaufbau</li>
          <li>enthält Vorgaben zur Unterkonstruktion, wind- und regensicheren Unterdeckung sowie zur Umsetzung und Abdichtung von Dachfenstern sowie von Anschlüssen, Kehlen und Firsten</li>
        </ul>
      </td>
    </tr>

    <tr>
      <td>Abschnitt 4</td>
      <td>Nebenleistungen &amp; Besondere Leistungen</td>
      <td>
        <strong>Kostenabgrenzung und Nachtragsmanagement:</strong><br>
        <ul>
          <li>unterscheidet, welche Zusatzarbeiten (z. B. Gerüstbau, Notdächer, Musterflächen) als Nebenleistung im Einheitspreis enthalten sind und was als Besondere Leistung extra vergütet werden muss</li>
        </ul>
      </td>
    </tr>

    <tr>
      <td>Abschnitt 5</td>
      <td>Aufmaß und Abrechnung</td>
      <td>
        <strong>Abrechnungsregeln:</strong><br>
        <ul>
          <li>dieser Abschnitt regelt die Abrechnungseinheiten</li>
          <li>Flächen werden in Quadratmetern, lineare Bauteile in Metern und Formteile in Stück abgerechnet</li>
          <li>zudem werden Übermessungsregeln und der Umgang mit Aussparungen definiert</li>
        </ul>
      </td>
    </tr>
  </tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Projekt beschreiben &amp; Angebote unverbindlich vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Dacharten werden von der DIN 18338 erfasst?</h2><ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.dachdecker.com/magazin/satteldach-201220653">Satteldach</a></li>



<li>Walmdach</li>



<li><a href="https://www.dachdecker.com/magazin/pultdach-201220573">Pultdach</a></li>



<li><a href="https://www.dachdecker.com/magazin/mansarddach-201119596">Mansarddach</a></li>



<li>Zeltdach</li>



<li><a href="https://www.dachdecker.com/magazin/reetdach-201117364">Reetdach</a></li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Die DIN 18338 erfasst geneigte <a href="https://www.dachdecker.com/magazin/dachformen-202537626">Dachformen</a>, sofern sie mit einer <strong>regenableitenden Dachdeckung ausgeführt </strong>werden und die konkrete Leistung dem Dachdeckergewerk zugeordnet ist. sofern es sich um eine regenableitende Dachdeckung handelt. Die Norm unterscheidet somit nicht primär nach der geometrischen Bauart oder dem optischen Design des Daches, sondern nach der handwerklichen Ausführungsart. Das bedeutet, dass viele klassische Steildachkonstruktionen von ihr erfasst werden, wenn die konkrete Dachdeckung in ihren Geltungsbereich fällt.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Dacharten werden von der DIN 18338 nicht erfasst?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Flachdächer</li>



<li>flach geneigte Dächer mit geschlossener Abdichtung</li>



<li>extensiv oder intensiv begrünte Dächer</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Die DIN 18338 gilt nicht für Dachkonstruktionen, bei denen eine geschlossene Abdichtung die Hauptfunktion gegen Wasser übernimmt. Für solche Dachaufbauten ist in der Regel die DIN 18336 für Abdichtungsarbeiten maßgeblich. Nicht unter die DIN 18338 fallen außerdem reine Glasdächer, industrielle Lichtbandkonstruktionen und bestimmte Konstruktionen aus dem Metall- und Fassadenbau.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint"><div class="articleNoticeableHintHead">WICHTIG</div><div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">DIN-Regelungen werden regelmäßig überarbeitet und aktualisiert. Wer Dachdeckungsarbeiten plant oder ausführt, sollte sich vorab über den aktuell gültigen Stand der DIN 18338 informieren. </div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Für welche Materialien und Dachdeckungssysteme gilt die DIN 18338?</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Dachziegeln (aus Ton)</li>



<li>Dachsteine (aus Beton)</li>



<li>Schiefer (Schieferdeckungen in verschiedenen Verlegearten)</li>



<li>Faserzement-Dachplatten und Faserzement-Wellplatten</li>



<li>Metalldeckungen (großformatige Profile oder Systemelemente, sofern sie nicht als klassische Klempnerarbeit nach DIN 18339 ausgeführt werden)</li>



<li>Bitumenschindeln (kleinteilige, überlappende Schindeln, nicht zu verwechseln mit großen Bahnen)</li>



<li>Reet und Stroh (traditionelle weiche Deckungen)</li>



<li>Unterdeckungen und Unterspannungen (als systemzugehörige Schutzschicht unter der Hauptdeckung)</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Die DIN 18338 betrifft Dachdeckungsarbeiten mit regenableitenden Deckungen, soweit diese Leistungen dem Dachdeckergewerk zugeordnet sind. Zugehörige Funktionsschichten wie Unterdeckungen oder Unterspannungen können im Leistungsumfang enthalten sein.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint"><div class="articleNoticeableHintHead">GUT ZU WISSEN</div><div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Die DIN 18338 umfasst neben dem Steildach auch Außenwandbekleidungen, sofern klassische Materialien wie Schiefer, Dachziegel oder Schindeln zum Einsatz kommen und die Leistung dem Dachdeckergewerk zuzuordnen ist. Diese Deckung an der Fassade kann aufgrund der Materialverwandtschaft dem Dachdeckergewerk zugeordnet werden. Für die korrekte Vergabe bedeutet das: Eine solche Außenwandbekleidung kann je nach Material und Ausführung nach DIN 18338 ausgeschrieben und abgerechnet werden. Andere Fassadenarten wie Putz sind hingegen als separate Bauleistung über die jeweils zuständigen ATV-Normen zu erfassen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Anforderungen stellt die DIN 18338 an Unterkonstruktion und Unterdeckung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Unterkonstruktion und Unterdeckung müssen so geplant und ausgeführt werden, dass sie die Dachdeckung dauerhaft tragen, Wind- und Schneelasten sicher ableiten und die Regensicherheit des gesamten Dachaufbaus unterstützen. Je nach Dachaufbau gehören dazu unter anderem Sparren, Pfetten, Holzschalungen sowie die Trag- und Konterlattung. Für Bauherren ist dabei wichtig, dass die sichtbare Dacheindeckung lediglich die äußere Schutzschicht bildet und erst die darunterliegenden Funktionsebenen sichern das Gebäude bauphysikalisch ab. Sie nehmen Windlasten auf, steuern den Feuchtigkeitstransport und gewährleisten eine ausreichende Hinterlüftung des Daches. Die<strong> Auswahl der geeigneten Unterdeckung</strong> erfolgt immer objektspezifisch und hängt unter anderem von mehreren Faktoren ab:</p><ul class="wp-block-list">
<li>tatsächliche Dachneigung</li>



<li>Witterungsbelastung am Standort</li>



<li>gewählter Deckstoff und Herstellervorgaben</li>



<li>Nutzung des Dachraums, zum Beispiel ausgebauter oder beheizter Wohnraum</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Bei modernen, unbelüfteten Dachkonstruktionen (Warmdach) schreibt die Praxis zudem einen exakten bauphysikalischen Nachweis vor, um unkontrollierte Feuchtigkeits- und Tauwasserschäden im Dämmaufbau auszuschließen. Bei belüfteten Konstruktionen (Kaltdach) muss hingegen die ungehinderte Luftzirkulation durch exakt dimensionierte Zuluftöffnungen an der Traufe und Abluftöffnungen am First handwerklich sichergestellt sein.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Projekt beschreiben &amp; Angebote unverbindlich vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Anforderungen stellt die DIN 18338 an Anschlüsse, Durchdringungen und Abschlüsse?</h2><table class="article-table">
  <thead>
    <tr>
      <th>Bereich</th>
      <th>Typische Beispiele</th>
      <th>Kernanforderung nach DIN 18338</th>
    </tr>
  </thead>
  <tbody>
    <tr>
      <td>Anschlüsse</td>
      <td>
        <ul>
          <li>Schornsteine</li>
          <li>Giebelwände</li>
          <li>Dachgauben</li>
          <li>Wandaufkantungen</li>
        </ul>
      </td>
      <td>
        <ul>
          <li>Anschlüsse an Wände, Aufkantungen oder ähnliche Bauteile sind mit Anschlussstreifen aus Metall auszuführen.</li>
          <li>Die Anschlussstreifen müssen gegen Niederschlagswasser abgedichtet werden, beispielsweise mit biegesteifen Aluminiumprofilen, die im Abstand von etwa 0,20 Meter befestigt werden.</li>
          <li>Bei Abdichtungen mit Bahnen ist der obere Randabschluss ebenfalls mit biegesteifen Profilen herzustellen und zusätzlich abzudichten.</li>
        </ul>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td>Durchdringungen</td>
      <td>
        <ul>
          <li>Dachfenster</li>
          <li>Dunstrohre</li>
          <li>Antennenmasten</li>
          <li>Solarthermie- und Photovoltaik-Halterungen</li>
        </ul>
      </td>
      <td>
        <ul>
          <li>Durchdringungen wie Dachfenster, Lüfter, Austritte oder Rohrdurchführungen sind mit Formteilen aus dem gleichen Material wie die Dachdeckung oder handwerklich wasserdicht auszuführen.</li>
          <li>Ecken, Einfassungen und Abdeckungen erfordern systemgerechte Lösungen mit selbstdichtenden oder indirekten Befestigungen im Überdeckungsbereich.</li>
          <li>In witterungsexponierten Bereichen sind korrosionsbeständige Befestigungsmittel zu verwenden.</li>
        </ul>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td>Abschlüsse</td>
      <td>
        <ul>
          <li>Traufe</li>
          <li>Ortgang</li>
          <li>First</li>
          <li>Grat</li>
          <li>Dachkehle</li>
        </ul>
      </td>
      <td>
        <ul>
          <li>Grate sind mit Formteilen oder Kappen auszuführen, Kehlen in der Regel als überdeckte Metallkehlen.</li>
          <li>Traufen werden mit eingespitztem Fuß und zusätzlichem Blech ausgeführt.</li>
          <li>Firste können aufgelegt oder mit Schwenkgraten ausgeführt werden.</li>
          <li>Dachdetails wie Gauben, Pfosten oder Laibungen müssen sich konstruktiv der Flächendeckung anpassen und mit zugeschnittenen Schindeln oder vergleichbaren Elementen hergestellt werden.</li>
        </ul>
      </td>
    </tr>
  </tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Die DIN 18338 fordert, dass alle Anschlüsse, Durchdringungen und Abschlüsse so materialkompatibel und regendicht ausgeführt werden, dass abfließendes Wasser kontrolliert abgeleitet wird. Da an diesen Detailpunkten unterschiedliche Bauteile und Werkstoffe aufeinandertreffen, gelten sie als die schadensanfälligsten Zonen des gesamten Daches und verlangen höchste handwerkliche Präzision. Wird ein Dachfenster zum Beispiel in eine Ziegeldeckung eingebaut, reicht der Blendrahmen allein nicht aus. Erforderlich sind eine passende Eindeckrahmenlösung, eine sichere Einbindung in die wasserführende Ebene und eine fachgerechte Wiederherstellung von Unterdeckung, Lattung und Deckung.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/06/din-dacheindeckung-1024x683.webp" alt="Dachdecker arbeiten an einer Dacheindeckung mit Biberschwanz-Dachziegeln direkt neben einem neu eingebauten Dachfenster. Zwei Dachdecker richten die roten, abgerundeten Tondachziegel in Kronendeckung auf der hölzernen Traglatte aus." class="wp-image-38084" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/06/din-dacheindeckung-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/06/din-dacheindeckung-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/06/din-dacheindeckung-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/06/din-dacheindeckung-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/06/din-dacheindeckung-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/06/din-dacheindeckung-100x67.webp 100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption class="wp-element-caption"><span>Dachdeckungsarbeiten werden für eine dauerhafte Regensicherheit präzise nach DIN 18338 ausgeführt</span> © brizmaker / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Pflichten hat der Dachdecker nach DIN 18338 bei Planung und Ausführung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Dachdecker ist nach DIN 18338 verpflichtet, Dachdeckungsarbeiten fachgerecht, dauerhaft funktionsfähig und nach den geltenden technischen Anforderungen auszuführen. Vor Arbeitsbeginn prüft er die Unterkonstruktion, stimmt sich mit anderen Gewerken ab und stellt sicher, dass alle Voraussetzungen für eine mangelfreie Ausführung erfüllt sind. Fehler in dieser Phase zeigen sich oft erst Jahre später und verursachen dann erhebliche Folgeschäden. Während der Dachdeckung trägt er die volle Verantwortung für eine dauerhaft belastbare Konstruktion, die das Gebäude zuverlässig vor Witterungseinflüssen schützt.</p><h3 class="wp-block-heading"><span>Planungspflichten </span><span>nach DIN 18338</span></h3><ul class="wp-block-list">
<li>rechtzeitige Mitteilung der erforderlichen Maße und Vorgaben, wenn die Unterkonstruktion nicht durch ihn selbst erstellt wird</li>



<li>Festlegung von Dachlatten- und Pfettenabständen sowie Vorgaben für Gratleisten, Kehlschalungen und Traufdetails</li>



<li>Prüfung der Ausführungsbedingungen auf mögliche Risiken oder Einschränkungen</li>



<li>Anzeige von Bedenken gemäß § 4 Absatz 3 VOB/B, beispielsweise bei Feuchtigkeit, Frost, Schnee, Eis, starkem Wind oder ungeeigneten Verlegeuntergründen</li>



<li>Verwendung normgerechter Baustoffe und Bauteile entsprechend den Anforderungen der DIN 18338</li>



<li>Einhaltung der technischen Vorgaben zu Deckungsarten, Befestigungen, Unterdeckungen sowie Schutz- und Dämmschichten</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint"><div class="articleNoticeableHintHead">WICHTIG</div><div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Zusätzliche Maßnahmen, die aufgrund ungeeigneter Ausführungsbedingungen notwendig werden, gelten in der Regel als Besondere Leistungen und werden gesondert vergütet.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Ausführungspflichten nach DIN 18338</h3><ul class="wp-block-list">
<li>fachgerechte Ausführung der Dachdeckung nach den Vorgaben</li>



<li>Verwendung geeigneter und korrosionsbeständiger Materialien sowie Befestigungsmittel, beispielsweise feuerverzinkter Bauteile nach DIN EN ISO 1461</li>



<li>Nachweis der Tragfähigkeit und Sicherheit bei selbsttragenden Systemen durch die erforderlichen statischen Berechnungen</li>



<li>systemgerechter Einbau von Unterdeckbahnen, Konterlatten, Dampfsperren und Dämmstoffen</li>



<li>technisch einwandfreie Ausführung von Anschlüssen, Durchdringungen und Abschlüssen zur Sicherstellung der Dichtheit</li>



<li>Herstellung einer dauerhaft belastbaren und funktionssicheren Dachkonstruktion</li>



<li>Anfertigung von Musterflächen oder Proben bei Sonderkonstruktionen oder abweichenden Ausführungen, sofern dies erforderlich ist</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Projekt beschreiben &amp; Angebote unverbindlich vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie beeinflusst die DIN 18338 die Ausschreibung von Dachdeckungsarbeiten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die DIN 18338 bildet als Bestandteil der VOB/C die verbindliche Grundlage für eine vollständige Ausschreibung von Dachdeckungsarbeiten und legt über ihre Struktur fest, welche Angaben in eine Ausschreibung gehören (Abschnitt 0) und wie Leistungen eindeutig abzugrenzen sind (Abschnitt 4). Ihre technischen Mindestanforderungen werden automatisch zum Vertragsinhalt, sobald in den Ausschreibungsunterlagen auf die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen verwiesen wird. Das verhindert, dass pauschale oder unklare Formulierungen später zu Streit über den Leistungsumfang führen. Wer die Norm kennt, schreibt präziser aus, bewertet Mängel gezielter und ordnet Haftungsfragen klarer ein.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie müssen Leistungsbeschreibungen nach DIN 18338 formuliert werden?</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>vollständige Angaben zur Baustelle:</strong> Die Leistungsbeschreibung muss alle für Planung und Ausführung relevanten Rahmenbedingungen enthalten, insbesondere Dachform, Dachneigung, Traufhöhe sowie Art und Beschaffenheit der vorhandenen Unterkonstruktion.<br></li>



<li><strong>konkrete Festlegung der Ausführung:</strong> Art der Dachdeckung oder Außenwandbekleidung, Befestigungsart, Überdeckungsform, Farbe und Güte der Deckstoffe sind eindeutig zu bestimmen, damit die geschuldete Bauleistung technisch klar definiert ist.<br></li>



<li><strong>eindeutige Kennzeichnung von Abweichungen:</strong> Weichen Schichtaufbauten, Materialien oder Befestigungsarten von den ATV-Regelungen der DIN 18338 ab, müssen diese ausdrücklich als Abweichungen von den ATV beschrieben werden, da die Norm sonst als Mindeststandard gilt.<br></li>



<li><strong>gesonderte Ausweisung von Besonderen Leistungen:</strong> Leistungen, die über den Standard-Leistungsumfang hinausgehen (Besondere Leistungen nach Abschnitt 4.2), sind einzeln im Leistungsverzeichnis aufzuführen, da sie zusätzlich vergütet werden müssen.<br></li>



<li><strong>Anpassung an die vorgesehenen Abrechnungseinheiten:</strong> Die Leistungsbeschreibung ist so zu gliedern, dass Flächen nach Quadratmetern, Formteile nach Stückzahl und Anschlüsse nach Längenmaß eindeutig erfasst und später gemäß den Abrechnungsregeln (Abschnitt 5) prüfbar abgerechnet werden können.<strong> </strong></li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie wirkt sich die DIN 18338 auf die Abrechnung von Dachdeckerleistungen aus?</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dachflächen</strong> werden in Quadratmetern erfasst. Die Mengenermittlung reicht bis zur Mitte von First, Grat oder Kehle, Formstücke werden im Regelfall übermessen.</li>



<li><strong>lineare Bauteile</strong> wie Ortgänge oder Traufen rechnet man nach Längenmaß in Metern ab.</li>



<li><strong>einzelne Formziegel</strong> und Abschlusselemente werden nach Stückzahl erfasst.</li>



<li><strong>Öffnungen und Aussparungen</strong> ab 2,5 Quadratmetern zieht man von der Gesamtfläche ab.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Die DIN 18338 legt in Abschnitt 5 verbindliche Abrechnungseinheiten fest und verhindert so, dass Leistungen uneinheitlich oder fehlerhaft vergütet werden. Weicht die Abrechnung von diesen Einheiten ab, muss das ausdrücklich in der Leistungsbeschreibung festgelegt werden. Ohne eine solche Klarstellung gelten die Vorgaben der Norm als verbindliche Grundlage. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Bedeutung hat die DIN 18338 bei der Abnahme von Dacharbeiten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Bei der Abnahme entscheidet die DIN 18338 als technischer Maßstab darüber, ob die ausgeführten Dacharbeiten den vertraglich vereinbarten Anforderungen entsprechen. Geprüft wird, ob die verwendeten Stoffe den Produktnormen aus Abschnitt 2 entsprechen und ob die Ausführung gemäß Abschnitt 3 erfolgt ist. Dazu gehören die Einhaltung der vorgesehenen Deckungsart, eine fachgerechte Unterdeckung sowie technisch korrekte Anschlüsse und Abschlüsse. Wer als Auftraggeber die Abnahme vorbereitet, sollte diese Kriterien kennen, um Mängel gezielt benennen und bewerten zu können.<strong> </strong></p><h3 class="wp-block-heading"><span>Wann gilt ein Dach nach DIN 18338 als mangelhaft? </span></h3><ul class="wp-block-list">
<li>die verwendeten Stoffe entsprechen nicht den zugelassenen Produktnormen</li>



<li>die Ausführung weichen von den technischen Anforderungen ab</li>



<li>der Auftragnehmer unterlässt eine erforderliche Bedenkenanzeige</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Diese Kriterien können eigenständig zur Feststellung eines Mangels führen und sind bei Abnahme und Haftungsfragen gleichwertig zu berücksichtigen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Schnittstellen hat die DIN 18338 zu anderen Normen und Regelwerken im Dachbereich?</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Produktnormen für Deckstoffe:</strong> Für die Materialgüte gelten strikte Vorgaben, wie die DIN EN 1304 für Dachziegel oder die DIN EN 12326 für Schiefer.<br></li>



<li><strong>Gewerkeabgrenzung (VOB/C):</strong> Es besteht eine enge Schnittstelle zur DIN 18336 (Abdichtungsarbeiten). Während die DIN 18338 Dachdeckungen (Ziegel, Schiefer) regelt, übergibt sie flache Abdichtungen und Bitumenbahnen (nach DIN EN 13707) an die DIN 18336. Weitere Schnittstellen bestehen zur DIN 18334 (Zimmerarbeiten) für die Unterkonstruktion und zur DIN 18339 (Klempnerarbeiten) für Entwässerungsarbeiten.<br></li>



<li><strong>Bauphysik &amp; Schutz:</strong> Beim Schichtaufbau greift die DIN 4108-3 für den klimabedingten Feuchteschutz (Dampfsperren und Belüftung). Für Verbindungselemente wird über die DIN EN ISO 1461 ein langlebiger Korrosionsschutz (Feuerverzinkung) geregelt.<br></li>



<li><strong>Übergeordnete VOB-Regeln:</strong> Die DIN 18299 gilt als Grundnorm für alle Gewerke automatisch mit und regelt allgemeine Abläufe sowie die Abrechnung von Nebenleistungen.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Die DIN 18338 gilt am Dach nicht isoliert, sondern greift eng mit anderen Gewerken und Regelwerken ineinander. Über Abschnitt 2 verweist sie direkt auf relevante Material- und Prüfnormen und sichert so die Qualität der verwendeten Baustoffe.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie unterscheidet sich die DIN 18338 von den Flachdachnormen und Abdichtungsnormen?<strong> </strong></h2><p class="wp-block-paragraph">Der entscheidende Unterschied liegt im bauphysikalischen Prinzip: Die DIN 18338 regelt die Wasserableitung auf geneigten Dächern durch überlappende Deckstoffe wie Ziegel oder Schiefer, während die DIN 18336 und die DIN 18531 eine lückenlose, wasserdichte Schutzschicht für Flachdächer und Balkone vorschreiben. Flachdächer folgen damit einem grundlegend anderen Ansatz, da ihre Abdichtung auch stehendem oder drückendem Wasser dauerhaft standhalten muss. <a href="#quelle-2">[2]</a> Die DIN 18336 übernimmt dabei die vertragliche Ausführung als VOB/C-Norm, die DIN 18531 regelt die technische Planung. Neben den DIN-Normen sind für die handwerklichen Ausbauarbeiten am Flachdach in der Praxis zudem die Vorgaben der <a href="https://www.dachdecker.com/magazin/flachdachrichtlinie-201221073">Flachdachrichtlinie</a> maßgebend.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/03/schaeden-flachdach-1024x683.webp" alt="Nahaufnahme eines Flachdachs mit einer Wasserpfütze, die den Himmel und ein Gebäude reflektiert. Das Dach besteht aus einer grauen Bitumen- oder Kunststoffabdichtung, die an einigen Stellen leichte Unebenheiten aufweist. Einige Blätter und kleine Schmutzpartikel sind auf der Oberfläche verstreut. Die stehende Nässe könnte auf eine unzureichende Entwässerung oder eine mögliche Dachschädigung hinweisen." class="wp-image-37502" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/03/schaeden-flachdach-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/03/schaeden-flachdach-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/03/schaeden-flachdach-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/03/schaeden-flachdach-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/03/schaeden-flachdach-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/03/schaeden-flachdach-100x67.webp 100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption class="wp-element-caption"><span>Für Flachdachabdichtungen sind insbesondere DIN 18336 als ATV der VOB/C und DIN 18531 als technische Abdichtungsnorm relevant</span> © Michael Vi / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Projekt beschreiben &amp; Angebote unverbindlich vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Vergleich: DIN 18338 vs. Abdichtungs- und Flachdachnormen</h2><table class="article-table">
  <thead>
    <tr>
      <th>Kriterium</th>
      <th>DIN 18338 (Dachdeckungsarbeiten)</th>
      <th>Abdichtungsnormen (VOB/C: DIN 18336 / Planung: DIN 18531)</th>
    </tr>
  </thead>
  <tbody>
    <tr>
      <td>Normen-Typ &amp; Funktion</td>
      <td>
        <ul>
          <li>VOB/C Gewerkenorm: regelt vertragliche Ausführung und Abrechnung von handwerklichen Dachdeckungen</li>
        </ul>
      </td>
      <td>
        <ul>
          <li>DIN 18336: VOB/C Gewerkenorm für die Ausführung</li>
          <li>DIN 18531: reine technische Planungsnorm für Konstruktion und Stoffe</li>
        </ul>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td>Anwendungsbereich</td>
      <td>
        <ul>
          <li>steile Dächer mit klassischen Deckstoffen (Ziegel, Schiefer, Schindeln) sowie deren Unterkonstruktion (Lattung) und Unterspannteile</li>
        </ul>
      </td>
      <td>
        <ul>
          <li>Flachdächer, Balkone, genutzte sowie ungenutzte Dächer, Loggien, Laubengänge sowie Bauwerksabdichtungen (z. B. Kellerwände) ohne handwerkliche Ziegeldeckung</li>
        </ul>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td>bauphysikalischer Ansatz</td>
      <td>
        <ul>
          <li>regensicher: Wasser wird durch die Dachneigung über schuppenförmig überlappende Materialien abgeleitet; keine Beständigkeit gegen stehendes Wasser</li>
        </ul>
      </td>
      <td>
        <ul>
          <li>wasserdicht: nahtlose, geschlossene Schutzschicht, die auch stehendem, drückendem oder anstauendem Niederschlagswasser dauerhaft standhält</li>
        </ul>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td>Schwerpunkt der Regelungen</td>
      <td>
        <ul>
          <li>handwerkliche Deckungsarten (z. B. Doppel-, Kronendeckung)</li>
          <li>Mindestdachneigungen</li>
          <li>mechanische Fixierungen (Sturmklammern, Haken, Nägel)</li>
        </ul>
      </td>
      <td>
        <ul>
          <li>mehrlagige Schichtaufbauten (Dampfsperre, Dämmung)</li>
          <li>Fügetechniken (Schweißen, Verkleben, flüssige Kunststoffe)</li>
          <li>kritische Detailabdichtungen (Anschlüsse, Gullis)</li>
        </ul>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td>System</td>
      <td>
        <ul>
          <li>betrachtet das Dach als konstruktives Gefüge aus Tragkonstruktion, Holzlatten, Belüftungsebene und der äußeren Deckschicht</li>
        </ul>
      </td>
      <td>
        <ul>
          <li>priorisiert die Funktionsschicht der Abdichtung als stofflich definiertes, geschlossenes System aus Bahnen oder Flüssigabdichtungen</li>
        </ul>
      </td>
    </tr>
    <tr>
      <td>geschuldete Leistung im Bauvertrag</td>
      <td>
        <ul>
          <li>Herstellung einer standsicheren, windfesten und wasserableitenden Dachoberfläche</li>
        </ul>
      </td>
      <td>
        <ul>
          <li>Herstellung einer lückenlosen, stofflich homogenen und dauerhaft dichten Wanne bzw. Ebene</li>
        </ul>
      </td>
    </tr>
  </tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Toleranzen und Ausführungsqualitäten definiert die DIN 18338?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die DIN 18338 („Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten“) definiert keine eigenen, starren Toleranztabellen. Vielmehr bildet sie den verbindlichen Maßstab für die handwerkliche Qualität bei der Ausführung und Erneuerung von Steildächern, indem sie konkrete Materialvorgaben formuliert, einzuhaltende Bautoleranzen regelt und die Anforderungen an die verschiedenen Deckarten definiert.</p><h3 class="wp-block-heading">Ausführungsqualität und Materialvorgaben</h3><p class="wp-block-paragraph">Für eine langlebige Dachdeckung fordert die Norm einen lückenlosen Korrosionsschutz aller Befestigungselemente. Zulässig sind feuerverzinkte Bauteile nach DIN EN ISO 1461 oder nichtrostende Stähle nach DIN EN 10088-3. Bei Zusatzschichten konzentriert sich die DIN 18338 auf Unterspannbahnen, Unterdeckbahnen und Unterdächer. Gefordert werden Mindestzugfestigkeiten, Alterungsbeständigkeit und materialabhängige Überdeckungen, um die Regeneintragsicherheit des gesamten Schichtaufbaus zu gewährleisten.</p><h3 class="wp-block-heading">Maßtoleranzen und Bautoleranzen</h3><p class="wp-block-paragraph">Mittelbar definiert die Norm somit Toleranzen durch passgenaue Latten- und Plattenabstände, abgestimmt auf den jeweiligen Deckstoff sowie festgelegte Mindestüberdeckungsmaße bei Dachziegeln und Schieferplatten und konkrete Befestigungsabstände (z. B. die Dichte der Klammerung im windbelasteten Randbereich). Konkrete Maß- und Lagetoleranzen ergeben sich bei der DIN 18338 nicht aus eigenständigen Tabellen, sondern aus den geforderten Ausführungsdetails. Für allgemeine Bautoleranzen im Hochbau verweist die Norm zudem auf die <strong>DIN 18202</strong> sowie die Grundregeln der <strong>DIN 18299</strong>.</p><h3 class="wp-block-heading">Deckarten und Werkstoffe</h3><p class="wp-block-paragraph">Was bei der Ausführung der Dachdeckung qualitätstechnisch zu beachten ist, hängt wesentlich von der fachgerechten Auswahl und Kombination der Decksysteme ab. Klassische Deckarten wie die Doppeldeckung, Kronendeckung oder Trockenfirstsysteme müssen strikt nach den anerkannten Regeln der Technik sowie den herstellerspezifischen Verlegeanleitungen ausgeführt werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Konsequenzen hat es, wenn die DIN 18338 bei Dacharbeiten nicht eingehalten wird?</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sachmangel:</strong> Wird die DIN 18338 als Bestandteil der VOB/C wirksam vereinbart, kann eine Abweichung einen Mangel begründen. Auch ohne ausdrückliche Vereinbarung kann die Norm als technisches Referenzdokument herangezogen werden, etwa zur Beurteilung der anerkannten Regeln der Technik. Ob tatsächlich ein Sachmangel vorliegt, hängt jedoch vom Vertrag, der geschuldeten Funktion und der konkreten Ausführung ab.<br></li>



<li><strong>Schadensersatz und Minderung:</strong> Verweigert der Auftragnehmer die Nachbesserung oder ist diese nicht möglich, drohen Schadensersatzforderungen für Folgeschäden etwa durch Wassereintritt sowie eine Minderung des Werklohns.<br></li>



<li><strong>Haftung für Planer:</strong> Hat der Architekt die Vorgaben der DIN 18338 bei der Ausschreibung missachtet, haftet er im Schadensfall gesamtschuldnerisch neben dem ausführenden Handwerker.<br></li>



<li><strong>Verlust des Versicherungsschutzes:</strong> Versicherungsrechtliche Folgen sind einzelfallabhängig. Bei grob fehlerhafter Ausführung können Regress- oder Deckungsfragen entstehen; pauschale Aussagen zum Verlust des Versicherungsschutzes sollten vermieden werden.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche häufigen Fehler bei Dachdeckungsarbeiten widersprechen der DIN 18338?</h3><table class="article-table">
  <thead>
    <tr>
      <th>Fehler</th>
      <th>Beschreibung</th>
    </tr>
  </thead>
  <tbody>
    <tr>
      <td>mangelhafte Windsogsicherung</td>
      <td>Sturmklammern und Befestigungselemente werden nicht passend zu Windzone, Gebäudehöhe oder Dachform dimensioniert oder ganz weggelassen.</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>Unterschreitung der Mindestdachneigung</td>
      <td>Die vorgeschriebene Regenregeldachneigung wird unterschritten, ohne die laut Norm geforderten Zusatzmaßnahmen wie ein wasserdichtes Unterdach auszuführen.</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>zu geringe Anschluss- und Überdeckungsmaße</td>
      <td>Anschlüsse an aufgehenden Bauteilen wie Kaminen fallen zu knapp aus, die Höhen- und Seitenüberdeckung der Dachziegel bleibt unter den Normvorgaben.</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>unzulässige Materialkombinationen</td>
      <td>Befestigungselemente werden eingesetzt, die chemisch nicht mit dem Deckstoff oder der Unterkonstruktion verträglich sind und zu vorzeitiger Korrosion führen.</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>fehlerhafte Unterkonstruktion</td>
      <td>Ungenau ausgeführte Lattenabstände verhindern, dass Ziegel formschlüssig ineinandergreifen, und gefährden so die Regensicherheit des gesamten Dachs.</td>
    </tr>
  </tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile hat die Orientierung an der DIN 18338 für Auftraggeber und Dachdecker?</h2><ul class="wp-block-list">
<li>objektive Bewertungsgrundlage für erbrachte Bauleistungen</li>



<li>eindeutige Leistungsabgrenzungen mit reduzierten Auslegungsspielräumen</li>



<li>mehr Transparenz bei Ausschreibung, Abnahme und Abrechnung</li>



<li>geringeres Konfliktpotenzial zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer</li>



<li>einheitliches Qualitätsniveau bei allen Dachdeckungsarbeiten</li>



<li>höhere Rechtssicherheit im Streitfall durch anerkannte Regeln der Technik</li>



<li>langfristige Funktionssicherheit durch konsequente Anwendung der Norm</li>



<li>Dokument, das gleichzeitig als Vertragsbestandteil und praxisnaher Qualitätsleitfaden für Dachdeckungsarbeiten dient</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Dinge sollten Sie beachten</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Wer Dachdeckungsarbeiten nach DIN 18338 plant oder beauftragt, sollte vor allem Vertragsgrundlage, Normausgabe, Sonderkonstruktionen, Produktvorgaben und Abnahmeunterlagen frühzeitig klären.</li>



<li>Lassen Sie Sonderkonstruktionen, beispielsweise bei Sanierungen oder denkmalgeschützten Gebäuden, möglichst detailliert beschreiben. So lassen sich Missverständnisse und spätere Nachträge vermeiden.</li>



<li>Achten Sie darauf, dass die verwendeten Produkte, Herstellervorgaben und Systemzulassungen den Anforderungen der Norm entsprechen. Dies schafft Klarheit bei Gewährleistungs- und Haftungsfragen.</li>



<li>Klären Sie bereits während der Planung, ob zusätzliche bauphysikalische Nachweise erforderlich sind. Dies betrifft vor allem energetische Sanierungen sowie unbelüftete Dachkonstruktionen.</li>



<li>Vergewissern Sie sich vor der Abnahme, dass alle wichtigen Unterlagen vollständig vorliegen. Dazu gehören unter anderem Prüfzeugnisse, Materialnachweise und gegebenenfalls statische Berechnungen.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Projekt beschreiben &amp; Angebote unverbindlich vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Die DIN 18338 bildet eine zentrale vertraglich-technische Grundlage für die Ausschreibung, Ausführung, Abnahme und Abrechnung von Dachdeckungsarbeiten nach VOB/C, sofern sie wirksam in den Vertrag einbezogen wurde. Sie definiert Anforderungen an Materialien, Deckungen und zugehörige Leistungen und schafft damit verlässliche Rahmenbedingungen für Auftraggeber und Auftragnehmer. Einheitliche Vorgaben machen Angebote vergleichbarer, reduzieren das Risiko von Ausführungsfehlern und erhöhen die Rechtssicherheit während der Bauausführung. Wer die Anforderungen der DIN 18338 von Beginn an konsequent berücksichtigt, legt den Grundstein für eine dauerhaft funktionstüchtige und regensichere Dachkonstruktion.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">DIN 18338: Häufig gestellte Fragen<strong> </strong></h2><h3 class="wp-block-heading">Ist die DIN 18338 automatisch Bestandteil jedes Bauvertrags?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die DIN 18338 ist nicht automatisch Bestandteil jedes Bauvertrags, sondern wird grundsätzlich erst dann verbindlich, wenn die VOB/C beziehungsweise die einschlägige ATV wirksam vereinbart wurde. Ohne ausdrückliche Vereinbarung kann sie jedoch als technisches Referenzdokument und Orientierung an den anerkannten Regeln der Technik herangezogen werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Gilt die DIN 18338 auch für Sanierungsarbeiten an Bestandsdächern?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die DIN 18338 kann auch bei Sanierungsarbeiten an Bestandsdächern relevant sein, wenn dabei Dachdeckungsarbeiten neu ausgeführt, erneuert oder technisch angepasst werden. Besonders relevant wird sie bei Teilerneuerungen, wenn alte und neue Bauteile technisch aufeinander abgestimmt werden müssen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wer bestimmt die DIN-Normen?</h3><p class="wp-block-paragraph">DIN-Normen werden nicht vom Staat festgelegt, sondern im fachlichen Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft entwickelt. In Arbeitsausschüssen erarbeiten Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen gemeinsam die Inhalte. Dazu gehören Hersteller, Planer, Handwerker sowie Vertreter aus Wissenschaft und Verwaltung. Die Entwürfe werden anschließend öffentlich ausgelegt, sodass auch externe Stellungnahmen einfließen können. Eine DIN-Norm entsteht damit im Konsens der Fachwelt und wird erst nach Abschluss dieses Abstimmungsprozesses veröffentlicht.</p><h3 class="wp-block-heading">Warum sind DIN-Normen im Internet nur eingeschränkt sichtbar?</h3><p class="wp-block-paragraph">DIN-Normen sind urheberrechtlich geschützt und daher nicht frei im Internet verfügbar. Das Deutsche Institut für Normung ist ein privatrechtlicher Verein und kein staatliches Organ. Es behandelt seine Inhalte wie Fachpublikationen und finanziert sie hauptsächlich über den Verkauf durch den Verlag DIN Media. Da Normen vor allem im Bauwesen, Handwerk und in der Industrie genutzt werden, gilt das Verursacherprinzip. Wer sie anwendet, trägt zu ihrer Finanzierung bei. Eine kostenfreie Einsicht ist dennoch möglich, etwa in Universitäts- und Landesbibliotheken oder an offiziellen Auslegestellen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] „DIN 18338 | 2019-09 VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Dachdeckungsarbeiten“. Baunormenlexikon.de, f:data GmbH, <a href="https://www.baunormenlexikon.de/norm/din-18338/2009-b07-09d1-47e2-a80b-98e53436e6fe">www.baunormenlexikon.de/norm/din-18338/2009-b07-09d1-47e2-a80b-98e53436e6fe</a>. Zugegriffen 3. Juni 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] „DIN 18531-1 | 2017-07 Abdichtung von Dächern sowie von Balkonen, Loggien und Laubengängen – Teil 1: Nicht genutzte und genutzte Dächer – Anforderungen, Planungs- und Ausführungsgrundsätze“. Baunormenlexikon.de, f:data GmbH, <a href="https://www.baunormenlexikon.de/norm/din-18531-1/f94c4a03-1235-44da-b55d-a666a4be1474">www.baunormenlexikon.de/norm/din-18531-1/f94c4a03-1235-44da-b55d-a666a4be1474</a>. Zugegriffen 3. Juni 2026.</p>The post <a href="https://www.dachdecker.com/magazin/din-18338-202638081">DIN 18338: Die Norm für Dachdeckungsarbeit und Dachabdichtung</a> first appeared on <a href="https://www.dachdecker.com/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Dach</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.dachdecker.com/magazin/dampfsperre-und-dampfbremse-202033559</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Margarethe Lohneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2020 12:41:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dachabdichtung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.dachdecker.com/magazin/?p=33559</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Dampfsperre und die Dampfbremse werden oft miteinander verwechselt. Zwar erfüllen beide Varianten ähnliche Aufgaben, allerdings gibt es auch deutliche Unterschiede. Erfahren Sie nachfolgend, worin diese Unterschiede liegen und was Sie bei der Verwendung von Dampfsperre und Dampfbremse beachten sollten. Inhaltsverzeichnis Begriffe und Unterschiede Einsatzgebiete Installation fazit Alles auf einen Blick:Begriffe und UnterschiedeSowohl die Dampfsperre [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Die Dampfsperre und die Dampfbremse werden oft miteinander verwechselt. Zwar erfüllen beide Varianten ähnliche Aufgaben, allerdings gibt es auch deutliche Unterschiede. Erfahren Sie nachfolgend, worin diese Unterschiede liegen und was Sie bei der Verwendung von Dampfsperre und Dampfbremse beachten sollten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#begriffe-und-unterschiede">Begriffe und Unterschiede</a></li>
    <li><a href="#einsatzgebiete-vorteile-nachteile">Einsatzgebiete</a></li>
    <li><a href="#installation">Installation</a></li>
    <li><a href="#fazit">fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Dampfsperre und Dampfbremse werden benötigt, um alle Bauteile eines Hauses, die es nach außen abgrenzen – also beispielsweise das Dach oder die Außenwände – gegen Feuchtigkeit abzudichten.</li>



<li>Diese Abdichtungen bestehen aus durchgehenden Folien, häufig aus Aluminium oder aus Polyethylen.</li>



<li>Die Dampfbremse wirkt sowohl nach innen als auch nach außen wasserdampfabweisend.</li>



<li>Die Dampfsperre gibt die Feuchtigkeit ausschließlich nach außen ab.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 id="begriffe-und-unterschiede">Begriffe und Unterschiede</h2><p class="wp-block-paragraph">Sowohl die Dampfsperre als auch die Dampfbremse sind beim Bau bzw. bei der Abdichtung eines Hauses essenziell. Sie sitzen als durchgängige Fläche zwischen Dämmmaterial und Wandverkleidung und verhindern, dass Feuchtigkeit eindringen kann und sich dadurch Schimmel bildet.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist eine Dampfsperre?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Dampfsperre ist in der Regel eine <strong>Folie aus Aluminium</strong>, die <strong>zu einer Seite diffusionsoffen </strong>ist. Die Feuchtigkeit wird also nur in eine Richtung abgegeben. Das bedeutet, dass die Feuchtigkeit, die sich beispielsweise im Mauerwerk bildet, ausschließlich nach außen abgeleitet und nicht in den Raum weitergegeben wird. Andernfalls würde es zur Schimmelbildung in der Wohnung kommen.</p><p class="wp-block-paragraph">Da es schwer ist, eine Dampfsperre komplett dicht zu bekommen, wird heute oft die Dampfbremse verwendet, um den optimalen Schutz zu erhalten. Die Dampfsperre l<strong>ässt keinerlei Wasserdampf durch</strong>.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist eine Dampfbremse?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei der Dampfbremse sieht es etwas anders aus. Sie ist eine Schicht aus Kunststoffen, meistens eine <strong>Polyethylen-Folie</strong> und lässt Wasserdampf sehr wohl durch, allerdings nur in einer Menge, die für das Bauwerk unbedenklich ist. Auch hierdurch kann Schimmelbildung verhindert werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich funktioniert die <strong>Dampfbremse</strong> sozusagen <strong>in zwei Richtungen</strong>. Ist die Innenluft sehr feucht, wird diese Feuchtigkeit nach außen abgegeben. Wenn die Innenluft jedoch trockener ist als die Außenluft, gibt die Dampfsperre die Feuchtigkeit nach innen ab.</p><p class="wp-block-paragraph">Während es bei einer Dampfsperre darum geht, absolute Dichtigkeit zu erreichen, ist dies bei einer Dampfbremse nicht der Fall. Es spielt daher auch keine Rolle, ob die Dampfbremse zu einhundert Prozent sicher eingebaut wird oder nicht.</p><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Unterschiede zwischen Dampfsperre und Dampfbremse?</h3><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Dampfsperre</th>
   <th>Dampfbremse</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td>Meist Aluminium-Folie</td>
   <td>Meist Polyethylen-Folie</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>An einer Seite diffusionsoffen</td>
   <td>Feuchtigkeit kann in beide Richtungen abgegeben werden</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Feuchtigkeit wird nur nach außen abgegeben</td>
   <td>Exakter Einbau nicht unbedingt notwendig</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Exakter Einbau notwendig</td>
   <td>Wasserdampf wird durchgelassen, aber nur in einem geringen Maß</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Es kann keinerlei Wasserdampf durch dringen</td>
   <td> </td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Dachprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="einsatzgebiete-vorteile-nachteile">Einsatzgebiete, Vor- und Nachteile</h2><p class="wp-block-paragraph">Dampfsperre und Dampfbremse kommen beim Hausbau zum Einsatz. Sie sollen verhindern, dass sich Feuchtigkeit an bestimmten Stellen bildet, beispielsweise an den Innenwänden oder im Dach.</p><h3 class="wp-block-heading">Wo werden Dampfsperren und Dampfbremsen verwendet?</h3><p class="wp-block-paragraph"><strong>Früher wurden beim Bau von Dächern hauptsächlich Dampfsperren</strong> verwendet. Allerdings kann dies ein fataler Fehler sein. Zum einen muss die Dampfsperre absolut dicht verlegt werden, was keinerlei Ungenauigkeiten erlaubt. Zum anderen enthalten viele Bauteile des Hauses bereits Feuchtigkeit, zum Beispiel Holz oder Estrich. Wird hier mit einer Dampfsperre gearbeitet, kann diese Feuchtigkeit nicht optimal abgeleitet werden, sodass es zu Feuchtigkeitsschäden kommen kann.</p><p class="wp-block-paragraph">Eine Dampfsperre benutzt man nur da, wo Feuchtigkeit nachweislich nur von einer Seite in ein Bauteil eindringen könnte, zum Beispiel bei einem Dampfbad. Man spricht dann von <strong>statischer Feuchtigkeit</strong>.</p><p class="wp-block-paragraph">Um diese Dinge zu vermeiden, werden <strong>heutzutage meist Dampfbremsen eingesetzt</strong>, die die Feuchtigkeit bis zu einem gewissen Grad nach beiden Seiten abgeben können, sodass Feuchtigkeitsschäden erheblich seltener der Fall sind. Abgesehen davon muss man bei einer Dampfbremse nicht so akribisch genau arbeiten.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche vor Vor- und Nachteile hat die Dampfbremse?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Dampfbremsen und die Dampfsperren haben ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Diese möchten wir Ihnen nachfolgend gegenüberstellen:</p><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Vorteile</th>
   <th>Nachteile</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td>beim Einbau muss nicht auf hundertprozentige Sicherheit geachtet werden</td>
   <td>teurer in der Anschaffung</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>heute für die meisten Bauten verwendet</td>
   <td> </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>gibt Feuchtigkeit nach innen und nach außen ab</td>
   <td> </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>selbstregulierend</td>
   <td> </td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Vor- und Nachteile hat die Dampfsperre?</h3><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Vorteile</th>
   <th>Nachteile</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td>nach einer Seite diffusionsoffen</td>
   <td>schwer einzubauen, denn hierbei dürfen keine Fehler auftreten</td>
 </tr>
 <tr>
   <td> </td>
   <td>Feuchtigkeit kann bei Unachtsamkeit oder wenn Bauteile sehr feucht sind dennoch entstehen</td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="installation">Installation</h2><p class="wp-block-paragraph">Während beim Einbau einer Dampfbremse auf nur wenige Faktoren geachtet werden muss, müssen Sie bei der Installation der Dampfsperre hundertprozentig genau vorgehen. Selbst ein kleiner Fehler – beispielsweise, wenn die Kanten nicht optimal verklebt werden – kann zu späteren Problemen mit Feuchtigkeit und Schimmelbildung im Haus führen.</p><h3 class="wp-block-heading">Selber einbauen oder einen Profi beauftragen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der zahlreichen Probleme, die auftreten können, wenn Sie die Dampfsperre nicht fachmännisch installieren, raten wir Ihnen, einen Fachmann hiermit zu beauftragen. Der richtige Ansprechpartner hierfür ist der Dachdecker.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie noch nie mit einer Dampfbremse gearbeitet haben, empfehlen wir Ihnen ebenfalls, sich an einen Experten zu wenden, der für ein schnelles, sicheres und hochwertiges Ergebnis sorgt. Gerade <strong>im Bereich der Dämmung und des Feuchtigkeitsschutzes sollten Sie nichts dem Zufall überlassen</strong>, denn dies kann der Bausubstanz des Hauses erheblich schaden.</p><h3 class="wp-block-heading">Vorteile, wenn Sie einen Profi mit dem Einbau der Dampfsperre und Dampfbremse beauftragen:</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Schneller, fachmännischer Einbau</li>



<li>Beratung bei individuellen Anliegen</li>



<li>Hohe Sicherheit und Qualität, denn der Fachmann kennt sich mit dem Einbau von Dampfsperre und Dampfbremse aus</li>



<li>Der Experte kann entscheiden, ob eine Dampfbremse oder eine Dampfsperre sinnvoller sind</li>



<li>Sie profitieren von einer entsprechenden Gewährleistung</li>



<li>Sie müssen keine Zeit aufbringen und sich auch nicht einarbeiten</li>



<li>Sie benötigen keine besonderen Werkzeuge</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Dachdecker finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Dampfsperren und Dampfbremsen sind überaus wichtig, um die Feuchtigkeit innerhalb von Gebäuden zu regulieren. Andernfalls kann es zum Verfall der Bausubstanz kommen, beispielsweise durch Schimmel. Während Dampfsperren nur noch selten zum Einsatz kommen, werden Dampfbremsen umso öfter verwendet. Letztere sind einfacher anzubringen und regulieren die Feuchtigkeit sowohl nach innen als auch nach außen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.dachdecker.com/magazin/dampfsperre-und-dampfbremse-202033559">Dampfsperre und Dampfbremse: Das sind die Unterschiede</a> first appeared on <a href="https://www.dachdecker.com/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Dach</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.dachdecker.com/magazin/regenrinne-undicht-201630221</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dachdecker.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2016 08:28:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dachabdichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Dachentwässerung]]></category>
		<category><![CDATA[Dachzubehör]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/dachdecker/?p=30221</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Dachrinne sammelt das vom Dach herabfließende Regenwasser und leitet dies über ein Fallrohr in einen Kanal oder die Regentonne ab. Doch was ist zu tun, wenn die Regenrinne undicht ist? Dachdecker.com hat alle Informationen für Sie. Inhaltsverzeichnis Austausch oder Reparatur? Undichte Regenrinnen einfach selbst reparieren Fazit Eine Dachrinne oder auch Regenrinne soll das Regenwasser [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Eine Dachrinne sammelt das vom Dach herabfließende Regenwasser und leitet dies über ein Fallrohr in einen Kanal oder die Regentonne ab. Doch was ist zu tun, wenn die Regenrinne undicht ist? Dachdecker.com hat alle Informationen für Sie.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Austausch%20oder%20Reparatur">Austausch oder Reparatur?</a></li>
<li><a href="#Undichte%20Regenrinnen%20einfach%20selbst%20reparieren">Undichte Regenrinnen einfach selbst reparieren</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><p class="wp-block-paragraph">Eine Dachrinne oder auch Regenrinne soll das Regenwasser vom Dach kanalisieren und ableiten. Zusätzlich zur Dachentwässerung schützt sie aber auch die Fassade. Schmutzpartikel, die sich auf dem Dach sammeln, können ohne Regenrinne direkt an der Außenwand hängen bleiben und somit ein unschönes Bild hinterlassen.<br>
Wenn Ihre Regenrinne undicht ist, sollten Sie daher unverzüglich handeln und sie reparieren.</p><p class="wp-block-paragraph">Als erstes sollten Sie überprüfen, wo die Beschädigung vorliegt.<br>
Sind Rostlöcher in der Regenrinne vorhanden oder ist die Verbindung zwischen den Rinnen undicht? Im nächsten Schritt überprüfen Sie die Materialart. Für jedes Material gibt es entsprechende Reparatur-Kits. Im Folgenden erfahren Sie, was weiterhin zu tun ist.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Austausch oder Reparatur">Austausch oder Reparatur?</h2><p class="wp-block-paragraph">Besonders ältere Regenrinnen neigen dazu, undicht zu sein. Auf Grund alternden Materials, Abnutzung durch die Witterungsbedingungen sowie fehlender Pflege können hier Schäden an den einzelnen Elementen schnell vorkommen. Löcher und Risse sowie Rost sind die häufigsten Mängel an Dachrinnen. Nehmen diese undichten Stellen in der Regenrinne überhand, so lohnt sich eine Reparatur meistens nicht mehr. Hier ist die Erneuerung der Regenrinne ratsam. Auch bei starkem Rost sollten Sie einen Austausch einer Reparatur vorziehen. Der Rost kann das Material bereits umfangreich geschädigt haben.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Lassen Sie jährlich Ihr Dach sowie Ihre Regenrinne reinigen und von einem Fachmann inspizieren. So können Sie kleine Schäden schnell und einfach beheben, ohne dass schwerwiegende oder umfangreiche Folgeschäden entstehen.</div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Sind nur Teilstücke der Regenrinne irreparabel, so muss jedoch nicht die komplette Dachentwässerung ausgetauscht werden. In diesem Fall ist es kosten- und zeitsparender, nur die entsprechenden Teilstücke auszutauschen. Dabei sollten Sie jedoch den Zustand der restlichen Anlage genau inspizieren. Teilweise sind die Risse und Löcher der Regenrinne noch sehr fein, sodass Sie nicht mit bloßem Auge erkennen können, ob sie undicht ist oder dicht.</p><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt unverbindlich Anfrage einstellen &amp; Dachrinne reparieren lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><h2 class="wp-block-heading" id="Undichte Regenrinnen einfach selbst reparieren">Undichte Regenrinnen einfach selbst reparieren</h2><p class="wp-block-paragraph">Es ist vorweg zu sagen, dass nicht jedes Material repariert werden kann. Möglich ist eine Reparatur von <a title="Eine Regenrinne aus Kupfer ist ein echter Hingucker." href="https://www.dachdecker.com/magazin/dachrinne-kupfer-201528954">Dachrinnen aus Kupfer</a>, <a title="Eien Dachrinne aus Kunststoff - das sind ihre Eigenschaften." href="https://www.dachdecker.com/magazin/dachrinne-kunststoff-201428322">Kunststoff</a> oder <a title="Welche Vorteile bringt eine Dachrinne aus Zink?" href="https://www.dachdecker.com/magazin/dachrinne-zink-201112460">verzinkte Dachrinnen</a>. Sie können mit Hilfe der entsprechenden Materialien aus dem Fachhandel repariert werden. Hier finden Sie neben Reparaturbändern auch Dichtbänder oder Kleberharz.</p><p class="wp-block-paragraph">Faserverstärkte und dauerelastische Dichtmasse wird für die Reparatur von undichten Regenrinnenanschlüssen mit vielen Löchern genutzt. Mit einem Pinsel oder einem Spachtel wird die Kit-Masse auf die Innenseite der betroffenen Rinne aufgetragen. Die Risse dürfen für die Reparatur mit der Dichtmasse jedoch nicht größer als zehn Millimeter sein. Die Regenrinne sollte zudem aus Aluminium, Titanzink, verzinktes Stahlblech oder Hart-PVC sein. Auf anderen Materialien besteht die Möglichkeit, dass die Dichtmasse hier nicht haftet.</p><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2016/06/Regenrinne-undicht-2.gif"><img decoding="async" width="528" height="396" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2016/06/Regenrinne-undicht-2.gif" alt="Undichte Regenrinne reparieren" class="wp-image-30241"></a><figcaption class="wp-element-caption">Eine intakte Dachrinne schützt die Fassade vor Schmutz. Es ist daher wichtig, sie zu warten und zu reparieren. © Dachdecker.com</figcaption></figure>
</div><p class="wp-block-paragraph"></p><p class="wp-block-paragraph">Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie im Vergleich zur Abdichtung mit Silikon weniger zeitaufwendig ist.<br>
Mit High-Tech-Silikon können Sie undichte Regenrinnen reparieren, wenn nur vereinzelt Löcher vorhanden sind. Nachdem das Spezialsilikon auf die Löcher gespritzt wurde, muss es entsprechend geglättet und in die Löcher gearbeitet werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Eine einfachere Möglichkeit, undichte Regenrinnen abzudichten, ist das Dichtband oder auch Dichtmatte. Es besteht aus Alufolie, Kunstharz und Bitumen. Die Matte wird einfach auf die gesäuberte und trockene, undichte Stelle der Regenrinne geklebt. Schon ist die Regenrinne dicht. Der Nachteil ist hierbei, dass der Flicken sichtbar ist. Vor allem bei besonders schön anzusehenden Dachrinnen kann diese Dichtmatte optisch schnell stören.</p><p class="wp-block-paragraph">Möchten Sie den Austausch der Rinne am Dach auf einige Monate verschieben und suchen nach einer Lösung zum Überbrücken des Rinnenschadens, so können Sie auf eine Dichtmanschette zurückgreifen. Diese dichtet Löcher sowie Verbindungen ab. Der Vorteil dieser Reparaturmöglichkeit ist, dass die Rinnenverbindung weiterhin mechanisch beweglich bleibt. Der Nachteil ist, dass sie deutlich sichtbar und nicht schön anzusehen ist.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Setzen Sie bei den Hilfsmitteln für die Reparatur stets auf Qualitätsprodukte renommierter Händler. Günstige Produkte können sich nach weniger Zeit lösen, sodass die undichte Regenrinne erneut repariert werden muss.</div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Bestimmte, schwerwiegende Materialschäden müssen gelötet werden. Diese Reparaturmaßnahmen sind jedoch sehr aufwendig. Neben den entsprechenden Kenntnissen benötigen Sie auch das richtige Werkzeug. Zudem ist beim Arbeiten Vorsicht geboten. Ein trockener Dachstuhl oder ein verstecktes Vogelnest kann durch Lötarbeiten leicht in Brand geraten.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Dachprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 id="Fazit">Fazit</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Eine undichte Regenrinne kann starke Schäden durch Tau-, Spritz- oder Regenwasser an der Fassade bewirken. Um dies zu vermeiden, ist eine regelmäßige Wartung der Dachrinne nötig. Hier können Sie kleine Schäden schnell erkennen und rechtzeitig beheben.<br>
Ob Sie für die Reparatur eine Dichtmasse, ein Dichtband oder eine Dichtmanschette nutzen, hängt vom Material der Regenrinne sowie der Größe der Schäden ab. Ist der Schaden irreparabel, sollten Sie die Regenrinne komplett austauschen. <a title="Einen Dachdeckereifachbetrieb aus Ihrer Umgebung finden Sie auf Dachdecker.com." href="https://www.dachdecker.com/angebote/?url_referrer_type=article">Hierbei und bei der Reparatur ist Ihnen ein Fachmann aus der Region gerne behilflich.</a></div>
</div><p class="wp-block-paragraph"></p>The post <a href="https://www.dachdecker.com/magazin/regenrinne-undicht-201630221">Undichte Regenrinne –Das ist zu tun</a> first appeared on <a href="https://www.dachdecker.com/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Dach</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.dachdecker.com/magazin/dachfolie-201222223</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dachdecker.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jul 2012 08:51:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dachabdichtung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/dachdecker/?p=22223</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer sein Dach langfristig vor witterungsbedingten Schäden schützen möchte, muss für eine widerstandsfähige Dachabdichtung sorgen. Häufig wird dabei heutzutage auf die Verwendung von Dachfolie zurückgegriffen. Mehr zu den Vorteilen und verschiedenen Möglichkeiten der Folienabdichtung erfahren Sie hier auf Dachdecker.com. Inhaltsverzeichnis Materielien und Anwendung Maßarbeit Unser Tipp Das Verlegen von Dachfolie unterhalb der Dacheindeckung gehört zu [&#8230;]</p>
The post <a href="https://www.dachdecker.com/magazin/dachfolie-201222223">Widerstandsfähige Dachfolie für die perfekte Dachabdichtung</a> first appeared on <a href="https://www.dachdecker.com/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Dach</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer sein Dach langfristig vor witterungsbedingten Schäden schützen möchte, muss für eine widerstandsfähige Dachabdichtung sorgen. Häufig wird dabei heutzutage auf die Verwendung von Dachfolie zurückgegriffen. Mehr zu den Vorteilen und verschiedenen Möglichkeiten der Folienabdichtung erfahren Sie hier auf Dachdecker.com.</strong><br></p><span id="more-22223"></span><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Materielien%20und%20Anwendung">Materielien und Anwendung</a></li>
<li><a href="#Ma%C3%9Farbeit">Maßarbeit</a></li>
<li><a href="#Unser%20Tipp">Unser Tipp</a></li>
</ol>
</div><p class="wp-block-paragraph">Das Verlegen von Dachfolie unterhalb der Dacheindeckung gehört zu den gängigen Möglichkeiten, das Dach gegen das Eindringen witterungsbedingter Nässe abzudichten. Feuchtigkeit im Dachstuhl aufgrund einer unzureichenden oder teilweise bis überhaupt nicht vorhandenen Dämmung führt schnell zu Schimmelbefall. Dieser birgt nicht nur Gefahren für die Bausubstanz, sondern kann auch für die Gesundheit der Hausbewohner schwere Folgen haben. Für die nötige Sicherheit am und unterm Dach ist eine funktionstüchtige Dachabdichtung daher entscheidend. Ideal geeignet, sowohl bei Neubau als auch bei Sanierung und Nachbesserungsarbeiten, sind hierfür Dachfolien aus Kunststoff.</p><button class="get-the-angebote">Jetzt kostenlose Anfrage einstellen!</button><h2 class="wp-block-heading" id="Materielien und Anwendung">Dachfolie – Anwendungsbereiche und Materialien</h2><p class="wp-block-paragraph">Dachfolie eignet sich vor allem für die <a title="Die Besonderheiten bei der Flachdachabdichtung erklärt Ihnen Dachdecker.com!" href="https://www.dachdecker.com/magazin/flachdach-abdichten-2010279">Abdichtung von Flachdächern</a>. Gerade bei Flächen ohne bzw. mit nur geringer Neigung  ist eine lückenlose und widerstandsfähige Abdichtung von besonderer Bedeutung – <a title="Dachdecker.com informiert Sie an dieser Stelle über die Dachterrassenabdichtung!" href="https://www.dachdecker.com/magazin/dachterrassenabdichtung-201112886">so auch bei Dachterrassen</a>. Nicht nur sind die witterungsbedingten Einflüsse vergleichsweise höher als beim Steildach, auch ist die Möglichkeit des Abfließens von Regenwasser gegenüber abschüssigen Flächen deutlich begrenzt. Häufig werden daher zusätzlich auch Drainagen verbaut. Diese Möglichkeit bietet sich nicht nur bei der regulären Verwendung von Dachfolie am Flachdach an, sondern auch im Zusammenhang mit einer bewussten Dachbegrünung. Neben einem nahtlosen Feuchteschutz ist hierbei vor allem wichtig, dass das verlegte Material wurzelfest ist. (Lesen Sie <a title="Weiterführende Informationen zur Dachabdichtung bei Gründächern finden Sie hier! " href="http://www.gruendaecher.de/Dachabdichtung.aspx" target="_blank" rel="noopener">hier</a> mehr zum Thema.) Dachfolien aus Kunststoff können dies problemlos gewährleisten. Auch die Abdichtung von Terassen oder Balkonen werden häufig über das Verlegen entsprechender Folien vorgenommen werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Dachfolie wird der Regel nach in Bahnen verlegt. Diese werden auf dem Dach fixiert und an den Nahtstellen verschweißt bzw. vulkanisiert. Damit eignen Sie sich auch besonders gut im Rahmen von Sanierungsarbeiten, wenn beispielsweise <strong>alterungsbedingte Risse in der Dachabdichtung</strong> geschlossen werden müssen. Hierbei ist besondere Sorgfalt geboten. Gerade an den Rändern kommt es bei unsachgemäßer Anwendung häufig zu undichten Stellen. Um die höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten und teuren Folgeschäden zu vermeiden, sollte die Dachabdichtung von einem Fachmann vorgenommen werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Der Vorteil der Folienabdichtung liegt eindeutig in der Elastizität und Widerstandsfähigkeit des Materials. In der Regel bestehen Dachfolien aus PVC-haltigen Kunststoffen. Die Bahnen passen sich so optimal an die abzudichtende Fläche an, während sich eventuelle Unebenheiten problemlos ausgleichen lassen. Eine weitere Variante ist die Dachfolie EPDM, welche aus einer Kautschuk-Kunststoff-Verbindung besteht. Das Elastomer bietet den Vorteil, dass besonders inert, also chemisch stabil ist und entsprechend kaum mit anderen Stoffen reagiert. Im Gegensatz zu PVC und PE handelt es sich hierbei nicht um thermoplastische Stoffe. Zwar verfügen sie über eine hohe Elastizität, lassen sich jedoch nicht verschweißen. Darüber hinaus besteht zudem die Möglichkeit, eine Kunststoff-Abdichtung in flüssiger Form auf das Dach zu bringen, wobei der Vorteil in einer geschlossenen Folie ohne die Gefahr von Lücken an den Nahtstellen liegt. Welches Material sich für welche Anwendungsarten und baulichen Voraussetzungen eignet, können Sie beim Experten in Erfahrung bringen.</p><button class="get-the-angebote">Hier Dachdecker finden, die eine Dachfolie anbringen!</button><h2 class="wp-block-heading" id="Maßarbeit">Beim Anbringen von Dachfolie ist Maßarbeit gefragt</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Verlegen und Schließen von Dachfolie ist eine Arbeit, die nur mit entsprechender Sachkenntnis und größter Sorgfalt angegangen werden sollte. Oft werden Aufwand und Komplexität beim <strong>Anbringen einer funktionstüchtigen Dachabdichtung</strong> unterschätzt. Die Folgen sind nicht selten teure Schäden an der Dachkonstruktion, die durch eindringende Feuchtigkeit verursacht werden. Der sich bildende Schimmel bedroht dabei nicht nur Ihre Bausubstanz, sondern kann ernsthafte Erkrankungen zur Folge haben. Ganz gleich, ob es sich um einen Neubau oder die Sanierung eines Gebäudedaches handelt, die Isolierung der Konstruktion sollte stets von den Experten eines auf Arbeiten dieser Art spezialisierten Dachdeckerfachbetriebs durchgeführt werden. Nur der Profi kann die Langlebigkeit Ihres Daches gewährleisten und Ihnen kostenintensive Reparaturmaßnahmen ersparen.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Unterschiede hinsichtlich Material, Verarbeitungsqualität und anfallendem Arbeitsaufwand bei der Verlegung machen sich natürlich auch bei Dachfolie im Preis bemerkbar. Dieser sollte bei der Planung jedoch nicht allein relevant für eventuelle Entscheidungen sein. Entscheidend sollte vielmehr sein, welche Widerstandsfähigkeit das Material besitzt und entsprechend, nach wie langer oder kurzer Zeit Nachbesserungen bzw. Erneuerungen vorzunehmen sind. Ein oft unterschätzter Faktor ist beispielsweise auch die UV-Resistenz der Dachabdichtung, welche ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Witterungsbeständigkeit ist. In jedem Fall gilt es jedoch vor allem, das Material und die Art der Abdichtung auf die gegebene Bausituation abzustimmen. Eine fachkundige Beratung und individuelle Betreuung Ihres Projekts erhalten Sie bei den in der Dachdeckerinnung eingetragenen Fachbetrieben.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Dachprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 id="Unser Tipp">UNSER TIPP:</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Möchten Sie sich weiterführend über Maßnahmen zur Dachisolierung informieren, sich zum Thema Dachdämmung und Dachabdichtung erkundigen? Hier auf unserem Fachportal bieten wir Ihnen umfangreiche Informationen zu diesen und anderen Bereichen aus dem Dachdeckerhandwerk. Sie sind auf der Suche nach einem Fachbetrieb in Ihrer Nähe, der Ihr Dach vor eindringender Feuchtigkeit schützt, sie zum Thema Schimmelbildung berät und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen zum Erhalt der Bausubstanz an Ihrem Dach vornimmt? Dann nutzen Sie die Möglichkeit und lassen sich hier auf Dachdecker.com <a title="Lassen Sie sich hier individuelle Angebote vom Experten aus Ihrer Nähe erstellen!" href="https://www.dachdecker.com/angebote/?url_referrer_type=article">unverbindliche, auf Ihr Projekt abgestimmte Angebote</a> erstellen. Wir finden einen zuverlässigen Experten aus Ihrer Region.</div>
</div>The post <a href="https://www.dachdecker.com/magazin/dachfolie-201222223">Widerstandsfähige Dachfolie für die perfekte Dachabdichtung</a> first appeared on <a href="https://www.dachdecker.com/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Dach</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<link>https://www.dachdecker.com/magazin/flachdachrichtlinie-201221073</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 15:38:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dachabdichtung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/dachdecker/?p=21073</guid>

					<description><![CDATA[<p>Damit Ihr Haus vor eindringender Feuchtigkeit geschützt ist, muss das Dach absolut dicht sein. Dies gilt vor allem bei Flachdächern. Aufgrund der fehlenden Neigung kann die Feuchtigkeit hier nicht automatisch ablaufen, sodass eine optimale Entwässerung und Abdichtung essenziell wichtig ist. In diesem Artikel erfahren Sie deshalb alles zur in Deutschland geltenden Flachdachrichtlinie. Diese regelt unter [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Damit Ihr Haus vor eindringender Feuchtigkeit geschützt ist, muss das Dach absolut dicht sein. Dies gilt vor allem bei Flachdächern. Aufgrund der fehlenden Neigung kann die Feuchtigkeit hier nicht automatisch ablaufen, sodass eine optimale Entwässerung und Abdichtung essenziell wichtig ist. In diesem Artikel erfahren Sie deshalb alles zur in Deutschland geltenden Flachdachrichtlinie. Diese regelt unter anderem, wie Pfützenbildung durch das richtige Gefälle vermieden wird.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#definition">Definition</a></li>
<li><a href="#inhalte">Inhalt</a></li>
<li><a href="#besonderheiten">Besonderheiten</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Die Flachdachrichtlinie wurde durch den Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks in Zusammenarbeit mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. erlassen und geht aus der Richtlinie für die Ausführung von Flachdächern hervor, die seit 1962 bestand.</li>



<li>Die Flachdachrichtlinie legt in einzelnen Abschnitten dar, wie Flachdächer abzudichten sind und welche Mindestneigungen sie in Zusammenhang mit dem Dachaufbau haben sollen.</li>



<li>Seit einer Neustrukturierung der Fachregel wird nicht mehr unterschieden zwischen genutzten und ungenutzten Dächern</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; Angebote einholen!</button><hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="definition">Definition</h2><p class="wp-block-paragraph">Im Vergleich zu anderen <a href="https://www.dachdecker.com/magazin/dachformen-202537626">Dachformen</a> wie beispielsweise dem <a href="https://www.dachdecker.com/magazin/satteldach-201220653">Satteldach</a> oder dem Walmdach fließt beim Flachdach das Regen- und Tauwasser aufgrund der fehlenden Dachneigung nicht automatisch ab. Ein problemloser Abfluss ist jedoch wichtig, um zu verhindern, dass die Feuchtigkeit auf der Fläche stehen bleibt, in das Haus eintritt und das Wasser der Bausubstanz schadet. Die Flachdachrichtlinie ist eine Fachregel, die sich stetig mit den sich ergebenden Anforderungen auseinandersetzt und an der sich das deutsche Dachdeckerhandwerk bei der Planung und Ausführung von Flachdächern orientiert.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist die Flachdachrichtlinie?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Flachdachrichtlinie ist eine Fachregel für Abdichtungen, die der <em>Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH)</em> in Zusammenarbeit mit dem <em>Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. </em>erlassen hat. Sie regelt, wie genutzte und ungenutzte Flachdächer abgedichtet werden müssen, ersetzt jedoch nicht die Vorschriften geltender DIN EN-Normen.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Flachdachrichtlinie wird regelmäßig angepasst, die <strong>letzten Änderungen</strong> waren im <strong>Mai 2019</strong> und im <strong>März 2020</strong>, wo weitere Detailskizzen hinzugefügt wurden.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Änderungen haben sich bei den neuen Flachdachrichtlinien ergeben?</h3><p class="wp-block-paragraph">Seit 2008 gilt die Flachdachrichtlinie für die Abdichtung nicht genutzter und genutzter Dächer, einschließlich Dachbegrünung, Laubengängen und sogenannten Deckenflächen wie Balkon oder Terrasse. Parkdecks zum Beispiel kamen erst 2016 dazu. Den neuen Flachdachrichtlinien zufolge unterliegen Dachflächen mit Solaranlagen oder erdüberschüttete Dachgärten ebenfalls der Richtlinie. Gerade bei letzteren sind die Anforderungen an den Ablauf von Wasser besonders hoch. Das Erdreich nimmt zwar Wasser auf, trotzdem muss eine angemessene Entwässerung gewährleistet werden. Eine gute Planung für die Ausführung und die richtige Technik sind also entscheidend, damit die Fachregeln angemessen umgesetzt werden können.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">INFO:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Gerade bei Dachterrassen gilt es zu beachten: Die Regeln gelten nicht für die Abdichtung im Verbund mit Fliesen und Platten. Hier greift bei der Ausführung ein anderes Regelwerk.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Dachprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="inhalt">Inhalt</h2><p class="wp-block-paragraph">Es gibt immer wieder Überschneidungen mit anderen DIN-Normen. Doch auch, wenn vor allem <a href="https://www.dachdecker.com/magazin/aktualisierte-din-18531-fuer-dachabdichtungen-bringt-einige-neuerungen-2-20105015">DIN 18531</a> und die Flachdachrichtlinie im Prinzip die gleichen Regeln beinhalten, so sind sie doch nicht deckungsgleich.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Regeln der Technik kommen zum Tragen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Flachdachrichtlinie regelt Allgemeines rund ums Flachdach und ist in die folgenden Bereiche untergliedert: </p><ul class="wp-block-list">
<li>Allgemeine Regeln</li>



<li>Beanspruchungen und Anforderungen</li>



<li>Planung und Ausführung der Funktionsschichten</li>



<li>Details</li>



<li>Pflege und Wartung</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Anhang I setzt sich mit Maßnahmen der Windsogsicherung auseinander, Anhang II enthält Detailskizzen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Was sind eigentlich anerkannte Regeln der Technik?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Unter den anerkannten Regeln der Technik versteht man technische Verfahrensweisen, die sich bewährt haben, die wissenschaftlich fundiert sind und die in der Praxis so angewendet werden sollen. Unter diesen Oberbegriff fallen zum Beispiel auch DIN EN-Normen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Hinweise und einzelne Abschnitte gibt es unter anderem zu folgenden Themen:</p><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><ul class="wp-block-list">
<li>Das Gefälle sollte mindestens 2 Prozent betragen. Empfohlen werden 5 Prozent.</li>



<li>Bei der Dachentwässerung sollen Abläufe durch zusätzliche Maßnahmen wie Kies vor Verstopfung geschützt werden</li>



<li>Ausbildung von Anschlüssen, auch Türanschlüssen (Barrierefreiheit)</li>



<li>Abrutschsicherung</li>



<li>Durchdringung der Schichten</li>



<li>Ausbildung des Dachrandes</li>



<li>Beschaffenheit der Abdichtungsmaterialien und deren Einbaubedingungen, zum Beispiel faltenfreie Verlegung der oberen Lage (Bitumenbahnen)</li>
</ul><div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Flachdachrichtlinie garantiert Qualität beim Handwerk</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Anwendung des Regelwerks garantiert, ähnlich den DIN-Normen, Qualität bei der Dachabdichtung.</p><p class="wp-block-paragraph">Der Aufbau eines Flachdachs ist sehr komplex. Der kleinste Fehler kann bereits zu teuren Schäden führen. Umso wichtiger ist es, die Planung und Ausführung einem Fachbetrieb anzuvertrauen, der die Anforderungen der Regelwerke an die Technik, die anerkannten Regeln also, kennt und bereits Erfahrung mit Dachabdichtungen und möglichst auch schon großflächigen Dächern hat.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; Angebote einholen!</button><hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="besonderheiten">Besonderheiten</h2><p class="wp-block-paragraph">Bei der Dachabdichtung eines Flachdaches kommt es nicht nur darauf an, die Feuchtigkeit fernzuhalten. Es ist auch unterschiedlichen Beanspruchungen ausgesetzt. Daher ist es erforderlich, die Richtlinien entsprechend umzusetzen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie ist die Dachentwässerung geregelt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Hauptanliegen der Regeln der Flachdachrichtlinie ist zum einen die Dachabdichtung und zum anderen dass Niederschläge und eventuell auch Gießwasser auf genutzten Flächen <strong>auf kürzestem Weg abgeleitet</strong> werden können. Dabei sind nicht nur die Anschlüsse und die Zahl und Art der Dachabläufe und Notüberläufe festgelegt, sondern auch, wie diese in der Unterkonstruktion befestigt sein sollen.</p><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Eigenschaftsklassen der Flachdachrichtlinie?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Dach ist ein System, das nicht nur thermischer Belastung ausgesetzt ist, sondern auch mechanischer Beanspruchung. Deshalb ist es wichtig, bei den Flachdächern verschiedene Eigenschaftsklassen festzulegen, anhand derer der Bau erfolgt. Diese werden immer wieder angepasst, die Leistungsstufen von Abdichtungen mit Flüssigkunststoffen zum Beispiel wurden in den letzten Jahren erweitert.</p><p class="wp-block-paragraph">Aus den Eigenschaftsklassen geht letztendlich hervor, welche Materialien und welche Einbauweisen verwendet werden müssen.</p><h3 class="wp-block-heading">Was muss ich bei der Instandhaltung eines Flachdachs beachten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Um zu garantieren, dass das Flachdach dauerhaft dicht ist, sollte ein hoher Wert auf die Instandhaltung gelegt werden. Diese untergliedert sich in die Bereiche</p><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><ul class="wp-block-list">
<li>Inspektion,</li>



<li>Wartung, </li>



<li>Instandsetzung und</li>



<li>Erneuerung.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Nur so können Sie dafür sorgen, dass alle Teile des Flachdaches optimal geschützt sind. Denn eventuell entstehende Schäden können Hausbesitzer teuer zu stehen kommen und müssen schnellstmöglich von einem Fachbetrieb beseitigt werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; Angebote einholen!</button><hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Flachdächer sind vor allem bei spezieller Nutzung praktisch und sorgen für einen coolen Look des Gebäudes. Im Vergleich zu den meisten anderen Dachformen haben sie jedoch einen entscheidenden Nachteil: Werden sie nicht optimal abgedichtet und an ein problemlos funktionierendes Entwässerungssystem angeschlossen, kann das Dach undicht werden. Um eindringendes Wasser zu vermeiden und Sicherheit zu garantieren, sollte sich der Bau eines Flachdaches an dem Regelwerk der sogenannten Flachdachrichtlinie orientieren. Planung und Ausführung sollten Sie in den meisten Fällen besser einem Experten überlassen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.dachdecker.com/magazin/flachdachrichtlinie-201221073">Flachdachrichtlinie: Die Fachregel für Dachabdichtungen</a> first appeared on <a href="https://www.dachdecker.com/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Dach</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<link>https://www.dachdecker.com/magazin/top-5-dachabdichtung-201220343</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dachdecker.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:13:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dachabdichtung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine gute Dachabdichtung ist mit das wichtigste an Dach und Haus. Sie schützt den gesamten Dachaufbau vor Witterung. Ist das Dach nicht dicht, kann dies zu erheblichen Schäden führen. Vor allem Nässe ist dann für das gesamte Haus eine Bedrohung und kann weitere Reparaturen nach sich ziehen. Welche Möglichkeiten es gibt, sein Dach effektiv zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Eine gute Dachabdichtung ist mit das wichtigste an Dach und Haus. Sie schützt den gesamten Dachaufbau vor Witterung. Ist das Dach nicht dicht, kann dies zu erheblichen Schäden führen. Vor allem Nässe ist dann für das gesamte Haus eine Bedrohung und kann weitere Reparaturen nach sich ziehen. Welche Möglichkeiten es gibt, sein Dach effektiv zu schützen, erfahren Sie hier auf Dachdecker.com!<br></p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Fl%C3%BCssige%20Dachabdichtung">Flüssige Dachabdichtung</a></li>
<li><a href="#Bitumen">Bitumen</a></li>
<li><a href="#EPDM%20Dachabdichtung">EPDM Dachabdichtung</a></li>
<li><a href="#Kunststoffbahnen">Kunststoffbahnen</a></li>
<li><a href="#Kosten">Kosten</a></li>
</ol>
</div><p class="wp-block-paragraph">Die Dachabdichtung ist die äußerste Schicht des Dachs, die das Bauwerk vor Witterungseinflüssen und somit vor Schäden wie Fäulnis und Schimmelbildung schützt. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil jeder <a href="https://www.dachdecker.com/magazin/dachformen-202537626">Dachform</a>. Allerdings kommen je nach Dachneigung und -form sowie abhängig von den regionalen Witterungsbedingungen und planungsrechtlichen Vorgaben verschiedene Materialien und Verarbeitungsmethoden zum Einsatz. Unser Fachportal gibt Ihnen im Folgenden eine informative Übersicht über die meist verwendeten Dachabdichtungen.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Flüssige Dachabdichtung">Top 1 Dachabdichtung: Flüssige Dachabdichtung</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Abdichtungsmaterial aus flüssigem Kunststoff kann sowohl beim Dachneubau als auch bei der <a href="https://www.dachdecker.com/magazin/dachsanierung-20102374">Dachsanierung</a> verwendet werden. Die flüssige Dachabdichtung wird in mindestens zwei Arbeitsgängen nahtlos aufgetragen und verfügt über eine sehr hohe Anpassungsfähigkeit und Elastizität. Dadurch lässt sie sich problemlos auf bereits vorhandene Dämm- und Abdichtungsmaterialien auftragen und verschließt somit problemlos kleine Risse und porös gewordene Stellen. Flüssigabdichtungen gelten als einlagige Abdichtungen und müssen die gleichen technischen Eigenschaften wie bahnenförmige Abdichtungen aufweisen.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Bitumen">Top 2 Dachabdichtung: Flachdachabdichtung mit Bitumen</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Flachdachabdichtung mit Bitumen ist die klassische Abdichtungsart für Dächer ohne oder mit geringer Neigung. Durch seine Dicke ist dieses Abdichtungsmaterial sehr unempfindlich gegenüber äußeren Einwirkungen wie zum Beispiel kratzendem Eis. Zudem ist Bitumen wasserdicht, die Abdichtungsschicht kann jedoch trotz dieser Eigenschaft durch aufstauendes Niederschlagswasser geschädigt werden. Wenn aber das Material mit Gefälle aufgebracht wird, ist dies kein Problem mehr, weil das Wasser abfließen kann. Trotzdem sollten alle abdichtungstechnischen Maßnahmen auf die zu erwartende Wasserbeanspruchung abgestimmt werden. Durch die mehrlagige Ausführung der Dachabdichtung mit Bitumenbahnen und die vollflächige Verklebung der Lagen wird eine wasserundurchlässige Abdichtung der Flachdächer gewährleistet.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Dachprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="EPDM Dachabdichtung">Top 3 Dachabdichtung: EPDM Dachabdichtung</h2><p class="wp-block-paragraph">Die <a title="Wollen Sie mehr über die EPDM Dachabdichtung erfahren? Dachdecker.com hat alle Informationen!" href="https://www.dachdecker.com/magazin/epdm-dachabdichtung-201112911">EPDM Dachabdichtung</a> gehört zu der Gruppe der Elastomerbahnen, die aufgrund ihres Basis-Materials, des Kautschuks, oftmals Kautschukbahnen genannt werden. Diese Abdichtung, die unter der für den <a title="Hier finden Sie weitergehende Informationen zum Werkstoff EPDM!" href="http://www.ralicks.de/deutsch/werkstoff.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Werkstoff Ethylene-Propylene-Diene-Monomer</a> stehenden Abkürzung bekannt ist, wird vorwiegend bei Flachdächern eingesetzt. Im Unterschied zu Bitumenbahnen dürfen Elastomerbahnen einlagig verlegt werden. In diesem Fall muss die verwendete Bahn jedoch allein alle Anforderungen an eine wasserundurchlässige Dachabdichtung erfüllen. Werden Kautschukbahnen über oder unter Schichten aus Werkstoffen, auf die sie empfindlich reagieren, verlegt, sind geeignete Trennlagen, beispielsweise aus Glas- oder Polyesterfaservlies, erforderlich.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Kunststoffbahnen">Top 4 Dachabdichtung: Kunststoffbahnen verlegen</h2><p class="wp-block-paragraph">Die hochpolymeren Kunststoff-Dachbahnen bestehen beispielsweise aus PVC oder FPO-Kunststoff. Sie eignen sich sowohl für Flach- als auch für Schrägdächer. Kunststoff-Dachbahnen vertragen sich sehr gut mit bereits bestehendem Material. Daher kommen <a title="Lesen Sie hier mehr über die Vorzüge einer Dachabdichtung aus Kunststoff!" href="https://www.dachdecker.com/magazin/dachabdichtung-kunststoff-201112870">Dachabdichtungen aus Kunststoff</a> bei der Dachsanierung häufig zur Anwendung, um eine beschädigte Dachabdichtung auszubessern. In solchen Fällen lassen sich auch gut <a title="Was beim Dachfolie-Verlegen zu berücksichtigen ist, erfahren Sie hier!" href="https://www.dachdecker.com/magazin/dachfolie-verlegen-201112930">Dachfolien verlegen</a>, weil sie sich optimal an die Dachoberfläche und an die bereits vorhandenen Dachabdichtungsbahnen anpassen. Kunststoffbahnen weisen ähnliche Eigenschaften wie die Elastomerbahnen auf: Sie können einlagig verlegt werden und müssen bei zu rauem Untergrund, schwerem Oberflächenschutz oder Ähnlichem durch Trennlagen geschützt werden.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Kosten">Top 5 Dachabdichtung: Diese Kosten können anfallen</h2><p class="wp-block-paragraph">Je nachdem, wie hoch der Grad der Beanspruchung beziehungsweise der Anforderungen ist, sind auch die <a title="Informieren Sie sich hier, mit welchen Kosten bei einer Dachabdichtung zu rechnen ist!" href="https://www.dachdecker.com/magazin/dachabdichtung-kosten-201112897">Kosten für die Dachabdichtung</a> verschieden. Handelt es sich um ein Schrägdach oder vielleicht um ein Flachdach, auf dem zusätzlich ein Dachgarten angelegt werden soll? All diese Fragen bestimmen die Art der Dachabdichtung und damit auch deren Kosten. Am besten kann Sie hier ein Dachdecker beraten und Ihnen bei der Kostenaufstellung helfen.</p><p class="wp-block-paragraph">Möchten Sie wissen, ob Ihr Haus eine neue Dachabdichtung benötigt? Oder interessieren Sie sich für einen Dachgarten auf Ihrem Flachdach und benötigen einen Fachmann zur Beratung und Durchführung? Hier auf Dachdecker.com können Sie sich <a title="Holen Sie hier Angebote von Fachbetrieben ein - unverbindlich und kostenlos!" href="https://www.dachdecker.com/angebote/?url_referrer_type=article">Angebote von Dachdecker-Fachbetrieben ganz in Ihrer Nähe</a> einholen!</p><p class="wp-block-paragraph"></p>The post <a href="https://www.dachdecker.com/magazin/top-5-dachabdichtung-201220343">Top 5 Dachabdichtung</a> first appeared on <a href="https://www.dachdecker.com/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Dach</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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